(openPR) UNTERLEINLEITER - Der Verbraucher ist verunsichert: Nach dem letzten Gammelfleischskandal fällt der Griff ins Kühlregal zaghafter aus, die Auslegeware beim Metzger muss kritischeren Blicken standhalten. Wildbret aus der Region, das jeder über den örtlichen Förster oder Jäger beziehen kann, biete hier eine echte Alternative, meint die Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd.
Strenge Hygienevorschriften, die das Landwirtschaftsamt überwacht, sorgen bei der Verarbeitung dafür, dass das Fleisch in einwandfreiem Zustand zum Verbraucher gelangt. Und das ohne große Umwege oder gar unartgerechte Viehtransporte: "Wer beim örtlichen Jäger nach Wild fragt, der wird frische und einwandfreie Ware bekommen", sagt Klaus Philipp, Leiter der Hegegemeinschaft Leinleitertal Jura Süd. Das Angebot zieht sich je nach Saison und Abschusszeiten beispielsweise von den Klassikern wie Reh und Wildschwein über das Niederwild wie Kaninchen und Hase bis hin zu Geflügel wie Rebhuhn oder Fasan.
Der Verbraucher kann sich sicher sein, dass er über das Fleisch keine belastenden Spuren wie beispielsweise Rückstände von Medikamenten oder künstlichen Hormonen zu sich nimmt. "Wildfleisch stammt von Tieren, die in freier Natur geboren und aufgewachsen sind und die sich ganz naturgemäß ernährten", sagt Philipp. Auch spricht der hohe Gehalt an gesunden und lebenswichtigen ungesättigten Fettsäuren für Wildbret. Und Wildfleisch ist gut für die Figur: Im Vergleich zu beispielsweise einer Portion Schweinekeule enthält die gleiche Menge Wildschwein über 60 Prozent weniger Kalorien. Wildbret ist außerdem vitamin- und mineralstoffreich.
Wildbret kann frisch nur in größeren Portionen abgegeben werden, lässt sich bei um die -18 Grad Celsius aber problemlos einfrieren. Kleinere Portionen können im gefrorenen Zustand angeboten werden. Die Preise und Abgabemengen sind von Jäger zu Jäger unterschiedlich: Im Durchschnitt kostet ein ganzes Reh in der Decke, also mit Fell, zwischen fünf und sechs Euro pro Kilo, portionsweise liegen die Preise zwischen 23 Euro für den Rücken und fünf Euro für Ragout. Ein ganzer Hase kostet um die zehn bis 13 Euro. Wer dem Wild den Vorzug beim nächsten Schweinebraten geben will, kann sich beim örtlichen Jäger erkundigen. Wer im nördlichen Landkreis Forchheim oder im südlichen Landkreis Bamberg wohnt, kann sich auch bei Klaus Philipp informieren (Tel: +49 9194 332).
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