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'Windbranche steht bereit, den Ausstieg aus der Kohle mitzugestalten'

23.12.201509:29 UhrEnergie & Umwelt
Bild: 'Windbranche steht bereit, den Ausstieg aus der Kohle mitzugestalten'

(openPR) Potsdam, 16.12.2015: Brandenburg darf sich durch ein Festhalten an der Braunkohle nicht zum Verlierer der globalen Energiewende machen. Durch die Beschlüsse der Klimakonferenz in Paris kommt der Abschied von der Braunkohle womöglich schneller als bisher gedacht.



Nach dem Klimagipfel in Paris fordert der Bundesverband WindEnergie die Brandenburger Landesregierung auf, sich schneller und besser auf den Ausstieg aus der Braunkohle-Wirtschaft vorzubereiten. „Durch die Beschlüsse der Weltgemeinschaft wird die globale Energiewende schneller kommen als gedacht. Für Vorreiter bei den Erneuerbaren werden sich hier Märkte beim Einsatz regenerativer Kraftwerke, Stromspeicher und intelligenter Stromnetze eröffnen. Das Land hat gute Ansätze, hier könnte tatsächlich ein Silicon Valley der globalen Energiewende entstehen“, so Jan Hinrich Glahr, Landesvorsitzender des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) in Berlin und Brandenburg.
„Die Brandenburger Windenergieunternehmen stehen bereit, diese Chance gemeinsam mit der Landesregierung zu nutzen und in den Wandel zu investieren“, so Glahr weiter. „Wir respektieren, dass der Ausstieg aus der Braunkohle dem Land und besonders der Region Lausitz schwerfällt. Mit dem Festhalten an der Braunkohle läuft das Land aber Gefahr, den Strukturwandel zu verschlafen. Wir müssen aufpassen, dass es Brandenburg nicht so geht wie den großen Energiekonzernen E.on, RWE, Vattenfall und Co.: Vor Jahren waren das wirtschaftliche und politische Riesen. Aber sie haben sich der Energiewende zu lange verweigert, sie finden sich heute in der Welt der Erneuerbaren kaum zurecht. Wenn Brandenburg nicht ebenso zu den Verlierern der globalen Energiewende gehören will, muss die Landesregierung jetzt konsequent auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien und den Umbau der Energiestruktur setzen.“
Das betrifft technische Innovationen wie „virtuelle Kraftwerke“ oder die zunehmende Verschränkung der Stromwirtschaft mit der Mobilität etwa über Wasserstoffspeicher, die auch in Brandenburg entwickelt werden.
„Wir werden alles dafür tun, dass Brandenburg auch im Zeitalter nach der Kohleverstromung „Energieland“ bleibt. Die Branche der Erneuerbaren will Verantwortung übernehmen und durch Investitionen die sozialen sowie wirtschaftlichen Auswirkungen des Strukturwandels auffangen. Wir sind überzeugt, dass in der Energiewende mehr Chancen als Risiken für Brandenburg stecken“, so Glahr.
Schon heute arbeiten in Brandenburg gut 6.700 Beschäftigte in der Windenergie. Die Branche erzielt in Brandenburg eine jährliche Wertschöpfung von rund 1 Milliarde Euro.

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