(openPR) WFB-Aktion „Wissen was geht!“: Jugendliche informieren sich über Berufsausbildung
Tettnang, 10. September 2014 – Automatisierungstechnik steht bei der Jugend offenbar hoch im Kurs: 17 Jungs und ein Mädchen zwischen 14 und 16 Jahren waren bei futronic in Tettnang zu Gast. Sie informierten sich aus erster Hand über die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in kaufmännischen und technischen Berufen bei dem Steuerungsspezialisten.
„Wir bilden schon seit vielen Jahren junge Menschen in kaufmännischen und technischen Berufen aus“, erklärt futronics Personalchefin Nicole Kremler. „Die WFB-Aktion ist uns immer wieder eine willkommene Gelegenheit, einerseits dem Nachwuchs Impulse für die Berufswahl zu geben. Andererseits können wir zeigen, wer wir sind und was wir zu bieten haben und so auch künftige Fachkräfte auf uns aufmerksam machen“, ergänzt sie. Kremler stellte den 18 Schülerinnen und Schülern von Realschulen und Gymnasien aus der Bodenseeregion zunächst kurz das Unternehmen vor. Dann plauderte Cosimo Oscuro, der erst vergangenes Jahr seine Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme abgeschlossen hat, aus dem Nähkästchen. Anhand praxisnaher Beispiele erläuterte er, was genau futronic eigentlich macht und in welchen Branchen die Industriesteuerungen und -antriebe aus Tettnang zum Einsatz kommen.
Technik, die begeistert
Bei der anschließenden Führung durch das Unternehmen bekamen nicht nur die Jungs glänzende Augen angesichts von Platinen und Kabeln, Schaltschränken und Versuchsaufbauten, Prototypen und Entwickler-Software – Technik, die begeistert. Im Abschlussgespräch offenbarte sich, dass die jungen Leute schon erstaunlich konkret wissen, womit sie sich künftig einmal beschäftigen wollen. Sebastian Arnegger aus Tettnang beispielsweise will auf jeden Fall Ingenieurwissenschaften studieren. Der 16-Jährige interessiert sich vor allem für militärische Fahrzeug- und Verteidigungstechnik. Aber vielleicht wird er mit seinem Wissen auch irgendeine Hilfsorganisation unterstützen, so genau weiß er das dann doch noch nicht. Hier bei futronic will er sich schon einmal ein Bild machen von einem technischen Beruf. Wie auch Jonas Miez aus Bermatingen. Der 14-jährige will „irgendwas Kaufmännisches mit Informatik machen“, sagt er bestimmt. Und: „Satellitentechnik finde ich besonders spannend.“
Ein kaputter Weidenzaun auf der Pferdekoppel des elterlichen Bauernhofs brachte Mareike Schnee (15) aus Billafingen auf die Idee, sich näher mit Elektrotechnik zu beschäftigen. „Das macht mir auch im Unterricht Spa?, erzählt sie. Aber so recht festlegen will sie sich nicht. Ob Medizin, Chemie oder Ingenieurwissenschaften – studieren kann, muss aber nicht, da hält sie sich noch alle Optionen offen.
Nachwuchs im technischen und kaufmännischen Bereich gefragt
Bei futronic arbeiten sowohl Ingenieure und Techniker als auch nichtakademische Fachkräfte. Ausbildungsplätze bietet das Unternehmen im technischen Bereich angehenden Elektronikern für Betriebstechnik. Im kaufmännischen Bereich kommen Industriekaufleute mit Zusatzqualifikation „Internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen“ zum Zug. futronic verkaufe seine Produkte weltweit, sagt Kremler, „daher sind für unsere angehenden Kaufleute Fremdsprachenkenntnisse besonders wichtig.“
Im Rahmen der Ferienaktion „Wissen was geht!“ der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis (WFB) öffnete das Unternehmen bereits zum sechsten Mal seine Türen, um Schülern Einblick etwa in die Bereiche industrieller Vertrieb, Elektrotechnik sowie in die Soft- und Hardware-Entwicklung zu gewähren.
Information: www.futronic.de
Abbildung: Elektronik in der Praxis: Cosimo Oscuro führte die Jugendlichen gutgelaunt durch die einzelnen Abteilungen des Steuerungsspezialisten und erläuterte ihnen beispielsweise, wie eine Platine aufgebaut ist. (Foto: René Kius/futronic)















