(openPR) Venezuelas Präsident Hugo Chavez fordert Militär, sich auf US-Angriff vorzubereiten
Mit scharfen Worten hat der venezuelanische Präsident Hugo Chavez die USA vor einem Angriff auf sein Land gewarnt. Das berichtet die internetbasierte Tageszeitung "Berliner Umschau" ( www.berlinerumschau.de ) in ihrer heutigen Ausgabe. Die Soldaten sollten sich auf eine "asymetrische Kriegsführung", sprich auf Guerilla-Taktik, einstellen. US-Präsident George Bush kündigte er, dieser werde "ins Gras beißen". Vermutlich reagierte er damit auf jüngst ausgesprochene deutliche Drohungen Washingtons.
Die USA ihrerseits haben bislang stets zurückgewiesen, einen Angriff auf Venezuela vorzubereiten und erklärt, derartige Behauptungen aus Caracas seien Teil einer Mobilisierungskampagne. Allerdings nannten sie Chavaz regelmäßg eine antidemokratische Gefahr, was, im Selbstverständnis Washingtons und vor dem Hintergrund der bisherigen Erfahrungen, gewisse Optionen für die Zukunft wahrscheinlich werden läßt.
So kündigte US-Außenministerin Condoleezza Rice denn auch im vergangenen Monat vor dem Kongreß eine härtere Strategie gegen Venezuela an. "Wir arbeiten mit einigen Staaten zusammen, um sicherzustellen, daß es eine gemeinsame Front gegen einige Dinge gibt, in die Venezuela verwickelt ist", so die Ministerin. Zudem äußerten "Militär- und Geheimdienstvertreter", wie es die "Los Angeles Times" ausdrückte, sie glauben, Venezuela hätte ausgebaute militärische und diplomatische Beziehungen zu Nord-Korea und dem Iran.
Tatsächlich hatte die USA in den letzten Jahren wenig unversucht gelassen, um Chavez zu stürzten, einen gescheiterten Militärputsch inklusive. Zwar dürfte die Politik in Caracas gegenwärtig nicht das Hauptproblem der geostrategischen Aufgaben der USA sein. Doch Chavez stört im Hingrund und scheint sich von einem Einzelfall zum Teil eines Gegenblocks in Südamerika zu entwickeln. Wenngleich man, vor allem mit Blick auf den neuen bolivianischen Staatschef Evo Morales, wohl noch abwarten muß, wie er sich tatsächlich entwickelt.
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