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Brandenburg im digitalen Wandel

03.12.201418:39 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Brandenburg im digitalen Wandel
Quelle: SIBB e.V.
Quelle: SIBB e.V.

(openPR) Chancen kommunaler Serviceerbringung mittels IT-gestützter Dienstleistungen für attraktive Kommunen und Gemeinden im agilen ländlichen Raum / Workshops des Brandenburger IT-Netzwerkes SIBB region mit konkreten Handlungsempfehlungen

Neuruppin/ Wildau. Welche Veränderungen die Digitalisierung des Lebens mit sich bringt, erlebt man im täglichen Leben allenthalben. Doch gerade Kommunen, Städte und Gemeinden stehen bei der Dienstleistungserbringung vor riesigen Herausforderungen.



Mit der im April 2014 erschienenen Studie des IT-Branchennetzwerkes SIBB region in Brandenburg zur „Effizienten IT-gestützten Serviceerbringungen im Brandenburger kommunalen Umfeld“ verfügen die Brandenburger Kommunen über ein Arbeitsmittel mit konkreten Handlungsempfehlungen, die seither in Workshops zwischen IT-Wirtschaft, regionalen Wirtschaftsunternehmen und der öffentlichen Hand rege diskutiert werden.

Nach der Auftaktveranstaltung in Strausberg im Juli diesen Jahres erörterten Bürgermeister und Wirtschaftsförderer des Amtes Lindow, der Stadt Kyritz sowie der Gemeinden Großpankow, Gumtow und Fehrbellin mit IT-Spezialisten und Unternehmensvertretern vor wenigen Tagen in Neuruppin Chancen und Nutzen digitaler Lösungsmöglichkeiten bei der Service- und Dienstleistungserbringung gegenüber ihren Bürgern in ländlichen Räumen.

Dietmar Weber, Geschäftsführer der avado Systems Strausberg und Mitverfasser der Studie, resümiert: „Der Gesprächsbedarf ist sehr hoch, die Anregungen und Lösungsvorschläge werden konstruktiv diskutiert, wir müssen uns als IT-Wirtschaft mit vielen Fragen auseinandersetzen - das bestätigten die beiden Workshops in Strausberg und Neuruppin. Unsere aktuelle Veranstaltung hat zudem gezeigt, dass auch für regionale Wirtschaftsunternehmen, die für die öffentliche Hand tätig sind, die Handlungsempfehlungen als Arbeitsgrundlage dienen, um die Bedürfnisse der Gemeinde und Kommunen genauer ausloten zu können.“

Einigkeit herrschte auf allen Seiten, dass die kommunale Umsetzung digitaler Lösungskonzepte im ländlichen Raum vor dem Hintergrund aktiver Daseinsfürsorge, insbesondere im Rahmen der Erreichbarkeit von Einrichtungen und Angeboten, unabdinglich und damit dieser Weg auch nicht mehr umkehrbar sei. Unterschiedliche Auffassungen haben die beteiligten Akteure jedoch beim Tempo der Umsetzung. Weber: „Die IT-Wirtschaft ist innovativ getrieben und schaut darauf, wie schnell man IT-Systeme integrieren kann. Die Diskussion aber zeigt, dass wir IT-ler uns noch mehr in die Bedürfnisse der Kommunen hineinversetzen müssen und hier auch an Grenzen stoßen. Es gilt, besonders auch Komponenten in die Betrachtungen einzubeziehen, die nichts mit reinen technologischen zu tun haben. Dazu gehören nicht nur die leeren Haushaltskassen der Kommunen“.

Deutlich wurde, dass insbesondere der sozialen Komponente besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden müsse. Dem Erhalt sozialer Strukturen über kommunale Einrichtungen (face to face Kümmererfunktion) müsse ebenso Rechnung getragen werden, wie den weiteren Bemühungen für eine technologische Akzeptanz beim Bürger selbst. Auch mit den Widersprüchen, was technologisch heute schon machbar sei und den Rahmenbedingungen des Gesetzgebers, müsse umgegangen werden. Schulungen durch die Wirtschaft verbunden mit einer Beratungsfunktion sollen daher helfen, Vorbehalte auf allen Seiten abzumildern. „Wir wollen die Vertreter der Kommunen mit unseren Workshops abholen, ihnen zuhören, welche Bedürfnisse und Probleme sie bei der Einführung und Umsetzung digitaler Serviceelemente tatsächlich haben. Dazu gehört auch, die Folgen des demografischen Wandels in den Regionen aufzufangen – junge Menschen, die in der Region bleiben wollen, müssen in den Services ebenso Berücksichtigung finden wie die Vorbehalte Älterer. IT-gestützte Dienstleistungen bieten gerade hier große Chancen, diese demografischen Probleme abzumildern.“

Chancen bieten die Handlungsempfehlungen der SIBB-Studie zudem in der weiteren Vernetzung der Kommunen untereinander. Verwaltungsstrukturen lassen sich verschlanken, dem kommunalen Netzwerken kommt hier künftig eine essentielle Bedeutung zu. „Die Kommunen und ihre Eigenbetriebe können mit der digitalen Leistungserbringung die Attraktivität ihres jeweiligen Wohn-, Arbeits- und Lebensumfeldes im Brandenburger ländlichen Raum letztendlich aktiv mitgestalten“, fasst SIBB-Geschäftsführer René Ebert zusammen. „Wenn ein Umdenken von der reinen Verwalter- und Bewahreraufgabe hin zum Agieren als Initiator, Moderator und Koordinator stattfindet, können sie regionale Identität und Bindung schaffen und für Wertsteigerung des jeweiligen Lebensumfeldes sorgen. Der Implementierung IT-gestützter Servicedienste kommt bei der Begriffsdefinition „agiler ländlicher Raum“ auch im Wettbewerb der jeweiligen Regionen untereinander eine nachhaltige Wirkung zu. Bei der Schaffung regionaler Lösungen tragen die Brandenburger IT-Wirtschaft und die kommunalen und städtischen Entscheidungsträger eine gemeinsame Verantwortung. Nur in der weiteren Digitalisierung kommunaler Dienste wird sich die Stellung ländlicher Gemeinden stärken lassen. Die weiteren Workshops und Angebote des IT-Netzwerks SIBB region für die Kommunen sollen auch im kommenden Jahr helfen, dies umzusetzen und zu ermöglichen.“

Link zur Studie: http://www.sibb.de/fileadmin/sibb_upload/20140423_Studie_Serviceerbringung_Kommunen_Brbg_v1.0_Inhalts%C3%BCbersicht_03.pdf

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