(openPR) „Das Bild ist die Mutter des Wortes“ behauptete Hugo Ball, Schriftsteller, Kulturkritiker und Mitbegründer der Dada-Bewegung. Sehr wahrscheinlich hat sich Sprache tatsächlich aus dem Bedürfnis entwickelt, Eindrücke, Empfindungen, Vorstellungen. Wünsche, Absichten mitzuteilen. „Der Mensch, das Augenwesen, braucht das Bild“, meinte der Maler, Zeichner, Bildhauer und Baumeister Leonardo da Vinci.
Bilder zeigen, weisen hin, stellen bloß, erzählen, mahnen, werben, warnen, symbolisieren, erinnern, rühren an, können ganze Geschichten erzählen. Ein Bild regt die Gedanken des Betrachters nicht allein durch seinen (abstrahierbaren) Inhalt an, sondern durch seine gesamte Komposition, und es fordert ihn als Ganzheit zu seiner (gedanklichen) Stellungnahme heraus. Das ist grundsätzlich nicht anders als in Gesprächen und Vorträgen, in denen die Sprecher ihre Zuhörer auch nicht nur durch die Wahl der Worte, sondern zugleich auch mittels der prosodischen Eigenheiten ihrer Sprechweise – Intonation, Akzente, Rhythmus sowie begleitender Mimik und Gestik anregen. Nur kann ein Bild so komplexe und dichte Mitteilungen senden, daß es sehr, sehr vieler Worte bedürfte, um dies wortsprachlich zu bewerkstelligen.
„Bilder sind komplexe Mitteilungen“, definiert Prof. Querulix, der Mann des Wortes, „aus ihnen sprechen die Maler zu uns. Ein guter Maler teilt dem Betrachter seiner Bilder sehr viel mehr mit als er malt.“ Bilder vermitteln Informationen – mehr noch als eine Rede oder ein Gesprächsbeitrag – auf einer Breitband-Verbindung. Das klappt aber nur, wenn der Betrachter ihnen auch „zuhören“ kann, d.h. die erforderliche Empfangsstation in Gestalt offener Sinne besitzt.
Jeder Betrachter nimmt durch seine individuelle Brille wahr. Dadurch ist keineswegs sicher, daß ein Bild genau die Reaktionen herausfordert, die der Maler beabsichtigt hat. Aber auch die Sprache ist ja keineswegs eindeutig. In Gesprächen ist allerdings im Falle von Verständnisschwierigkeiten Nachfragen möglich. Dem Betrachter eines Bildes könnte nur der Maler helfen.
Die Bilder, die Prof. Querulix in seiner Bildergalerie vorstellt, sind also Kommunikationsangebote. Schön, wenn sie darüber hinaus auch ästhetisch überzeugen. In der Bildergalerie auf www.sammlerfreund.de finden Sie eine Auswahl moderner Malerei und Grafik, auch ein wenig Fotokunst. Bilder aus dieser Galerie, die Ihnen gefallen, können Sie gern in Ihre Sammlung aufnehmen, als Original oder als hochwertigen Leinwand- oder Posterdruck, lose oder auf Keilrahmen aufgezogen. Die Reproduktionen gibt es in unterschiedlichen Größen.
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