(openPR) Am 18.4. hat der GBA eine halbherzige Entscheidung zur Akupunktur getroffen. Dabei wurde auf den GERAC- und ART- Studien aufgebaut, die jedoch zum größten Teil sehr fragwürdig sind, weil Patienten Angaben zum Studiendesign aus dem Internet entnehmen konnten (siehe Literaturangaben in u. g. Tabelle: 2,3,4,12,15,17,20,21,23,27,31,39 ) und auch Patienten mit Akupunkturvorerfahrung teilnehmen konnten ( 7,8,9 ).
Die Kenntnis des Studiendesigns oder Vorerfahrung mit Akupunktur führte allerdings zur Entblindung ( 53,58,66 ), was derartige Studien wissenschaftlich massiv entwertet ( 36,37 ).
Patienten, die so erfuhren, dass sie zur Sham- (Plazebo-) Akupunkturgruppe gehörten, konnten sich heimlich schmerzstillende Zusatztherapien besorgen. Scheinbares Ergebnis war, dass Shamakupunktur mehr oder weniger genauso wirksam sei, wie Verumakupunktur. Das wiederum war ein Grund fuer den GBA die Akupunktur teilweise abzulehnen.
Die ausführliche Literaturangaben dazu finden Sie unter folgender Tabelle: http://www.angelfire.com/sc/naturheilverfahren/Zi/Zeitachse.htm .
Dr. med. Dieter Wettig - Facharzt für Allgemeinmedizin
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