(openPR) Berlin, 29.11.2006. Die PET/CT high resolution ist ein wegweisender Fortschritt für die PET/CT-Diagnostik (Positronen-Emissions-Tomographie/Computer-Tomographie). Die bisherige Gerätegeneration wird bereits seit mehreren Jahren äußerst erfolgreich in der Onkologie eingesetzt. Die neue Generation setzt nun auch neue Maßstäbe in der Herzdiagnostik und verbessert zugleich entscheidend die Möglichkeiten in der Krebsdiagnostik. Das deutschlandweit erste PET/CT high resolution wurde jetzt im Diagnostisch Therapeutischen Zentrum (DTZ) in Berlin in Betrieb genommen. Prof. Dr. Wolfgang Mohnike, Betreiber des DTZ, ist begeistert: „Die Untersuchung mit einem PET/CT high resolution erspart dem Patienten den riskanten Herzkatheter und liefert mithilfe gestochen scharfer Bilder umfassende wichtige Erkenntnisse über die Funktionalität, Schwächen und Schädigungen des Herzens.“
Die hochauflösende PET (High-resolution Positronen-Emissions-Tomographie) erkennt und bewertet die Durchblutung, den Stoffwechsel und die Vitalität des Herzmuskels. Die 64-Schicht-CT (Computer-Tomographie) zeichnet eine genaue anatomische 3D-Landkarte des Herzens und ermöglicht die Darstellung der Herzkranzgefäße ohne Katheter. Durch die Kombination beider bildgebenden Verfahren können in einer einzigen, nicht-invasiven Untersuchung Auffälligkeiten entdeckt und präzise den Herzkranzgefäßen zugeordnet werden. Dabei macht das PET/CT high resolution so schnelle Aufnahmen wie noch nie: Selbst Patienten mit hoher Herzfrequenz oder Herzunregelmäßigkeiten können nun untersucht und die Behandlungsplanung optimiert werden. Dank dieser rasanten Geschwindigkeit ist auch die Strahlungsbelastung für den Patienten geringer als bei den bisherigen Geräten.
Das erste PET/CT high resolution Deutschlands mit der 64-Schicht-CT-Technologie (Siemens Biograph 64) ist seit November 2006 im Diagnostisch Therapeutischen Zentrum in Berlin in Betrieb. Europaweit gibt es drei, weltweit insgesamt fünf PET/CT-Geräte mit der hochauflösenden 64-Zeilen-Konfiguration.
Die PET/CT hat sich bisher besonders im onkologischen Bereich bewährt. Die PET erkennt das Krebsgewebe aufgrund eines gesteigerten Stoffwechsels der kranken Zellen. Die CT zeichnet eine genaue anatomische 3D-Landkarte des Körpers. Durch die Kombination beider bildgebenden Verfahren kann der Tumor präzise lokalisiert werden. So erspart PET/CT dem Patienten einen beschwerlichen Diagnosemarathon und im günstigsten Fall Operationen auf Verdacht. Diagnostische Lücken können vermieden und Therapien durch ein schnelles und klares Bild der Krankheit optimiert werden.
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