openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Referendum gegen den Ausbau der Tierversuche an der Universität Bern

11.02.201518:16 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Referendum gegen den Ausbau der Tierversuche an der Universität Bern
Keine Tierversuche an der Universität Bern
Keine Tierversuche an der Universität Bern

(openPR) Alle 53 Sekunden stirbt ein Tier in einem Schweizer Tierversuchslabor

Die Schweiz rühmt sich selbst sehr gerne eines fortschrittlichen Tierschutzgesetzes. Überhaupt sei gegenüber früher im Tierschutz alles besser geworden. Die grausamen Bilder würden der Vergangenheit angehören. Doch stimmt dies wirklich?



Das Tierschutzgesetz verspricht den Tieren Schutz. Doch Gesetze haben wenig Einfluss auf deren Umsetzung. Dazu gibt es Verordnungen. Auf diese jedoch kann das Volk keinen Einfluss nehmen. Deshalb gibt es auch in der Schweiz im Tierschutz viele Missstände, die aber (meistens) laut der Tierschutzverordnung erlaubt sind. Z.B. betreffs Tierversuchen hält die schweizerische Tierschutzverordnung Folgendes fest: «Abweichungen von den Bestimmungen dieser Verordnung zu Tierhaltung, Umgang, Zucht, Raumanforderungen, Transport, Herkunft und Markierung sind bei Versuchstieren zulässig, soweit sie zum Erreichen des Versuchsziels nötig sind.» Diese Notwendigkeit ist gegeben, wenn der Antragsteller sie selbst für gegeben hält.
Diese Bestimmung macht jeglichen Schutz der Tiere nichtig.

Mit Tierversuchen wird bereits seit über 200 Jahren an der Heilung von Krankheiten geforscht. In immer kürzerem Abstand werden mit neuen Methoden Durchbrüche in der Medizin versprochen: Gentherapie, Xenotransplantation, Entschlüsselung des menschlichen Erbguts, therapeutisches Klonen, Stammzellenforschung, personalisierte oder genomisierte Medizin.
«Mit den ständig neuen Versprechungen der Tierversuchslobby wird versucht, uns möglichst schnell die fehlenden Erfolge der unzähligen vorhergehenden medizinischen Versprechungen vergessen zu lassen. Doch dies darf nicht mehr passieren! Wir brauchen endlich Fortschritte in der Medizin.» sagt Andreas Item, Geschäftsführer der AG STG und fordert: «Es ist Zeit, allerhöchste Zeit, dem Wahnsinn der Tierversuchsforschung entgegenzutreten. Tierversuche sind schlicht eine Farce, ein Spielball bei dem es um Macht, Forschungsgelder und Doktortitel geht.»

Die wenigsten Menschen wissen, welche Vielfalt an Forschungsmethoden der Wissenschaft zur Verfügung stehen. Denn über das immense Potential tierversuchsfreier Forschungsmethoden gelangen kaum je Informationen an die Öffentlichkeit.
Ein Grossteil unserer Gesellschaft ist deshalb davon überzeugt, dass Medikamente nur dann sicher für den Menschen sind, wenn diese im Tierversuch getestet wurden. Geprägt vom Slogan «Es geht leider nicht ohne», glauben viele, dass eine tierversuchsfreie Forschung unmöglich ist. Tierversuchsgegner, die eine gänzlich tierversuchsfreie Forschung fordern, werden als blauäugig angesehen. Zudem signalisieren vermeintlich «tierversuchskritische» Gesetzesanpassungen wie das Einführen sogenannter Ersatz- und Alternativmethoden (3R-Prinzip) dem Volk, dass schon «so viel wie möglich» gegen Tierversuche unternommen werde. Die meisten Menschen sind sich somit nicht bewusst, auf welche Weise und in welchem Ausmass Tierversuche die moderne Forschung behindern.

Die AG STG engagiert sich seit über 30 Jahren für einen innovativen, zukunftsorientierten und führenden Forschungsstandort Schweiz und somit für eine Wissenschaft ohne Tierversuche. Die AG STG setzt sich, im Nutzen für Menschen und Tiere, gegen den Ausbau der Tierversuche an der Universität Bern ein.

