(openPR) Zwei neue Auszubildende starten bei dem Steuerungsspezialisten durch
Tettnang, 4. September 2014 – Sarah Schlegel und Tatjana Teploukhova sind Anfang September bei futronic in ihr Berufsleben gestartet. Damit sind aktuell sieben junge Menschen bei dem Tettnanger Steuerungsspezialisten in Ausbildung – das entspricht einer Quote von rund zehn Prozent.
Sarah Schlegel aus Oberteuringen ist angehende Industriekauffrau mit Zusatzqualifikation „Internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen“. Die 19-Jährige wird einen Teil ihrer Ausbildung bei einem Partnerunternehmen im Ausland verbringen, entweder in Frankreich, Spanien oder England. Neben einem mehrwöchigen Praktikum steht auch ein Sprachkurs auf dem Programm. „Wir verkaufen unsere Produkte und Dienstleistungen weltweit“, erklärt futronics Personalchefin Nicole Kremler. Daher seien für die Kaufleute Fremdsprachenkenntnisse besonders wichtig. Sarah wird alle kaufmännischen Aufgabenfelder in einem Betrieb durchlaufen. Sie beginnt in der Materialwirtschaft; die weiteren Stationen heißen Einkauf, Personalmanagement, Auftragsbearbeitung und schließlich Buchhaltung und Controlling.
Junge Frau in Männerdomäne
Tatjana Teploukhova, ebenfalls 19 Jahre jung, stammt aus Memmingen. Gerade hat sie die einjährige Berufsfachschule an der Elektronikschule Tettnang (EST) absolviert, Voraussetzung für eine technische Ausbildung bei futronic. Hier wird Tatjana Elektronikerin für Betriebstechnik, ein neuer Ausbildungsberuf, den das Unternehmen erstmals anbietet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Entwicklung und Konstruktion. Sie startet im Bereich Mechanik, um zunächst einmal die Grundlagen kennenzulernen. „Tatjana war im vergangenen Jahr als Praktikantin bei uns und hat damals einen richtig guten Eindruck hinterlassen“, sagt Personalchefin Kremler. Dass sie sich mit dieser Ausbildung in eine klassische Männerdomäne wagt, ficht Teploukhova nicht an. „Das ist genau das, was mich interessiert, was ich machen will. Alles andere spielt keine Rolle“, erklärt die junge Dame selbstbewusst.
futronic interessanter und attraktiver Ausbildungsbetrieb
Heutzutage sei es ja gar nicht so einfach, geeignete Bewerber für eine betriebliche Ausbildung zu finden, weiß Kremler. Um als Unternehmen für junge Menschen interessant und attraktiv zu sein, muss man sich schon was einfallen lassen. „Offenbar haben wir hier die richtige Strategie gefunden“, ergänzt sie. Über mangelnden Zulauf will sie sich jedenfalls nicht beklagen. Und ist sicher, „Sarah und Tatjana sind hochmotiviert und passen gut zu uns.“
Nach dem Studium zurück zu futronic
futronic bildet seit vielen Jahren junge Menschen in verschiedenen Berufen aus, erklärt die Personalchefin. „Damit nehmen wir auch eine gesellschaftliche Verantwortung wahr.“ Das Unternehmen fährt dabei eine zweigleisige Strategie. futronic wächst seit Jahren kontinuierlich. „Daher wollen wir einerseits gute Leute nach ihrer Ausbildung halten“, erklärt die 31-Jährige. „Andere wiederum, vor allem im technischen Bereich, versuchen wir auch gezielt an ein Studium heranzuführen.“ Der Grund liegt auf der Hand: Wer bei futronic seine Berufsausbildung absolviert hat, bleibe dem Unternehmen lange Zeit verbunden. Und, so hofft sie, kommt nach dem Studium mit dem Abschluss in der Tasche wieder zurück nach Tettnang, „als qualifizierte Fachkraft, die wir hier dringend brauchen.“
Information: www.futronic.de
Abbildung: Frisch, frech, Frauenpower: Personalchefin Nicole Kremler und Ausbildungsleiter Alexander Petuker freuen sich über die neuen Auszubildenden Sarah Schlegel (vorne links) und Tatjana Teploukhova (hinten links). (Foto: René Kius/futronic)













