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Mit Wildbret satt, schlank und fit – damit Winterspeck erst gar nicht entsteht

12.11.201418:30 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Mit Wildbret satt, schlank und fit – damit Winterspeck erst gar nicht entsteht
Wildgericht aus dem „Wild-, Wald- und Wiesenkochbuch“
Wildgericht aus dem „Wild-, Wald- und Wiesenkochbuch“

(openPR) Feldkirchen – Viele Wildtiere haben sich im Laufe der Evolution der Kälte angepasst: Sie fressen sich im Herbst eine dicke Fettschicht an, in der Fachsprache Feist genannt, oder legen sich einen Winterpelz zu. Beides sichert ihnen trotz Kälte und Nahrungsmangel das Überleben in der Natur.



Auch wenn der Mensch in den kommenden Wintermonaten nicht an Kälte und Nahrungsmangel leiden wird, neigt er dazu, sich jetzt einen „Feist“ anzufuttern. Dabei wäre eine gesunde Ernährung ganz einfach. Der Tipp lautet: Ernähren Sie sich wie die Jäger und Sammler in grauer Vorzeit. Essen Sie mehr Wildbret!

Ein ordentliches Stück Fleisch sättigt anhaltend, wie jeder aus Erfahrung weiß. Eiweiß, wie es in Wildbret reichlich enthalten ist, sorgt nicht für den schnellsten, aber für einen anhaltenden Sättigungseffekt. Es füllt den Magen mit Volumen und Gewicht, wird langsam verdaut und in der Leber kann aus Eiweiß der nötige Zucker für den Stoffwechsel hergestellt werden. Damit wird ein Hunger auslösender Blutzuckerabfall vermieden. 30 Prozent der rechnerisch zugeführten Kalorien wird bereits beim Abbau von Eiweiß verbraucht.

Hinzu kommt, dass Fleisch von Wildtieren neben Seefisch und Fleisch aus artgerechter Haltung die beste Quelle für Omega 3 Fettsäuren ist. Die sind sonst nur in Rapsöl, Walnüssen, Leinsamen bzw. daraus hergestellten Ölen oder Margarinen enthalten.

Diese Diät unserer Vorfahren, der Jäger und Sammler, hat ihre Vorteile für die Figur. Wer reichlich Blätter, Knospen, Wurzeln, Früchte – heute Obst und Gemüse genannt – verzehrt und dazu ein Hirschsteak oder Rehmedaillons genießt, der kann sich sicher sein, dass diese Diät ihn nicht nur satt sondern schlank und fit macht. Und sie beschert zudem ein Höchstmaß an Gaumenfreuden, denn das Fleisch der Wildtiere ist würzig und geschmackvoll. Ein Genuss, den die Natur uns beschert.

Die Zubereitung von Wildgerichten ist heute kein Problem. Zeitraubendes Einlegen oder Beizen gehören der Vergangenheit an, als Wildfleisch ungenügend gekühlt wurde. Tipps für die Zubereitung sowie Bezugsquellen für Wildbret unter www.wildbret-bayern.de.

Über 200 Seiten Wildbretwissen im BJV-Wildkochbuch „Wild-, Wald- und Wiesenkochbuch“.
Das mit Unterstützung des BJV im Dort-Hagenhausen-Verlag erschienene Buch wendet sich insbesondere an „Nichtjäger“, die der Natur und der Jagd verbunden sind. Neben ganz traditionellen Rezepten wie dem Rehrücken oder dem Rehgulasch mit Steinpilzen sind in diesem Buch moderne Varianten der Wildküche zu finden. Wildschweinkotelett mit Kirsch-Ingwer-Sauce, ein Wildcurry, dessen Rezept uns Prinz Wolfgang von Bayern verraten hat oder ein Rebhuhn mit Honig-Balsamico-Glasur.
Das Wild-, Wald-,Wiesenkochbuch, 208 Seiten, 22,7 x 22,7 cm, ca. 240 farbige Abbildungen, ISBN 978-3-86362-00101 kann über die BJV Service GmbH bestellt werden.

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