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Mindeslohn erreicht Hochschulen

17.10.201418:57 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Liberale Hochschulgruppen Bayern fordern die bayerische Staatsregierung auf, die Mehrkosten für die Erfüllung des Mindestlohns bereit zu stellen.

Der von der Bundesregierung zu verantwortende Mindestlohn, der ab 1. Januar 2015 gilt, erreicht nun auch eine Vielzahl an Hochschulen in Bayern. „Die Konsequenzen des Mindestlohns, auch für die Hochschulen, war klar vorhersehbar – und beschränken sich eben nicht auf eine Erhöhung der Löhne der studentischen Hilfskräfte“, hält der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Bayern, Alexander Bagus, fest.
Weiter fährt er fort: „Die Folgen der Mindestlohnerhöhung für studentische Hilfskräfte waren von vornherein klar: Entweder werden die Vertragsstunden oder eben die Stellen für Hilfskräfte reduziert. Höchstwahrscheinlich wird sogar beides vorkommen. Diejenigen, die den Mindestlohn gefordert haben, haben diese Einwände beständig ignoriert.“
Bisher gibt es keine Anzeichen, dass die Mehrkosten durch höhere Etas des Ministeriums aufgefangen werden. Ergo führt dies zu einem Abbau von wissenschaftlichen Hilfskräften oder von Arbeitsstunden, was wieder einmal die Lehre erheblich verschlechtern wird.
Am Beispiel der Julius-Maximilians-Universität Würzburg schildert der LHG-Landesvorsitzende die Auswirkungen. „Die Universität Würzburg hat bei den bestehenden Hilfskraftverträgen rund 850.000 € an Mehrkosten zu tragen. Diese Summe ist nicht ohne weiteres ausgleichbar. Folglich müssen aufgrund dieser Steigerung von rund 11 Prozent ca. 100.000 Hilfskraftstunden eingespart werden. Dass dies nicht ohne Negativfolgen geht, liegt auf der Hand“, kritisiert Bagus.
Wer die Verantwortung zur Nachbesserung trägt, liegt für den Landesvorsitzenden auf der Hand. „Die CSU ist nun in der Pflicht, im Staatshaushalt ab 2015 nachzubessern. Wer in Berlin mitregiert, kann nicht immer mit dem Finger auf die anderen zeigen. Die CSU hat den Koalitionsvertrag unterschrieben und trägt damit gleichermaßen die Verantwortung für die Folgen des Mindestlohns. Aus dieser Pflicht entlassen wir Horst Seehofer auf keinen Fall!“, stellt Bagus klar.
Denn: „Wer Entscheidungen mit so offensichtlichen Konsequenzen treffe, muss auch die notwendigen Entschlüsse fassen. Das Bekenntnis der CSU zu einer qualitativ hochwertigen Lehre ist überfällig“, erklärt Bagus abschließend.

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