(openPR) Hamburg, 28.03.2007. Die moderne PET/CT-Diagnostik – eine innovative Kombination aus Positronen-Emissions-Tomographie und Computertomographie – soll nun auch gesetzlich versicherten Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs im Rahmen der ambulanten Versorgung zur Verfügung stehen. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) im Januar dieses Jahres. Nach Ablauf der zweimonatigen Frist für Beanstandungen des Bundesgesundheitsministeriums wird der Beschluss nun aller Voraussicht nach Ende dieses Monats in Kraft treten. Die Anforderungen an niedergelassene Ärzte sind hoch. „Ambulante PET/CT-Zentren stehen vor einer enormen Herausforderung“, erklärt der Nuklearmediziner Dr. Christian Franke vom PET/CT-Zentrum Hamburg.
Die PET/CT zur Früherkennung von Tumoren und Metastasen wird derzeit im ambulanten Bereich lediglich von den privaten Krankenkassen erstattet. Dies ändert sich jetzt – zumindest für das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom, von dem etwa 80% der Lungenkrebspatienten in Deutschland betroffen sind.
Um auch im niedergelassenen Bereich für alle Patienten einen hohen Sicherheits- und Qualitätsstandard zu gewährleisten, ist die Durchführung einer PET/CT-Untersuchung mit strengen Auflagen verbunden. Behandelnde Ärzte müssen neben einer fachärztlichen Ausbildung im nuklearmedizinischen oder radiologischen Bereich auch einschlägige Erfahrung im Umgang mit Krebsdiagnosen mithilfe der PET vorweisen können. Die Auswertung der Untersuchungsdaten darf nur in interdisziplinären Ärzteteams erfolgen, damit unterschiedliche Diagnoseaspekte und Therapieoptionen von Anfang an berücksichtigt werden.
Bislang wird die Untersuchung nur von wenigen niedergelassenen Zentren in Deutschland angeboten. Im Großraum Hamburg ist das PET/CT Zentrum Hamburg derzeit das einzige, das die Kombination aus PET und CT anbietet. Das Team um Dr. Franke kooperiert eng mit niedergelassenen und klinischen Spezialisten im Bereich Pulmologie und Thoraxchirurgie. Damit bietet es seinen Patienten eine optimale Versorgung – sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapieplanung und -steuerung. Seit Gründung der Praxis im Jahr 2005 profitierten bereits fast 1.000 Patienten von dem innovativen Diagnoseverfahren. „Mit dem PET/CT Zentrum Hamburg haben wir ein einzigartiges Kompetenzteam im Großraum Hamburg etabliert“, so Dr. Franke. Bald können sich auch gesetzlich Versicherte untersuchen lassen, ohne wie bislang die Leistung aus eigener Tasche bezahlen zu müssen.