Gemeinsam mit der AG STG sind folgende Parteien und Organisationen im Referendumskomitee:
Grüne Partei Bern - Demokratische Alternative
Tier im Fokus
Alternative Linke Bern
LSCV - Schweizer Liga gegen Vivisektion und für die Rechte des Tieres
ATRA - Schweizer Vereinigung für die Abschaffung der Tierversuche

Die Referendumsseite sowie weitere aktuelle Presseinformationen finden Sie unter: http://stopptierversuchebern.ch

Die Broschüre «Die Medizin der Zukunft – Die Möglichkeiten der tierversuchsfreien Forschung» finden Sie als PDF unter: http://www.agstg.ch/downloads/flyer/agstg-prospekt_medizin-der-zukunft-tierversuchsfreie-forschung_de.pdf

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 838749
 661

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Referendum gegen den Ausbau der Tierversuche an der Universität Bern“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von AG STG - Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner

Bild: Mahnwache gegen 'gesetzeswidrige' AffenexperimenteBild: Mahnwache gegen 'gesetzeswidrige' Affenexperimente
Mahnwache gegen 'gesetzeswidrige' Affenexperimente
(Zürich/Rotkreuz) Regierungsrat befürwortet Affenversuche Im Juli 2015 haben drei Mitglieder der Zürcher Tierversuchskommission gemeinsam Rekurs gegen die geplanten Affenversuche am Institut für Neuroinformatik (INI) der Universität und ETH Zürich eingelegt. Wie anfangs dieses Monats bekannt gemacht wurde, hat der Zürcher Regierungsrat den Rekurs gegen die geplanten Experimente nun abgewiesen. Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG, hielt am Dienstag 22. Dezember eine Mahnwache als Zeichen gegen die geplanten Versu…
Bild: Ist der Mensch ein Schaf, ein Affe oder ein Huhn?Bild: Ist der Mensch ein Schaf, ein Affe oder ein Huhn?
Ist der Mensch ein Schaf, ein Affe oder ein Huhn?
(Aarau) Engel verteilen vergiftetes Weihnachtsgebäck «Möchten Sie gerne einen Arsen-Weihnachtskringel oder einen Zyankali-Spekulatius probieren?» fragten heute Engel in der Aarauer Altstadt. Viele Passanten blieben daraufhin irritiert, teils schockiert stehen, wurden dann aber gleich über den Hintergrund dieser Aktion aufgeklärt. Die AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) zeigte mit der Aktion «Vergiftetes Weihnachtsgebäck» auf, dass die Ergebnisse von Tierversuchen nicht auf Menschen übertragbar sind. Jährlich werden in …

