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Teil II: Operational Excellence als Survival-Guide für Unternehmen.

16.04.201519:21 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Teil II: Operational Excellence als Survival-Guide für Unternehmen.
Peter Gelbrich
Peter Gelbrich

(openPR) Notwendige Veränderung rechtzeitig erkennen und mit Operational Excellence umsetzen.

Teil I: „Insolvenz durch fehlende Verbesserungsfähigkeit einer dynamischen Wirtschaft“ beschrieb drei Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit, wie einst erfolgreiche Unternehmen schnell in Schwierigkeiten geraten sind. Diese, wie auch viele weitere Unternehmen, haben zwar oberflächlich die kritischen Veränderungen erkannt, konnten jedoch die daraus resultierenden Konsequenzen für die interne Organisation nicht rechtzeitig umsetzen. Für die zeitgerechte Ergreifung notwendiger Maßnahmen gibt es kein allgemeines Rezept. Im Unternehmen muss die Etablierung einer Veränderungsbereitschaft und –fähigkeit durch das Streben nach Operational Excellence stattfinden.



Ein hart umkämpfter Markt lässt sich mit den Lebensräumen der Natur vergleichen. Stärke und Größe sind nicht die Erfolgsfaktoren für das Überleben – weder in der Natur noch in einem hart umkämpften Markt. Wie Charles Darwin 1838 festhielt: „Es ist nicht die stärkste Spezies die überlebt, auch nicht die intelligenteste, es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.“ Aus diesem Vergleich kann zwar einfach eine Erkenntnis gewonnen werden, jedoch gestaltet sich deren Umsetzung für die Unternehmen als äußerst schwierig.

Notwendige Veränderung erkennen: Viele Unternehmen meistern diese Aufgabe bereits gut bis sehr gut. Jedoch stellt die Etablierung einer Veränderungsbereitschaft und –fähigkeit viele Unternehmen vor eine enorme Herausforderung. Jene Eignung wird von vielen Faktoren mit komplexen und komplizierten Wechselwirkungen beeinflusst und ist darüber hinaus nicht direkt messbar. Erschwerend kommt hinzu, dass Veränderungen, besonders die unternehmenskulturellen, schleichend sind und sich erst über Jahre oder Jahrzehnte als positiv oder negativ herauskristallisieren. Häufig bekämpft eine kurzfristige interne Reaktion auf externe Veränderungen nur die Symptome des Problems einer unwirtschaftlichen Organisation.

Der Begriff „Operational Excellence“ steht für einen ganzheitlichen Ansatz zur Umsetzung notwendiger Veränderungen und der daraus resultierenden Sicherung des nachhaltigen Unternehmenserfolgs. In diesem ganzheitlichen Ansatz finden die Zielausrichtung, die Organisations- und Prozessabstimmung, die transparente Nutzung von Methoden und Kennzahlsystemen, der Einsatz von Kompetenzen und Fähigkeiten sowie die Schaffung einer agilen Unternehmenskultur statt. Die Verankerung der nachfolgend beschriebenen Elemente dieses Ansatzes in die DNA des Unternehmens sichert das Überleben.

Element 1: Operationalisierte Strategie.

Erfolgreiche Unternehmen haben eine Vision. Nur so kann das Unternehmen nachhaltig und langfristig in einer turbulenten Umwelt bestehen. Aus dieser Vision leiten sich wiederum die mittel- und langfristigen Unternehmensziele ab. Die Ziele müssen aussagefähig, realistisch, objektiv überprüfbar und messbar sein, d.h. sie sind operationalisiert. Ausschließlich mit dieser Vorgehensweise kann eine unternehmens-spezifische Strategie definiert werden. Ferner unterstützen konkrete Ziele dabei, dass der Zielerreichungsgrad jederzeit bestimmt werden kann und sämtliche Aktivitäten auf die Realisierung der Version ausgerichtet werden.

Element 2: Effektive und effiziente Ausrichtung von Prozessen und Strukturen.

