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Global Wind Day: So profitiert Brandenburgs Natur von der Windenergie

16.06.201713:15 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Potsdam, 15. Juni 2017: Anlässlich des Global Wind Day weist der Branchenverband BWE auf die unterm Strich positiven Auswirkungen der Windenergie für die heimische Natur hin. So gelten beim Bau von Windrädern strenge Naturschutzregeln. Darüber hinaus müssen Windplaner für jeden Eingriff in die Natur und das Landschaftsbild einen Ausgleich schaffen, der den heimischen Ökosystemen zugutekommt. Eine Chance gerade für den Umbau Brandenburger Kiefernwälder hin zu Mischwäldern.



„Windräder dürfen grundsätzlich nicht in Naturschutzgebieten gebaut werden“, erklärt Dr. René Krawczynski, langjähriger Dozent für Ökologie und Naturschutz an der BTU Cottbus und heute leitender Ökologe der Energiequelle GmbH. „Bevor wir ein Windrad bauen, müssen wir genau prüfen, ob geschützte Arten wie Uhu, Schwarzstorch oder Rotmilan beeinträchtigt werden.“ So muss zum Beispiel um einen Seeadlerhorst grundsätzlich ein Abstand von drei Kilometern eingehalten werden. Insgesamt haben die Bestände von Kranichen, Seeadlern und Uhus in Brandenburg parallel zum Ausbau der Windkraft stark zugenommen.

In der Regel werden Windenergieanlagen auf Flächen gebaut, die schon agrarwirtschaftlich genutzt werden. Zunehmend genutzt werden auch Waldflächen: 2016 wurde fast jede zweite Windenergieanlage im Wald errichtet. Für die Brandenburger Kiefernwälder ist das eine Chance: „Unsere Kiefern-Monokulturen sind keine natürlichen Wälder“, so Krawczynski. „Die schnell wachsenden Nadelbäume wurden nach dem Krieg angepflanzt, weil Brandenburg Holz als Reparationszahlungen an Russland liefern musste.“ Jeder Quadratmeter Wald, der für Zufahrtswege oder den Anlagen-Standort gerodet wird, muss an anderer Stelle ersetzt werden. „Diese Ausgleichsmaßnahmen nutzen wir, um in Brandenburg ökologisch wertvolle Mischwälder aufzuforsten“, so Krawczynski.

„Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel Wissen über das Zusammenspiel von Tieren und Windkraft aufgebaut und können so mögliche Konflikte immer besser vermeiden“, weiß Jan Hinrich Glahr, Vorsitzender des Landesverbandes Berlin/Brandenburg des BWE. Fledermäuse zum Beispiel fliegen hauptsächlich in windarmen Sommernächten, die Windenergieanlagen werden dann automatisch abgeschaltet.

Neben konkreten Kompensationsmaßnahmen – wie das Anlegen von Streuobstwiesen, das Renaturieren von Feuchtbiotopen oder Anbringen von Fledermauskästen – leistet die Windbranche Ersatzzahlungen, die an die Stiftung NaturSchutzFond Brandenburg gehen.

Diese Gelder können wieder für Naturschutzprojekte vor Ort genutzt werden. Krawczynski sieht hier die Kommunen in der Pflicht: „Bisher nutzen die Gemeinden die Gelegenheit viel zu wenig, Fördergelder für ihre lokalen Projekte beim NaturSchutzFond zu beantragen.“

Anlässlich des Global Wind Day haben der BWE und Energiequelle am 15. Juni zu einer Führung durch die Wälder rund um Feldheim eingeladen. Ziel der Tour war ein modernes Windrad, das mit einer Nabenhöhe von 149 Metern alleine bis zu 2.500 Haushalte mit Strom versorgen kann. Besonderes Highlight: Mit einer Virtual-Reality-Brille konnten die Teilnehmer im Anschluss an die Führung die spektakuläre Aussicht vom Kopf einer Windenergieanlage genießen. Start und Ziel der Führung war das Neue Energie Forum, das über das energieautarke Dorf Feldheim informiert.

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