(openPR) Heuer widmet sich das Bruckner Akademieorchester unter seinem Dirigent und Mentor Jordi Mora zwei sehr gegensätzlichen sinfonischen Werken: Robert Schumanns 1 Sinfonie, B-Dur, op. 38, genannt die Frühlingssinfonie und Dimitri Schostakowitschs Nr. 8 in c-Moll, op. 65, eine der sogenannten Kriegssinfonien.
Schumann schrieb seine erste Sinfonie in nur vier Januartagen des Jahres 1841. Er selbst sagte:„Ich schrieb die Sinfonie, wenn ich sagen darf, in jenem Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis in das höchste Alter hinreißt und in jedem Jahr von neuem überfällt. Schildern, malen wollte ich nicht; dass aber eben die Zeit, in der die Sinfonie entstand, auf ihre Gestaltung, und dass sie grade so geworden, wie sie ist, eingewirkt hat, glaube ich wohl.“
Auch Schostakowitsch schrieb sein 8. Sinfonie schnell, im Sommer 1943, innerhalb von 40 Tagen. Die Sowjet-Regierung gab dem Werk den Untertitel „Stalingrad-Sinfonie“, im Gedenken an die Opfer der Schlacht von Stalingrad. Die Sinfonie wurde durch das Schdanow-Dekret von 1948 mit Aufführungsverbot belegt und erst im Oktober 1956 rehabilitiert.
Das Konzert findet statt am Montag, den 13. April 2015 um 20 Uhr im Herkulessaal der Münchner Residenz. Karten zu 35,- €/25,- €/15,- € (erm. 30,- €/20,- €/15,- €) gibt es unter www.muenchenticket.de, T: 089-54 81 81 81, an den bekannten VVK-Stellen und an der Abendkasse, mehr Info unter www.bruckner-akademieorchester.de.
Gabi Sabo
die kulturbananen
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Über das Unternehmen
Im 1992 gegründeten Bruckner Akademie Orchester treffen sich jährlich Instrumentalisten verschiedensten Alters hauptsächlich aus München, aber auch aus dem In- und Ausland (Holland, Spanien, Italien, Argentinien, USA), um unter der Leitung von Jordi Mora große sinfonische Orchesterwerke zu erarbeiten und bei Konzerten in und um München öffentlich vorzutragen.
Das Bruckner Akademie Orchester zeichnet sich durch die lebendige Art der methodischen Orchesterarbeit und durch ungebremste Freude am Musizieren aus. Der hohe Anspruch der Programme und die hervorragende Resonanz haben dieses aus engagierten Laien, Musikstudenten und Berufsmusikern bestehende Orchester längst vom Amateur-Niveau abgehoben. Geblieben sind der Enthusiasmus und die Experimentierlust, die das Bruckner Akademie Orchester für Musiker und Zuhörer gleichermaßen attraktiv machen.
Der Name des Orchesters entspricht der Zielsetzung, vor allem das sinfonische Schaffen Bruckners regelmäßig einzustudieren und aufzuführen. So wurden inzwischen alle Sinfonien Bruckners, aber auch u.a. Tschaikowsky "Pathétique", César Francks d-moll-Sinfonie, Siblius´ 2., Schostakowitschs 5., 7. und 9. Sinfonie und "Tod und Verklärung" von Richard Strauss gespielt. Im Jahr 2002 wurde zum 10-jährigen Gründungsjubiläum mit großem Erfolg das "Deutsche Requiem" von Brahms aufgeführt. Für die 20. Osterakademie 2012 wird erstmals in unserer Geschichte eine Wiederholung des Programms aus dem Jahr 2000 durchgeführt - die 8. Sinfonie von Anton Bruckner.
Der Erfolg der Osterakademie hat außerdem dazu geführt, dass seit 1999 regelmäßig ein weiteres Treffen im Herbst stattfindet, das anfangs den Namen "Münchner Interpretationstage" trug. Als Ergänzung zur Osterakademie werden während dieser Arbeitsphase Orchesterwerke für eine kleinere sinfonische Besetzung bzw. für eine reine Streicher- oder Bläserbesetzung erarbeitet. Seit 2011 haben wir für diese Arbeitsphase den Namen "Herbstakademie" gewählt.