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Berufsunfähigkeit bei Depressionen?

26.03.201520:45 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Studien, wie beispielsweise der DAK-Gesundheitsreport 2013 - zeigen es klar: Die Fehlzeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen nehmen stetig zu und haben sich in fünfzehn Jahren sogar verdoppelt. "Wir sind häufig mit der Frage konfrontiert, wie leistungsfähig ein Patient aufgrund einer Depression noch ist", berichtet Dr. Lorenz Schweyer, Facharzt für Nervenheilkunde, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Forensische Psychiatrie. Liegt eine Berufs- oder Arbeitsunfähigkeit vor? Gibt es Chancen für weitere Therapiemaßnahmen, um die kognitiven Beeinträchtigungen erfolgreich zu therapieren? Neuropsychologische Diagnoseverfahren mit standardisierten Messungen bilden dabei für das IMB (http://www.gutachterinstitut.de/imb-interdisziplinaere-medizinische-begutachtung/), Interdisziplinäre Medizinische Begutachtung, die Grundlage für ein medizinisches Gutachten.

Die kognitiven Tests müssen zu einem plausiblen Ergebnis kommen. Neben den computergestützten Testverfahren weisen beispielsweise standardisierte Selbstbeschreibungen anhand von Multiplechoice-Fragen auf die Intensität der Einschränkung hin. Dr. Markus Hieber, Psychologischer Psychotherapeut und Neuropsychologe beim IMB Gutachterinstitut, versucht, den Gutachtenprozess für den Probanden so transparent wie möglich zu machen. Deswegen diktiert er schon während des Gespräches die Ergebnisse der Anamnese und Exploration. In sein Fazit, das er im Anschluss daran verfasst, fließen auch immer seine Erfahrungen aus dem Klinikalltag. "Ich kenne nach über zwanzig Jahren in der Klinik Krankheitsverläufe und -ausprägungen, dies ist immer ein Teil meiner Begutachtung über Fähigkeiten und Leistungen des Probanden." Klare und valide Einschätzungen legen die Gutachter immer zugrunde. "Dabei ist es uns wichtig, jeden Fall individuell und objektiv zu betrachten - dies ist die Basis unseres Selbstverständnisses", so Dr. Hieber. "Die Entscheidung, wann eine Berufsunfähigkeit vorliegt, machen wir uns nicht leicht. Wir berücksichtigen die Gespräche, die Akten und schauen auf die Testergebnisse - aus all den Aspekten setzt sich dann ein individuelles und nachvollziehbares Ergebnis zusammen."

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