(openPR) Finanzabwicklung bleibt größte Herausforderung im Irangeschäft
Die Deutsch-Iranische Handelskammer e.V. in Hamburg meldet einen stürmischen Anstieg des Handels mit Iran im Jahr 2014. Unbeachtlich der bestehenden Sanktionen gegen das Land stiegen die deutschen Exporte nach Iran von Januar bis September 2014 um 36%. Insgesamt exportierten Deutsche Unternehmen in diesem Zeitraum Waren und Dienstleistungen im Gesamtwert von knapp 1,8 Mrd. Euro in den Iran.
Eine Trendwende gab es auch bei den Importen aus der Islamischen Republik Iran. Während in den letzten Jahren die Exporte des Iran nach Deutschland kontinuierlich zurückgingen, zeigt die Statistik für die ersten 9 Monate 2014 einen Zuwachs von 6,36 % auf 218 Mio. Euro.
Die besondere Herausforderung für Unternehmen im Iranhandel, bleibt die Finanzabwicklung. Die meisten Deutschen und Europäischen Banken weigern sich generell strikt, selbst Zahlungen für humanitäre Lieferungen entgegenzunehmen. Es bleibt eine Anzahl von kleineren und regionalen Banken die bereit sind, Zahlungsverkehr, Garantien oder Akkreditive für Irangeschäfte anzubieten
Regelmäßig bietet die Deutsch-Iranische Handelskammer e.V. interessierten Firmen eine Einzelberatung zum Thema „Finanzabwicklung im Irangeschäft“ an. „Die Nachfrage dafür ist riesig“, so Michael Tockuss, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutsch-Iranischen Handelskammer e.V.









