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Sorge um die Verfügbarkeit homöopathischer Arzneimittel

29.03.200616:04 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Bonn, 29. März 2006. Mit einem gemeinsamen Positionspapier setzen sich Ärzte- und Heilpraktikerverbände für die Verfügbarkeit, Qualität und Sicherheit homöopathischer Arzneimittel ein. Diese Positionen sehen die Verbände auch als Diskussionsbeitrag für die Veranstaltung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte „BfArM im Dialog“ zum Thema „Homöopathische Arzneimittel – Perspektiven in Europa“ am 30. März in Bonn.

Homöopathische Ärzte und Heilpraktiker - vertreten durch die Organisationen VKHD (Verband klassischer Homöopathen Deutschlands), BKHD (Bund Klassischer Homöopathen Deutschlands) und DZVhÄ (Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte) sehen durch Gesetzesänderungen, Verordnungen und erhöhte Anforderungen auf europäischer und nationaler Ebene einem drastischen Rückgang der Produktvielfalt der homöopathischen Arzneimittel. Insbesondere die Sorge um die Arzneimittel tierischer Herkunft - und spezieller noch um die Nosoden - hat die Verbände zu diesem Schritt veranlasst. Bedroht sind diese Mittel immer wieder durch Anforderungen, die im allgemeinen Arzneimittelrecht sinnvoll sein mögen, angewandt auf homöopathische Mittel, jedoch absurd erscheinen. Die Verbände fordern zum Beispiel für Arzneipotenzen ab der C12 bzw. D23 eine Befreiung von Sicherheitsauflagen für Ausgangsstoffe. Es wird in dem Papier zwar Verständnis für „sinnvolle und nachvollziehbare Anforderungen an die Arzneimittelsicherheit“ geäußert, Unverständnis jedoch an den Stellen, an denen Bürokratie oder Gesetzgebung Innovationen oder den vorhandenen Arzneimittelschatz verhindern oder reduzieren.



Das Positionspapier ist als pdf Datei auf den Webseiten der Verbände hinterlegt:

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