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Guy Wagner (Banque de Luxembourg): Anzeichen einer konjunkturellen Verlangsamung mehren sich

Bild: Guy Wagner (Banque de Luxembourg): Anzeichen einer konjunkturellen Verlangsamung mehren sich
Guy Wagner, Chief Investment Officer der Banque de Luxembourg
Guy Wagner, Chief Investment Officer der Banque de Luxembourg

(openPR) Die meisten Regionen verzeichnen aktuell leichte Anzeichen einer Konjunkturschwäche – mit Ausnahme der USA, die von einem Investitionsschub profitieren. Dies schreiben Guy Wagner, Chief Investment Officer der Banque de Luxembourg, und sein Team in der jüngsten Ausgabe ihrer monatlichen „Investment-Highlights‘.



Die meisten Regionen verzeichnen aktuell leichte Anzeichen einer Konjunkturschwäche. Die größte Ausnahme bilden die USA. „Die Vereinigten Staaten profitieren von einem Investitionsschub, der hauptsächlich auf die – mit der Ausbeutung von Schiefergas verknüpften – Energierevolution zurückzuführen ist“, sagt Guy Wagner, Chief Investment Officer der Banque de Luxembourg und Geschäftsführer der Kapitalanlagegesellschaft BLI - Banque de Luxembourg Investments. Auf europäischer Seite verbucht die deutsche Wirtschaftslokomotive aufgrund der Spannungen zwischen dem Westen und Russland Anzeichen einer Verlangsamung. In Japan zeigt das moderate Wachstum der Wirtschaftstätigkeit, dass die Abenomics-Strukturreformen Zeit brauchen, bevor sie eine positive Wirkung entfalten.

Börsen der Schwellenländer schwächeln
Die Schwellenländer bilden im aktuellen Börsenumfeld die schwächste Region. Die Gründe hierfür seien vielfältig, meint der Luxemburger Ökonom: „Verantwortlich für die Schwäche der Emerging Markets sind die aktuelle Stärke des Dollars. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Anzeichen für eine Konjunkturabkühlung in China, und auch die Demonstrationen in Hongkong tragen zu Einbußen bei.“ Der US-amerikanische Leitindex S&P 500 handelt hingegen nahe seinem Höchststand. In einem Umfeld, in dem Geldmarkt- und Rentenanlagen keine attraktiven Alternativen darstellen, „bleibt nun zu Beginn des vierten Quartals – im Allgemeinen die beste Börsenzeit des Jahres – abzuwarten, inwieweit die geopolitischen Risiken und die mögliche Verlangsamung der globalen Konjunktur den Aufwärtstrend der Märkte ins Wanken bringen können.“

EZB-Leitzinssatz auf Rekordtief
Wie erwartet, erklärte die US-Notenbank im September, den Aufkauf von Staatsanleihen und Hypothekenanleihen weiter um zehn Milliarden Dollar pro Monat zu drosseln. Des Weiteren wiederholte die Fed ihr Versprechen, die Leitzinsen für einen beträchtlichen Zeitraum nach dem Ende des Anleihekaufprogramms unverändert zu belassen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren wichtigsten Leitzinssatz von bislang 0,15 Prozent 0,05 Prozent gesenkt – ein Rekordtief. Weiterhin kündigte die EZB den Aufkauf besicherter Kreditpakete bei Banken und/oder öffentlichen Investoren an. Sie schließt nicht aus, bei Bedarf künftig auf weitere unkonventionelle geldpolitische Instrumente zurückzugreifen.

Anleiherenditen der Industriestaaten bleiben wenig attraktiv
Anleiherenditen bleiben in der Eurozone auf niedrigem Niveau. In Spanien und Italien entspannten sich die Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen weiter, während in Deutschland der Referenzzinssatz für zehnjährige Bundesanleihen leicht anstieg, aber mit unter einem Prozent jedoch auf grotesk niedrigem Niveau verharrt. Für Guy Wagner bleiben die Anleiherenditen der Industriestaaten generell wenig attraktiv, auch wenn „weder der schwache Teuerungsdruck noch die fehlenden Aussichten einer Leitzinserhöhung durch die wichtigsten Zentralbanken für einen baldigen Anstieg der langfristigen Zinsen sprechen.“

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