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Interkulturelle Öffnung in allen Lebensbereichen

25.09.201409:00 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Interkulturelle Öffnung in allen Lebensbereichen
Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende begrüßte rund 100 Teilnehmende.
Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende begrüßte rund 100 Teilnehmende.

(openPR) CELLE. Rund 100 Teilnehmende fanden sich zur 1. Integrationspolitischen Konferenz der Stadt Celle in der CD-Kaserne ein. Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende wies in seinem Grußwort auf die nachhaltige Bedeutung dieses mehrstündigen Arbeitstreffens mit Multiplikatoren der Stadt unter dem Motto „So wollen wir Celle gestalten“ hin. Neben Akteuren aus Verwaltung, Politik und Vereinen waren auch Institutionen wie Schulen, Stiftungen, das Jobcenter, die Arbeitsagentur, die Stadtwerke, die IG Metall und der Kirchenkreis Celle vertreten.



In Celle leben Menschen aus 108 Nationen. Die Vielfalt der Kulturen, so Mende, sei ein Reichtum der Stadt, der im Miteinander und im Dialog gepflegt werden müsse: „Alltäglich werden wir mit Fragen der Toleranz konfrontiert, die wir bewältigen müssen.“ Die Konferenz biete die Chance, Handlungsbedarfe und Zukunftsperspektiven zu erörtern, die anschließend der Politik ermöglichen sollen, ein „Celler Handlungskonzept Integration“ zu entwerfen.

Der Oberbürgermeister erklärte, dass vor dem Hintergrund der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, dem demografischen Wandel und dem Fachkräftemangel zu begegnen, Integrationspolitik auch in Celle eine Kernaufgabe sei. Das umzusetzende Modell der Integration als Querschnittsthema laute daher „Interkulturelle Öffnung“: „Wir müssen Strukturen schaffen, in denen alle Menschen die gleichen Chancen haben, die sie letztendlich verdienen.“

So gehe auch die Stadtverwaltung neue Wege, um Vielfalt und Chancengleichheit voranzubringen. Als bundesweit einzige Kommune setze sie bei ihrer Personalsuche auf das anonymisierte Bewerbungsverfahren und nehme erfolgreich, als eine von zwei Städten bundesweit, am Projekt „Interkulturelle Öffnung der Verwaltung als Chance“ des Instituts für interkulturelle Management- und Politikberatung teil, zudem beteiligt sich der Bürgerservice am Pilotprojekt zur Willkommenskultur des Landes Niedersachsen. Mende betonte jedoch, dass es nicht allein in der Hand der Kommune liege, den Prozess der Integration zu steuern. Wenn es etwa um die Arbeitsmarktchancen oder um Chancen auf dem Ausbildungsmarkt für junge Menschen gehe, sei primär die Wirtschaft der Entscheidungsträger.

Selbst während der erfolgreichen Teilnahme an vier Jahren Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN unter der Federführung des städtischen Referats Integration konnten, wie Mende erklärte, nicht alle Bereiche, in die Integration hinein wirkt, abgedeckt werden. Die Integrationspolitische Konferenz zur Interkulturellen Öffnung in allen Lebensbereichen sei daher eine logische Folge. Die Vorsitzende des Integrationsausschusses, Susanne Seitz, ergänzte, dass Integration ein weiter Weg sei, den man nur gemeinsam gehen könne und fügte hinzu, dass die Empfehlung zur Umsetzung dieser Konferenz aus dem Integrationsausschuss gekommen sei.

Bevor sich die Teilnehmenden in fünf Workshops zu den Bereichen Arbeitswelt, Soziales, Kultur, Sport und weiteren Themen verteilten, stellte Doris Bonkowski vom Büro für Migrationsfragen in Braunschweig das kommunale Handlungskonzept „Integration durch Konsens“ vor, das 2007 in der Löwenstadt auf den Weg gebracht worden ist. Kai Thomsen, Geschäftsführer der CD-Kaserne, führte durch die anschließenden Arbeitsphasen mit Hilfe der Moderatoren Edelgard Büscher, Dagmar Hoefs, Jessica Manske und Liliane Steinke.

Im Rahmen der Abschlussbesprechung kündigte Stadtrat Stephan Kassel an, dass die Ergebnisse der Workshops nun zu sichern seien und an die Politik weitergereicht würden, um das „Celler Handlungskonzept Integration“ zu erstellen. Die Konferenz habe auch gezeigt, dass sich die Arbeit des Integrationsausschusses in Celle bewährt habe. Serpil Klukon, Referatsleiterin Integration, zog ein positives Resümee der Konferenz und dankte allen Beteiligten: „Ich freue mich, dass diese Konferenz auf so viel positive Resonanz gestoßen ist.“ Begegnung, gab sie mit auf den Weg, sei immer möglich wo man sich treffe und ein Miteinander zulasse.

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