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Weizen – die Ähre allen Übels?

04.03.201518:37 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Weizen – die Ähre allen Übels?

(openPR) Immer mehr Deutsche meiden weizen- oder glutenhaltige Produkte. Ist das wirklich gesund oder vor allem modischer Trend? In der neuen Ausgabe des Magazins EAT SMARTER erklären Mediziner und Wissenschaftler, wann ein Verzicht wirklich sinnvoll ist.

Hamburg – Bauchschmerzen, Magenprobleme, Völlegefühl: Viele Deutsche klagen über Verdauungsprobleme und führen ihr Unwohlsein auf die sogenannte Glutensensitivität zurück. Der Trend schwappt aus den USA und Australien nach Europa. Down Under ernähren sich mittlerweile bis zu 15 Prozent der Menschen glutenfrei und verzeichten auf Weizenprodukte. In der neuen Ausgabe von EAT SMARTER, dem Magazin für moderne Ernährung (ab dem 04.03. am Kiosk), warnen Mediziner und Wissenschaftler allerdings davor, Weizen generell zu verteufeln. „Wäre der Verzehr von Weizen wirklich so schädlich, wie dies behauptet wird, wäre die kontinuierlich steigende Lebenserwartung mehr als verwunderlich. Männer wie Frauen werden immer älter und sind länger gesund – und das, obwohl sie Weizen essen“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Holtmeier, Chefarzt der Klinik fur Gastroenterologie, Diabetologie und Innere Medizin am Krankenhaus Porz am Rhein.

Zwar gibt es Menschen, die das im Weizen (aber auch in anderen Getreidesorten) enthaltene Klebereiweiß Gluten nicht vertragen. Untersuchungen zufolge sind allerdings nur rund ein Prozent der Bevölkerung von der sogenannten Zöliakie betroffen. Dennoch häufen sich die Klagen über Verdauungsprobleme. „Alles, was wir bislang wissen, ist, dass sich vor allem chronische Erkrankungen von Patienten durch einen hohen Weizenkonsum verstärken können“, sagt Prof. Detlef Schuppan von der Johannes Gutenberg Universität Mainz und der Harvard Medical School in Boston, der die Mechanismen der Glutensensitivität erforscht. Die Forscher warnen davor, voreilige Schlüsse zu ziehen. „Wer gesund ist, sich ausgewogen ernährt und Weizen in Maßen konsumiert, braucht sich um den Getreideverzehr keine Gedanken machen“, sagt Prof. Holtmeier.

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