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Tarifrunde ergebnislos vertragt

30.01.201518:20 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) (Hamburg/Osnabrück, 30.01.2015) Im Tarifstreit um die Entlohnung der Luftsicherheitsassistenten in Hamburg gibt es keine Bewegung. Eine neuerliche Verhandlungsrunde am Montag blieb ohne Ergebnis. Die vom Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) angebotenen Lohnerhöhungen werden von Verdi weiterhin abgelehnt. Nun droht die Dienstleistungsgewerkschaft erneut mit Streiks.



Die Tarifverträge für Sicherheitsmitarbeiter in Hamburg werden aktuell neu verhandelt. Bestandteil der Gespräche sind auch die Entgelte für Luftsicherheitsassistenten am Hamburger Flughafen. Der BDSW vertritt in den Tarifverhandlungen die Interessen von Piepenbrocks Tochterunternehmen DSW, das mit den Fluggastkontrollen am Airport beauftragt ist. Am vergangenen Freitag hatte Verdi trotz mehrerer Angebote der Arbeitgeberseite erstmals zu Warnstreiks aufgerufen. Da die Beteiligung am Ausstand eher gering ausfiel, vermutete Verdi-Sprecher Peter Bremme gegenüber dem NDR Druck seitens des Arbeitgebers, der vor allem auf Beschäftigte mit befristeten Verträgen ausgeübt worden wäre. Diesen Vorwurf weist DSW-Geschäftsführerin Nicole Oppermann entschieden zurück: „Diese Anschuldigung ist völlig haltlos. Von unserer Seite wurde niemand daran gehindert, sich am Streik zu beteiligen oder dahingehend beeinflusst, dieses verbriefte Recht nicht auszuüben.“

Verdi beharrt auf seinen Forderungen

In einer ersten Verhandlungsrunde am 18. November 2014 hatte der BDSW eine Lohnsteigerung um 3 Prozent ausgehend vom derzeitigen Stundenlohn von 14,00 Euro angeboten. Am 15. Dezember 2014 wurde das Angebot noch einmal nachgebessert: Zum Jahresanfang sollten die Luftsicherheitsassistenten in Hamburg 14,90 Euro pro Stunde verdienen. Das hätte eine Steigerung von 6,4 Prozent bedeutet. „Wir halten dieses Angebot für ausgesprochen fair und arbeitnehmerfreundlich“ so Cornelia Okpara, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des BDSW. Verdi wollte auf das Angebot jedoch nicht eingehen und wies den Vorschlag als enttäuschend zurück. Die Dienstleistungsgewerkschaft fordert stattdessen eine Staffelung nach Berufsjahren. In der höchsten Lohngruppe sollen die Fluggastkontrolleure 18,50 Euro verdienen, was einer Steigerung um 32,14 Prozent entspräche. Bei der untersten Entgeltgruppe liegen die Forderungen bei 15,00 Euro. Die letzte Verhandlungsrunde vom 26. Januar 2015 endete ohne gegenseitige Annäherung. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des BDSW, warf der Gewerkschaft vor, ihre Forderung habe nichts mit einer seriösen Tarifpolitik zu tun. Jetzt drohte Verdi damit den Flughafen der Stadt an der Alster erneut zu bestreiken. Die Verhandlungen werden am 11. Februar 2015 fortgesetzt.

Über den aktuellen Stand der Tarifverhandlungen informiert der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW).

Ihr Ansprechpartner:
Dr. Harald Olschok
Hauptgeschäftsführer des BDSW
Tel.: +49 6172 948050
E-Mail: E-Mail

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