(openPR) Berlin, 14.01.2013. Der gemeinnützige Verein Schülerpaten Berlin e.V. hat die Vision, durch ehrenamtliche Nachhilfe Kindern und Jugendlichen mit arabischem Hintergrund bessere Bildungschancen zu eröffnen. Wie nebenbei sollen zudem die Horizonte der Schülerinnen und Schüler erweitert und zwischen Schülern und Schülerpaten eine gegenseitige Integration erlebbar gemacht werden. Ein lobenswertes Engagement – aber funktioniert das Konzept auch in der Realität? Zu dieser Frage hat der Verein Schülerpaten Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit dem IGES-Institut eine Online-Studie unter 47 Schülerpaten und 19 Patenschülern durchgeführt.
Die Ergebnisse der Evaluation sind sehr erfreulich: Es zeigt sich nicht nur, dass 100% der Schüler sehr zufrieden oder zufrieden mit ihrem Schülerpaten sind, sondern auch, dass die Schüler sich in zahlreichen Gebieten stark verbessert haben. In den Bereichen Rechnen, Spaß am Lernen, Fremdsprachen, Rechtschreibung/Grammatik und Motivation haben sich jeweils über 50% der Schüler deutlich gesteigert. Zusätzlich gab ein Großteil der Schüler an, durch die Patenschaft besser organisiert, konzentrierter und fleißiger zu sein sowie mehr Selbstvertrauen zu besitzen.
Die beiden Kernanliegen der Schüler, ihre Noten zu verbessern sowie Hilfe bei den Hausaufgaben zu bekommen, wurden bei jeweils 68% der Schüler durch die Unterstützung ihrer Schülerpaten erreicht. Diese Unterstützung beschränkte sich dabei nicht nur auf die fachlichen Kompetenzen der Schüler. Ungefähr die Hälfte der Schülerpaten half den Patenschülern zudem, einen Überblick über das Schulsystem und Ausbildungs- bzw. Studienmöglichkeiten zu gewinnen sowie bei Problemen mit Lehrern. Das nahe Verhältnis zwischen Schüler und Schülerpaten zeigt sich darin, dass fast 60% der Schüler angaben, dass ihr Schülerpate ein Freund für sie sei und über 70% der Schülerpaten angaben, dass ihr Patenschüler ihnen ihre Welt zeige.
„Wir freuen uns sehr über dieses tolle Ergebnis.“, berichtet Marietta Zille, die Vorsitzende des Vereins Schülerpaten Berlin e.V., strahlend. Sie hoffe, dass der Verein in nächster Zeit weiter wachse, damit noch mehr Kinder und Jugendliche von der Arbeit der ehrenamtlichen Schülerpaten profitieren können. Außerdem verriet sie, dass es zukünftig in regelmäßigen Abständen von 6-12 Monaten eine Evaluation geben soll, um die Qualität der Schülerpatenschaften dauerhaft sicherzustellen und zu verbessern.