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Keine Tierversuche an ZwerghamsternBild: Keine Tierversuche an Zwerghamstern
Keine Tierversuche an Zwerghamstern
Das Verwaltungsgerichts Gießen hat mit Beschluss vom 19. Juni 2019 zum Aktenzeichen 4 L 2305/19.GI entschieden, dass die Philipps-Universität Marburg keine Tierversuche an 36 Dsungarischen Zwerghamstern durchführen darf. Aus der Pressemitteilung des Verwaltungsgericht Gießen vom 21.06.2019 ergibt sich: Die Universität hatte die Genehmigung der Tierversuche …
Bio-Sicherheitskommission ist wieder vollständig
Bio-Sicherheitskommission ist wieder vollständig
… August 2003 Folgende Personen sind für die laufende Amtsperiode (1999-2003) neu in die 16-köpfige Kommission gewählt worden: _ Joachim Frey, Prof. Dr., Veterinärbakteriologie, Universität Bern. _ Emmanuel Frossard, Prof. Dr., Agronomie und Pflanzenernährung, ETH Zürich_ Felix Gmünder, Dr., Zellbiologie und Risikologie, Basler & Hofmann AG, Zürich. …
Bild: Herz aus Stein - Verein Ärzte gegen Tierversuche lobt „Preis“ für den schlimmsten Tierversuch aus
Herz aus Stein - Verein Ärzte gegen Tierversuche lobt „Preis“ für den schlimmsten Tierversuch aus
Ärzte gegen Tierversuche vergibt erstmals das „Herz aus Stein“. Der bundesweite Verein will damit auf besonders absurde Tierversuche aufmerksam machen, die in Deutschland genehmigt und durchgeführt worden sind. User können aus einer Liste von fünf Versuchsanordnungen aus dem Jahr 2017 auswählen. Nominiert sind Institute aus Berlin, München, Martinsried …
»Grausame und unsinnige Tierversuche« - Ärzteverein sieht Uni Erlangen als Tierqualzentrum bestätigt
»Grausame und unsinnige Tierversuche« - Ärzteverein sieht Uni Erlangen als Tierqualzentrum bestätigt
Aus einer aktuellen Antwort auf eine Anfrage an die Bayerische Staatsregierung geht hervor, dass Tierversuche an der Universität Erlangen dem vorrangigen Zweck der ‚Ökonomisierung' und der ‚Bereitstellung von Modellen transgener Tiere' dienen. Erst 2005 wurde mit der Fertigstellung des Franz-Penzoldt-Zentrums (FPZ) die Basis der tierexperimentellen Forschung …
Bild: 11 111 Unterschriften gegen Kosmetik-Tierversuche an EU-Botschafter Reiterer überreichtBild: 11 111 Unterschriften gegen Kosmetik-Tierversuche an EU-Botschafter Reiterer überreicht
11 111 Unterschriften gegen Kosmetik-Tierversuche an EU-Botschafter Reiterer überreicht
… Tierqual-Kosmetik» Heute, am 11. 11. 11, überreichten Engel mit blutigen Tränen in den Augen EU-Botschafter Michael Reiterer 11 111 Unterschriften für ein Verbot von Tierversuchen für Kosmetik. Die Unterschreibenden appellieren an das Europäische Parlament, dass dieses an der Kosmetikrichtlinie (2003/15/EC) festhalte und damit wie vorgesehen ab 2013 …
Forschung & Tierschutz: Land bewilligt neue Tierställe für Uni Hohenheim
Forschung & Tierschutz: Land bewilligt neue Tierställe für Uni Hohenheim
… Bausumme beträgt 8,1 Mio. Euro, die Stallgrößen 520 und 1.400 Quadratmeter. Über ihre Arbeit mit Tieren informiert die Universität Hohenheim unter https://www.uni-hohenheim.de/tierversuche Mit der Baufreigabe entsprach das Land der Bitte der Universität, die Bauten wegen besonderer Dringlichkeit gegenüber anderen Bauprojekten in Hohenheim vorzuziehen. „So …
Bild: Referendum gegen Berner 141.-Mio. Neubau kommt zustandeBild: Referendum gegen Berner 141.-Mio. Neubau kommt zustande
Referendum gegen Berner 141.-Mio. Neubau kommt zustande
Referendum kommt zustande: Erfolgreiche Unterschriftensammlung gegen den 141 Mio.-Neubau für Tierversuche an der Uni Bern Das Referendum gegen den Neubau der Universität Bern an der Murtenstrasse kommt mit fast 13 000 Unterschriften, wovon der grössere Teil bereits beglaubigt ist, zustande. Nötig ist die hohe Zahl von 10 000 Unterschriften. Das Resultat …
Bild: 35.000 Unterschriften gegen Rotkehlchen-Versuche - Ärzte gegen Tierversuche und PETA protestieren in Oldenburg
35.000 Unterschriften gegen Rotkehlchen-Versuche - Ärzte gegen Tierversuche und PETA protestieren in Oldenburg
Die Passanten staunten nicht schlecht, als sie gestern in Oldenburgs Fußgängerzone auf eine Mahnwache gegen Tierversuche stießen. Die Aktivisten von PETA und Ärzte gegen Tierversuche trugen Rotkehlchen- und Hühnermasken und hielten Schilder „Ich bin kein Versuchsobjekt“ und „Artenschutz ist kein Freibrief für Tiermord“. Die Vereine wollten mit der Aktion …
Das sagen die Parteien in Hamburg zu Tierversuchen
Das sagen die Parteien in Hamburg zu Tierversuchen
Am 23. Februar ist Wahl zur Bürgerschaft in Hamburg. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche hat Parteien zu Ihrer Position zu Tierversuchen befragt, die Antworten ausgewertet und in einer Ampel-Tabelle übersichtlich zusammengestellt. Die SPD gibt an, dass die Zukunft tierversuchsfrei sein soll, möchte aber vorerst an Tierversuchen festhalten, …
Bild: Ja oder Nein? Die Konsequenzen und soziopolitischen Implikationen eines Unabhängigkeits-ReferendumsBild: Ja oder Nein? Die Konsequenzen und soziopolitischen Implikationen eines Unabhängigkeits-Referendums
Ja oder Nein? Die Konsequenzen und soziopolitischen Implikationen eines Unabhängigkeits-Referendums
… hinweisen sondern auch die Erfahrungen u.a. von Québec, Katalonien und Kurdistan teilen. Dr. Jan Eichhorn, Research Director d|part, Chancellor's Fellow, Universität Edinburgh, Prof. John MacInnes, Foschungsschwerpunkt: Nationale Identität in Schottland und Katalonien, Universität Edinburgh, Maxime Laporte, Präsident Société Saint Jean-Baptiste, Québec, …
Sie lesen gerade: Referendum gegen den Ausbau der Tierversuche an der Universität Bern