(openPR) Als angeblich “behandlungsresistent“ kommen chronisch Kranke und Behinderte in die Therapiecamps der Stiftung Auswege. Innerhalb einer Woche machen dort rund 80 Prozent der Kinder, und über 90 Prozent der erwachsenen Patienten, gesundheitliche Fortschritte wie zuvor seit Jahren nicht. Ganzheitsmedizin liefert das Erfolgsrezept.
Bis zu 20 epileptische Anfälle pro Tag, rund um die Uhr, traten bei Mira seit ihrem zweiten Lebensjahr auf – trotz hochdosierter Medikamente. Seither stand ihre geistige Entwicklung weitgehend still. Um sich bei unkontrollierten Stürzen nicht schwere Kopfverletzungen zuzuziehen, musste sie tagsüber ständig einen Schutzhelm tragen.
2008 wurden Miras Eltern auf die Stiftung Auswege aufmerksam: eine karitative Einrichtung, die chronisch Kranken mit unkonventionellen Therapieformen helfen will. Kurz entschlossen meldeten sie ihr Sorgenkind für ein „Sommercamp“ der Stiftung an. Dort wurde das Mädchen, damals 5, von einem Therapeutenteam neun Tage lang mit ganzheitlichen Heilweisen behandelt, besonders ausgiebig mit Geistigem Heilen, durch Handauflegen und Fürbitte. Anschließend kümmerten sich ein Arzt für Klassische Homöopathie sowie ein „Fernheiler“ um die Kleine. Wenige Wochen später ließen die Anfälle nach; bis Jahresende verschwanden sie völlig, zum ungläubigen Erstaunen der behandelnden Ärzte. Seither gilt das Mädchen als geheilt. Antiepileptika samt Sturzhelm konnten abgesetzt werden, ihren Entwicklungsrückstand holt die Kleine mit Riesenschritten auf.
Seit 2007 lädt die Stiftung Auswege schwerkranke Kinder wie Mira samt Angehörigen, neuerdings auch erwachsene Patienten in ihre Therapiecamps ein. Die mitgebrachten Diagnosen reichen von Asthma, Allergien, Diabetes, Neurodermitis, Epilepsie und Krebs über schwere Verhaltensstörungen und psychische Belastungen wie ADHS und Autismus, Ängste und Depressionen bis hin zu körperlichen und geistigen Behinderungen. Die Camporte wechseln – von einem Meditationszentrum nahe der Nordsee (2007) über eine Burg bei Bad Honnef (2008), ein Seminarhaus im Odenwald (2009), ein Studienheim im Kleinwalsertal (2010) bis hin zu einer Waldpension im mittleren Schwarzwald (seit 2011), einer Jugendherberge nahe Kassel (seit 2013) –, allesamt liegen sie abgeschieden, ruhig, in idyllischer Landschaft. Neun Tage lang werden Hilfesuchende dort durch ein bis zu 25-köpfiges Team von Ärzten, Psychotherapeuten, Heilpraktikern und Heilern, unterstützt von Pädagogen, intensiv betreut: mit Therapien aus dem breiten Spektrum der Natur- und Erfahrungsheilkunde, mit ganzheitlichen, energetischen, spirituellen Ansätzen. Behandlung, medizinische Beratung, psychologische und pädagogische Betreuung, psychotherapeutische Begleitung: all dies ist kostenlos – möglich gemacht durch den ehrenamtlichen Einsatz aller Beteiligten, die für eine Woche ihre Praxen schließen und den damit verbundenen Verdienstausfall in Kauf nehmen, auf jegliches Honorar verzichten, sogar ihre Fahrtkosten selber tragen. Weshalb? „Weil sie mit der Stiftung Auswege davon überzeugt sind, dass ganzheitlich-komplementäre Ansätze auch dann noch helfen, wenn die konventionelle Medizin an Grenzen stößt“, erklärt der Gründer und Vorsitzende der Stiftung, der Philosoph und Publizist Dr. Harald Wiesendanger. Zu den Behandlungsangeboten zählen naturheilkundliche Ansätze, Ergo-, Kunst- und Musiktherapie, Meditation, Gesprächstherapie, Familienstellen, Traumatherapie, Akupressur, energetische Massagen, spirituelle Psychotherapie, Logotherapie, Geistiges Heilen, Radiästhesie, WasserShiatsu im Hallenbad, mit liebevollem Halten, sanftem Dehnen, Strecken und Bewegen in körperwarmem Wasser. Jedes Camp wird ärztlich begleitet: Mediziner führen Vor- und Nachkontrollen durch, bieten Sprechstunden an, greifen in Notfällen ein.
„Aus ärztlicher Sicht phänomenal“
Alles in allem nahmen bis Ende 2014 an 17 Auswege-Camps 167 chronisch kranke oder behinderte Kinder sowie 117 erwachsene Patienten teil – begleitet von 307 Lebensgefährten, Eltern, Geschwistern und anderen Angehörigen. Vollständige Genesungen wie bei Mira sind die seltene Ausnahme – doch deutliche Besserungen der Symptomatik und des Allgemeinbefindens eher die Regel: Rund 80 Prozent der Kinder, und über 90 Prozent der erwachsenen Patienten, machen während und unmittelbar nach solchen Camps gesundheitliche Fortschritte wie zuvor seit Monaten und Jahren nicht. Diese erstaunliche Bilanz ergibt sich sowohl aus ärztlichen Nachkontrollen jedes einzelnen Campteilnehmers als auch aus Fragebogen-Erhebungen unter den Patienten. „Aus ärztlicher Sicht sind die erzielten Erfolge geradezu phänomenal“, stellt der Radiologe und Ganzheitsmediziner Dr. Horst Schöll fest, seit 2010 ärztlicher Leiter der Camps.
Wie teilnehmen?
An einem Auswege-Camp teilnehmen können Personen jeden Alters, deren Erkrankung seit längerem auf konventionelle medizinische Maßnahmen zuwenig oder gar nicht anspricht. Auf den Internetseiten der Stiftung (www.stiftung-auswege.de, Stichwort „Sommercamps“) finden sie Orte und Termine der nächsten Camps, nähere Informationen sowie ein Anmeldeformular. Behandlung und Beratung sind für kranke Kinder und ihre Angehörigen kostenlos, erwachsene Patienten zahlen eine Tagespauschale von 35 Euro. Für Unterkunft und Verpflegung müssen die Teilnehmer selbst aufkommen. Wen das finanziell überfordert, erhält von der Stiftung auf Antrag einen Zuschuss.
Ausführliche Informationen sowie ein Anmeldeformular finden Interessenten bei www.stiftung-auswege.de, Stichwort "Sommercamps". Nähere Auskünfte erteilt die Leiterin der „Auswege“-Geschäftsstelle, Katrin Lindenmayr, Kapellenweg 7, 69257 Wiesenbach, Tel. 0 62 23 – 48 60 728, Fax 48 60 729, E-Mail:













