openPR Recherche & Suche
Presseinformation

PET vor dem Durchbruch in der ambulanten Versorgung

31.03.200613:10 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Meilenstein für die Diagnostik krebskranker Menschen

30.03.2006 Die Selbstverwaltung schwenkt offensichtlich auf PET-Kurs um. Diese Schlussfolgerung zumindest legen Äußerungen anlässlich des jüngsten Petersberger Gesprächs nahe: Unter Leitung des Gesundheitsökonomen Prof. Peter Oberender, Universität Bayreuth, diskutierten unter anderen Dr. Rainer Hess, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Dr. Hans Jürgen Ahrens, Vorstandsvorsitzender des AOK Bundesverbandes, Prof. Dr.Dirk Kaiser, Ärztlicher Direktor des HELIOS Klinikum „Emil von Behring“ Berlin und Prof. Wolfgang Mohnike, Vorsitzender des PET e.V. den Einsatz der Positronen-Emissions-Tomographie (PET). Referenzindikation war das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom.



Die Teilnehmer waren sich grundsätzlich einig: Die PET-Diagnostik müsse sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Versorgung für Krebspatienten zum Einsatz kommen. So liegt dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) denn auch seit Januar 2006 ein Antrag auf PET-Erstattung für den ambulanten Bereich vor. Antragsteller ist die Kassenärztliche Bundesvereinigung. Fachkreise sehen darin den entscheidenden Durchbruch der PET-Diagnostik nach Jahren der Verzögerung.

Ende letzten Jahres hat der G-BA erstmals ein positives Votum für die PET-Diagnostik beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom abgegeben – aber zunächst beschränkt auf die stationäre Versorgung. Dass diese Einschränkung nicht lange Bestand haben konnte, lag für die medizinische Fachwelt auf der Hand. Dr. Andreas Köhler, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: „PET/CT bildet (…) eine klare ambulante Leistung, daher möchte die Kassenärztliche Bundesvereinigung auch mit dem Antrag an den G-BA geklärt wissen, wie die Zukunft für die ambulante Diagnostik aussehen wird.“ Prof. Mohnike, Präsident des PET e.V., sieht sich in seiner langjährigen Überzeugungsarbeit bestätigt: „Krebspatienten haben keine Zeit. Deshalb freue ich mich, dass diese zukunftsweisende Methode der Krebs-Diagnostik auch den GKV-versicherten Patienten zugänglich gemacht wird.“

Die PET-Diagnostik wird zunächst noch – so will es das Gesetz – auf seine medizinische Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu anderen Verfahren überprüft. Seitens der Krankenkassen wird auf ein Grundproblem hingewiesen: „Wir müssen in der GKV moderne Medizintechnologie einführen. Es muss jedoch auch sichergestellt werden, dass alte Technologien, die nicht mehr notwendig sind, auch entfernt werden können“, so Hans-Jürgen Ahrens.

Mit dem Antrag beim G-BA sei ein wesentlicher Schritt dafür getan, dass sich das diagnostische Prinzip der Positronen-Emissions-Tomographie nun endlich auch in Deutschland durchsetzen werde, so Prof. Mohnike. Positive Studienergebnisse für weitere Indikationen wie z.B. das Kolorektalkarzinom oder das Lymphom lägen bereits vor, die Entwicklung neuer Tracer schreite voran, und PET werde inzwischen äußerst erfolgreich mit der Computer-Tomographie gekoppelt. PET sei geeignet, einen Meilenstein für die Primärdiagnostik und die Therapieplanung bei zahlreichen Krebserkrankungen zu setzen.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 82014
 182

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „PET vor dem Durchbruch in der ambulanten Versorgung“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von PET e.V.

PET/CT in der Charité – PET e.V. sieht weiteren Meilenstein
PET/CT in der Charité – PET e.V. sieht weiteren Meilenstein
Berlin, 24.02.2006 Anlässlich der Inbetriebnahme eines PET/CT in der Berliner Charité findet heute das Eröffnunssysmposium „PET/CT Diagnostik und Therapiesteuerung bei Karzinomen der Lunge“ statt. Prof. Wolfgang Mohnike, Präsident des PET e.V. erläutert den medizinischen und ökonomischen Nutzen der PET/CT-Diagnostik am Beispiel des nicht kleinzelligen Bronchialkarzinoms: „Ich freue mich, dass nun auch die Charité ein PET/CT betreibt und damit ein eindeutiges Zeichen setzt. Viele Krebspatienten brauchen heute so schnell wie möglich diese Hocht…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bahnbrechende Entscheidung: Krebsdiagnostik mit PET/CT endlich Kassenleistung
Bahnbrechende Entscheidung: Krebsdiagnostik mit PET/CT endlich Kassenleistung
… Tasche bezahlen zu müssen. Das PET/CT-Zentrum kooperiert eng mit niedergelassenen und klinischen Spezialisten im Bereich Pulmologie und Thoraxchirurgie. Damit bietet es eine optimale Versorgung von Lungenkrebspatienten – sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapieplanung und -steuerung. Anlässlich der Entscheidung des GBA möchten wir Ihnen unser …
Bild: Kunsthandwerk und Kunststoff - Edel sei das Material, hilfreich und gutBild: Kunsthandwerk und Kunststoff - Edel sei das Material, hilfreich und gut
Kunsthandwerk und Kunststoff - Edel sei das Material, hilfreich und gut
… Aufbruchs, an dem alle Gesellschaftskreise teilhaben sollten. Hierfür brauchte es erschwingliche Massenprodukte, was dem vielseitig einsetzbaren und günstig zu produzierenden Kunststoff zum Durchbruch verhalf. Mittlerweile werden allein in Deutschland von PET über 500.000 Tonnen pro Jahr hergestellt. Darunter rund 453.000 Tonnen PET-Flaschen, was etwa …
Fortschritt für Krebspatienten: Techniker Krankenkasse übernimmt Kosten für PET/CT-Untersuchung
Fortschritt für Krebspatienten: Techniker Krankenkasse übernimmt Kosten für PET/CT-Untersuchung
Berlin, 28.02.2007. Der deutschlandweit erste Vertrag zur Integrierten Versorgung (IV) bei der PET/CT-Diagnostik des Lungenkrebses ist unterzeichnet. Damit beschreiten die Techniker Krankenkasse (TK), das Diagnostisch Therapeutische Zentrum (DTZ) und das HELIOS Klinikum Emil von Behring ab 2007 gemeinsame Wege in der Krebsdiagnostik. TK-Versicherte profitieren …
Bild: Von der Flasche zum Sack: Die nächste Generation nachhaltiger Verpackungen aus KunststoffgewebeBild: Von der Flasche zum Sack: Die nächste Generation nachhaltiger Verpackungen aus Kunststoffgewebe
Von der Flasche zum Sack: Die nächste Generation nachhaltiger Verpackungen aus Kunststoffgewebe
… PET-Pellets herstellen, das für eine breite Palette an Verpackungsanwendungen eingesetzt werden kann. Nun haben wir bei der Verarbeitung von recyceltem PET einen weiteren Durchbruch erzielt: Wir können rPET-Bändchen direkt aus PET-Flaschenmahlgut, sogenannten Flakes, erzeugen.“ Gewebe aus PET-Bändchen kann zu diversen Arten von Säcken verarbeitet oder für …
Bahnbrechende Entscheidung: Ambulante Krebsdiagnostik mit PET/CT endlich Kassenleistung
Bahnbrechende Entscheidung: Ambulante Krebsdiagnostik mit PET/CT endlich Kassenleistung
… innovative Kombination aus Positronen-Emissions-Tomographie und Computertomographie – soll nun auch gesetzlich versicherten Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs im Rahmen der ambulanten Versorgung zur Verfügung stehen. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) im Januar dieses Jahres. Nach Ablauf der zweimonatigen Frist für Beanstandungen …
Bild: Gefäße für Getränke Von Pracht und PlastikBild: Gefäße für Getränke Von Pracht und Plastik
Gefäße für Getränke Von Pracht und Plastik
… Aufbruchs, an dem alle Gesellschaftskreise teilhaben sollten. Hierfür brauchte es erschwingliche Massenprodukte, was dem vielseitig einsetzbaren und günstig zu produzierenden Plastik zum Durchbruch verhalf. Mittlerweile werden allein in Deutschland von PET über 500.000 Tonnen pro Jahr hergestellt. Darunter rund 453.000 Tonnen PET-Flaschen, was etwa 6,2 …
PET/CT: Hightech-Gerät spürt Tumore auf
PET/CT: Hightech-Gerät spürt Tumore auf
Kassel. Das präzise Aufspüren von Tumoren und Metastasen ermöglicht ein neues, in Nordhessen einmaliges Großgerät im Zentrum für medizinische Versorgung (ZMV) des Klinikum Kassel: Ein PET/CT, eine Kombination aus Positronen-Emissions-Tomograph (PET) und Computertomograph (CT). Damit steht am Klinikum Kassel eines der modernsten Diagnoseverfahren in der …
Bild: PSK – erstklassige SekundärprodukteBild: PSK – erstklassige Sekundärprodukte
PSK – erstklassige Sekundärprodukte
… von Verpackungsbändern aus dem durch die Rücknahme gewonnenen Wertstoff PET, wobei vor allem die Baumwollindustrie und die Möbelindustrie bedient werden sollen. Auch die Versorgung der Holzindustrie mit Schwerlastbändern aus PET ist geplant. Einer der ersten Schritte hierzu ist die in der jüngsten Vergangenheit stattgefundene Zeichnung der Verträge …
PET/CT in der Charité – PET e.V. sieht weiteren Meilenstein
PET/CT in der Charité – PET e.V. sieht weiteren Meilenstein
… des letzten Jahres hat der G-BA ein erstes positives Votum für die PET-Diagnostik beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom abgegeben – allerdings noch beschränkt auf die stationäre Versorgung. Die medizinische Fachwelt geht davon aus, dass diese Einschränkung nicht lange Bestand haben wird. „Der Vorteil für den Patienten und sicherlich auch der Kostenvorteil …
Bild: Versorgung sichern - Wie PET-Flaschen im Notfall helfenBild: Versorgung sichern - Wie PET-Flaschen im Notfall helfen
Versorgung sichern - Wie PET-Flaschen im Notfall helfen
… Alltag, sondern auch in Extremsituationen zeigen Plastikflaschen ihren Wert: Durch sie können Menschen rasch mit Trinkwasser versorgt werden – bei zusammengebrochener Versorgungsstruktur rettet das Leben.Ideal für den mobilen EinsatzNaturkatastrophen und Konflikte prägen das Weltgeschehen. Krisen erfordern sofortiges Handeln, vor allem bei Wasser. Bis …
Sie lesen gerade: PET vor dem Durchbruch in der ambulanten Versorgung