(openPR) Was früher nur von großen Konzernen genutzt wurde, ist heute zunehmend auch im Mittelstand angekommen: Die Leistungen eines Relocation Services. Die Verbände sehen darin ein Reagieren auf den zunehmenden Fachkräftemangel, der längst auch im Handwerk und in vielen Dienstleistungs-Unternehmen bemerkbar ist.
Renate Kohnen betreibt im oberbayerischen Holzkirchen vor den Toren Münchens einen Relocation Service und geht kritisch mit ihrem Berufsstand um: „Einige glauben, von einem Relocation Service reden zu können, nur weil sie den Firmen ein paar Wohnungen für neue Mitarbeiter anbieten und Exposés vorlegen“. Als Expertin mit einer langen Berufserfahrung weiß Kohnen, dass es eine breite Palette ist, die man den Firmen und auch den umzugswilligen Fachleuten bieten muss. Von der Organisation des Umzugs über die Anmeldung des Autos und des Stroms bis zur Beschaffung eines Kita-Platzes für den Nachwuchs reicht das Aufgabenfeld. Wo kann man einkaufen? Wo sind die wichtigsten Ärzte? Welche Freizeiteinrichtungen und öffentlichen Verkehrsmittel gibt es am Ort?
Mittelständische Betriebe vertraten bisher die Meinung, dass alle Fragen zum Umzug die private Angelegenheit des neuen Mitarbeiters sei. Inzwischen spüren Sie aber, dass Fach- und Führungskräfte bei den Stellenangeboten auswählen können und sich nicht selten für einen Arbeitgeber entscheiden, der ihnen die administrativen Arbeiten abnimmt. Renate Kohnen vertritt die Ansicht, dass allein das Konzentrieren auf den neuen Arbeitsplatz, die Zeitersparnis durch den Wegfall der Wohnungssuche und der Behördengänge einen so hohen Mehrwert darstellen, dass sich die Kosten für den Relocation Service lohnen.