Effektive und effiziente Prozesse schaffen den eigentlichen Wert im Unternehmen. Die Umsetzung einer verbrauchsgesteuerten Wertschöpfungskette stellt sicher, dass nur das angeboten wird, was benötigt wird. Infolgedessen werden Verschwendungen reduziert und Kosten eingespart. Schlanke, dynamische Unternehmensstrukturen tragen zur Optimierung der Wertschöpfungskette bei.

Element 3: Einsatz von effektiven Systemen und Methoden.

Ausgereifte Systeme und Methoden lassen die Gestaltung und Verbesserung von Wertschöpfungsketten zu. (IT-)Systeme unterstützen bei der optimalen Steuerung des Leistungsprozesses, wodurch die Unternehmensressourcen reduziert und Durchlaufzeiten minimiert werden. Die Standardisierung von Methoden und Tools ermöglicht ein selbstständiges und prozessbegleitendes Anwenden durch die Mitarbeiter, womit Prozesse fortlaufend optimiert werden.

Element 4: Kontinuierliche Stärkung von Kompetenzen und Fähigkeiten.

Kompetenzen und Fähigkeiten stellen die notwendigen Ressourcen zur Erreichung eines nachhaltigen Erfolgs mittels Operational Excellence dar. Hierzu gehören einerseits das Anwerben von qualifizierten Mitarbeitern, anderseits das Weiterbilden der Mitarbeiter zur Gewährleistung eines flexiblen Personal-einsatzes. Nur mithilfe gut qualifizierter Mitarbeiter kann Operational Excellence erreicht werden.

Element 5:Visualisierung der Performance.

Zur Realisierung der strategischen und operativen Ziele bedarf es neben der Gestaltung der Wertschöpfungsprozesse auch deren aktive Steuerung. Ganzheitliche Kennzahlensysteme bilden die aktuelle Performance auf allen Unternehmensebenen ab. Hierdurch können Abweichungen schneller identifiziert und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Element 6: Lernende Unternehmenskultur.

Abschließend ermöglicht eine effiziente und effektive Unternehmenskultur das optimale und übergreifende Zusammenspiel der Ressourcen. Um neue Herausforderungen positiv anzugehen, muss sich die Organisation hierfür lernbereit zeigen.

Fazit: Sechs Elemente – viele Wege zum Erfolg mittels Operational Excellence.

In einem hart umkämpften Markt sind bereits viele Unternehmen auf dem Weg zu Operational Excellence. Diese Entwicklung spiegelt sich in den finanziellen Unternehmensergebnissen wider und zeigt wie wirksam der Ansatz von Operational Excellence ist. Dabei ist es wichtig zu bedenken, dass es nicht den einen „richtigen“ Weg zu Operational Excellence gibt und häufig ist eine Orientierung an hochgepriesenen „Best Practices“-Empfehlungen nicht möglich. In welcher Form die zuvor beschriebenen Elemente eine Organisation bei der Etablierung einer Veränderungsbereitschaft und –fähigkeit unterstützen, hängt von der Unternehmenssituation und den spezifischen Unternehmenseigenschaften ab.

Vor diesem Hintergrund müssen die Elemente für jedes Unternehmen individuell bewertet werden, um eine Roadmap für das Unternehmen erstellen zu können. Diese Operational Excellence-Roadmap stellt in Kombination mit den richtigen Impulsen eines Change-Agents und dem Commitment der Organisation die Basis für die Umsetzung der erkannten notwendigen Veränderungen dar.

http://www.lischke.com/aktuelles/detail/2015-04-15-teil-ii-operational-excellence-als-survival-guide-fuer-unternehmen/

Über den Autor:

Peter Gelbrich (Senior Berater bei Lischke Consulting) ist seit mehr als 5 Jahren darauf spezialisiert, in global agierenden Unternehmen die Philosophie von Operational Excellence zu etablieren und den daraus resultierenden Nutzen auszuschöpfen.

Haben Sie Interesse die Veränderungsbereitschaft Ihrer Organisation zu prüfen? Gerne richten wir Ihnen einen individuellen Zugang zu unserem online verfügbaren „Operational Excellence Quick-Check“ ein. Mittels dieses Zugangs können Sie Ihren Status Quo ermitteln sowie einen Benchmark-Vergleich erstellen. Wenden Sie sich gerne per Email an Herr Peter Gelbrich: E-Mail

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