(openPR) Als die „Supereltern Lüge“ betitelte stern.de im Februar diesen Jahres den Mythos von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das Leben als berufstätiger Elternteil sei eine Zerreißprobe – ein Großteil der arbeitenden Mütter und Väter wird dieses Empfinden nachvollziehen können. Der 36jährigen Nicola Hoensbroech aus Frankfurt ging es ebenso: Als die heutige Vierfachmutter 2007 ihr erstes Kind erwartete und mit schlechtem Gewissen bei ihrem Arbeitgeber eine Elternzeit von sechs Monaten für sich einforderte, stieß sie auf Unverständnis: „Don’t you have pumping rooms in Germany?“ fragte ihre amerikanische Chefin verdrossen. Für die gelernte Werbekauffrau und Betriebswirtin eine echte Zwickmühle: „Ich wollte ohne schlechtes Gewissen gegenüber meinem Kind arbeiten können, aber auch ohne schlechtes Gewissen gegenüber dem Chef Zeit für meine Familie haben.“ Sie habe nach einer „Balance dieser Rollen“ gesucht, so die Frankfurterin und gemerkt, dass sie diese bei ihrem alten Arbeitgeber nie würde finden können. So stieß sie schließlich auf die Idee, dem alten Job den Rücken zu kehren und einen mamifreundlichen Onlineshop zu gründen.
DeinKindergeschirr wird zum mütterfreundlichen Geschäftsmodell
Dass jemand eine eigene Firma gründet, um mehr Zeit für Familie und Kinder zu haben, erscheint paradox. Doch im Falle von Nicola Hoensbroech machte dieser Schritt gleich doppelt Sinn: Sie schuf sich selbst ein mütterfreundliches Arbeitsmodell – und für ihre Kunden ein mütterfreundliches Produkt. In dem 2011 gegründeten Onlineshop www.dein-kindergeschirr.de können die Kunden Kunststoffgeschirr in mehr als 100.000 Varianten anhand eines Baukastensystems selbst gestalten. Daneben werden bekannte Kindergeschirrmarken sowie verwandte Produkte angeboten.
Neben der schnellen und einfachen Online-Lösung für ein individuelles und einzigartiges Kindergeschenk steht bei Hoensbroechs neu entwickelter Geschäftsidee auch die flexible, mamifreundliche Arbeitsweise im Vordergrund. Bei DeinKindergeschirr sind fast alle Geschäftsprozesse ausgelagert: Drei Mitarbeiterinnen - ebenfalls Mütter – kümmern sich um die Bearbeitung der Bestellungen, PR und Business Development. Hoensbroech selbst sorgt sich besonders um Prozessoptimierungen, Marketing und den Einkauf. Produziert wird in Norddeutschland, ein in Hamburg ansässiger Logistiker übernimmt das Verpacken und Versenden der Ware an die Kunden. Alltägliche Geschäftsprozesse laufen somit komplett ohne die Gründerin ab, Nicola Hoensbroech kann zu jeder Tageszeit arbeiten, an jedem Ort der Welt und so viel oder so wenig, wie ihr das Leben mit vier kleinen Kindern zwischen 1 und 7 Jahren gerade erlaubt. Dieses Maß an Flexibilität bietet sie auch ihren Mitarbeiterinnen, die ebenfalls selbst entscheiden können, wann und wo sie ihre vereinbarten Arbeitsstunden leisten wollen - ein entscheidender Vorteil im Alltag berufstätiger Mütter.
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Claudia Lorenz & Stefanie Lindemann
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