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Guy Wagner (Banque de Luxembourg): Moderates Wachstum der Weltwirtschaft verliert immer mehr an Dynamik

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Guy Wagner, Chefanlagestratege der Banque de Luxembourg
Guy Wagner, Chefanlagestratege der Banque de Luxembourg

(openPR) Das moderate Wachstum der Weltwirtschaft verliert immer mehr an Dynamik – dies unter anderem aufgrund der rückläufigen Investitionen im Energiebereich und der schwächelnden Wirtschaft Chinas. Dies ist die Meinung von Guy Wagner, Chefanlagestratege der Banque de Luxembourg, und seinem Team in der jüngsten Ausgabe der monatlichen „Investment-Highlights‘.



In den USA gibt es aufgrund des starken Dollars und der geringen Investitionstätigkeit im Energiewesen immer mehr Anzeichen für eine Abkühlung der Industrietätigkeit. Da die Kaufkraft der Privathaushalte wegen der niedrigen Ölpreise und des jüngsten Lohnanstiegs zugenommen hat, bleibt die US-amerikanische Wirtschaft jedoch auf Wachstumskurs. In Europa zeigen die Wirtschaftsdaten nach wie vor einen positiven Trend, auch wenn das absolute Wachstum gemäßigt bleibt. In Japan hält die konjunkturelle Stagnation an, während sich die wirtschaftliche Schwäche Chinas weiter fortsetzt. „Das moderate Wachstum der Weltwirtschaft verliert immer mehr an Dynamik“, folgert daraus Guy Wagner, Chefanlagestratege der Banque de Luxembourg und Geschäftsführer der Kapitalanlagegesellschaft BLI - Banque de Luxembourg Investments.

Die Inflation bleibt schwach
Aufgrund des anhaltend niedrigen Ölpreises bleibt die Inflation schwach: In den USA lag sie im November bei 0,5 Prozent; im Oktober waren es 0,2 Prozent. Der Deflator der privaten Konsumausgaben ohne Energie und Lebensmittel (der bevorzugte Indikator der Federal Reserve) blieb unverändert. In der Eurozone blieb die Teuerungsrate im Dezember gleich. Die Kerninflation, die nach den jüngsten Worten von Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), die Entwicklung der Lebenshaltungskosten besser darstellt, blieb unverändert. „Solange der Ölpreis niedrig bleibt, scheint das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank von zwei Prozent nicht realistisch“, sagt der luxemburgische Ökonom.


Erste Erhöhung der Leitzinsen in den USA – Verlängerung des Programms über den Ankauf von Schuldtiteln in Europa
Wie erwartet setzte die US-amerikanische Federal Reserve – nach sieben Jahren quasi bei null liegenden Zinsen – ihren wichtigsten Leitzinssatz um 25 Basispunkte herauf. Dies ist die erste Anhebung der sogenannten Fed Funds Rate seit fast zehn Jahren. Dabei betonten die Währungshüter, dass eventuelle spätere Erhöhungen langsam und schrittweise vorgenommen würden. In Europa weitete die EZB das Programm der quantitativen Lockerung aus: Der Zeitraum wurde von September 2016 bis März 2017 verlängert, das Programm um den Ankauf von Schuldtiteln kommunaler und regionaler Gebietskörperschaften erweitert und der Einlagezins gesenkt. „Wenn das Inflationsziel weiterhin nicht erreicht wird, bleiben zusätzliche Lockerungsmaßnahmen wahrscheinlich.“

2016 könnte für die Aktien ein schwieriges Jahr werden
Die Aktienmärkte notierten im Dezember schwach, was für diesen Monat ganz unüblich ist. Der Einbruch der Ölpreise unter die Marke von 40 US-Dollar je Barrel zog die Börsen in Mitleidenschaft und schürte die Unsicherheit, ob sich die Konjunkturabkühlung verschärfen würde und sich schlecht bewertete Unternehmen refinanzieren könnten. Guy Wagner: „Nach einer volatileren und schwächeren zweiten Jahreshälfte 2015 könnte 2016 – trotz fehlender alternativer Anlagemöglichkeiten – für die Aktien ein schwieriges Jahr werden, wenn man sich die Verlangsamung der Konjunktur und des Gewinnwachstums, den starken Anstieg der Börsenkurse seit 2009 sowie die internationalen politischen Spannungen vor Augen führt.“

Der jüngste Anstieg des Euro dürfte nur von kurzer Dauer sein
Im Dezember wertete der Euro um drei Prozent gegenüber dem US-Dollar auf und stieg von 1,06 auf 1,09 USD. Die Enttäuschung der Anleger über den Umfang der weiteren quantitativen Lockerungsmaßnahmen seitens der Europäischen Zentralbank ließ die Gemeinschaftswährung ansteigen. „Solange die europäische und amerikanische Geldmarktpolitik weiter auseinander gehen, dürfte der jüngste Anstieg des Euro allerdings nur von kurzer Dauer sein“, meint Guy Wagner abschließend.

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