(openPR) Erneut große Studentenschaft aus „Studentendachverband“ ausgetreten
Als Bundesverband und politische Vertretung aller Studenten möchte der fzs (freiwilliger Zusammenschluss der StudentInnenschaften) gelten. In dem Verband fanden sich vor allem linke Astenfunktionäre zusammen. In den letzten Jahren leidet die Vereinigung jedoch zunehmend unter Mitgliederschwund. Nachdem in NRW bereits die Universitäten Bochum, Düsseldorf und RWTH Aachen dem fzs den Rücken zugekehrt oder die Mitgliedschaft abgelehnt hatten, ist am gestrigen Mittwoch die Studentenschaft der Universität Paderborn ausgetreten.
Dazu äußert Roland Renzel, Landesvorsitzender des Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS NRW): „Die meisten Studenten fühlen sich nicht durch den fzs vertreten, wenn sie überhaupt wissen, dass es den gibt. Immer mehr Studentenschaften in NRW stellt sich die Sinnfrage der teueren Mitgliedschaft im fzs. So muss allein die Studentenschaft der Universität Bonn über 15.000 Euro pro Semester an Mitgliedsbeiträgen einzahlen. Ein entsprechender „Output“ ist nicht sichtbar, genauso wenig wie die Verwendung der Gelder. Die Funktionäre rekrutieren sich zum Teil aus Asten, die vor allem durch Finanzchaos aufgefallen sind. Das ist, wie sich gezeigt hat, nicht ohne Konsequenz geblieben.“



