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Die „Energy Community“ steht – wie geht es weiter?

09.05.200615:51 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) München, 8. Mai 2006 - Der Energiesektor ist für Südosteuropa der Schlüssel zu regionalem Wirtschaftswachstum, steigendem Wohlstand und zugleich Türöffner auf dem Weg zur Europäischen Union. Zehn Jahre nach Ende des Bosnien-Krieges und fünf Jahre nach Beendigung der blutigen Auseinandersetzungen im Kosovo wurde im Oktober 2005 zwischen der Europäischen Gemeinschaft und den südosteuropäischen Staaten der „Vertrag zur Errichtung der Energiegemeinschaft“ paraphiert. Nach dem Vorbild der europäischen Kohle- und Stahlgemeinschaft legt Südosteuropa mit Strom und Gas das Fundament für eine dauerhafte regionale Zusammenarbeit ihrer Energiewirtschaften. Auf Grundlage des Vertrages verpflichtet sich Südosteuropa zur Übernahme der Europäischen Energie-Richtlinien.



Der Ausbau des gemeinsamen südosteuropäischen Gas- und Strommarktes verlangt einen hohen finanziellen Einsatz. „In den nächsten zehn Jahren müssen rund 20 Milliarden Euro für die Modernisierung der bestehenden Kraftwerke, deren Anpassung an Europäische Standards und den Aufbau neuer grenzüber- schreitender Energienetze investiert werden,“ erklärt Dr. Erhard Busek, Sonderkoordinator des EU Stabilitätspaktes für Südosteuropa. Bereits jetzt greifen internationale Finanzorganisationen den Südosteuropäern helfend unter die Arme. Die Weltbank hat eine Milliarde Dollar bereitgestellt und die Osteuropabank sieht den Energiesektor Südosteuropas als eine ihrer wichtigsten Zukunftsaufgaben. Zahlreiche große Energieversorger haben sich bereits im südosteuropäischen Markt engagiert und planen umfassende Modernisierungsinvestitionen. Der Ausbau der Infrastruktur bietet den mittelständischen ostwirtschaftlich orientierten Unternehmen hervorragende Chancen.

„Die Energiegemeinschaft Südosteuropa ist für die deutsche Wirtschaft von besonderem Interesse. Wir sprechen bei der Energiewirtschaftskonferenz Südosteuropa vor allem über das privatwirtschaftliche Engagement bei der Modernisierung der Strom- und Gaswirtschaft, denn ein wichtiger Beitrag muss vom Privatsektor kommen“, so Günther Mittl, Präsident des DOM Deutsches Ostforum München, und einer der drei Initiatoren der Konferenz. „Der Ausbau der Infrastruktur in Südosteuropa lässt einen großen Bedarf an Gütern und Leistungen erwarten, der von der Privatwirtschaft zu decken ist.“

Die Energiewirtschaftskonferenz Südosteuropa, die unter der Schirmherrschaft des Stabilitätspaktes für Südosteuropa stattfindet, ist eine Initiative von DOM Deutsches Ostforum München, IDM Institut für den Donauraum und Mitteleuropa und INEA Institute for European Affairs. Mit Austragung dieser Konferenz soll für eine Plattform gesorgt werden, auf der sich die Entscheider unmittelbar miteinander austauschen können. Am hochkarätig besetzten „Energy Round Table“ soll unter anderem der fruchtbare wirtschaftliche Blickwinkel, den der gemeinsame südosteuropäische Energiemarkt bietet, beleuchtet werden. Wie steht es um die tatsächlichen Möglichkeiten für ausländische Unternehmen? Wie sehen die rechtlichen Rahmenbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten aus? Wie hoch ist das Risiko bei einem Engagement? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der Konferenz.

„Südosteuropa repräsentiert einen Markt von 55 Millionen Menschen - daraus ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten für unternehmerisches Engagement“, ist Dr. Erhard Busek, Sonderkoordinator des EU Stabilitätspaktes für Südosteuropa überzeugt. „Auch für mittelständische Unternehmer bieten sich bei der Modernisierung des Strom- und Gasmarkts zahlreiche Chancen.“

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