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Olympia-Bewerbung: Nur gemeinschaftliche Bewerbung von Hamburg und Berlin ist sinnvoll

08.09.201418:42 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Olympia-Bewerbung: Nur gemeinschaftliche Bewerbung von Hamburg und Berlin ist sinnvoll
Dr. Walter Scheuerl, Rechtsanwalt und Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft
Dr. Walter Scheuerl, Rechtsanwalt und Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft

(openPR) Die Freie und Hansestadt Hamburg und die Bundeshauptstadt Berlin sollen Synergieeffekte durch eine gemeinschaftliche Olympia-Bewerbung für die Sommerspiele in 2024 oder 2028 nutzen, fordert der parteilose Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft Rechtsanwalt Dr. Walter Scheuerl.



„Statt in dem viele Millionen Euro teuren Bewerbungsverfahren gegeneinander zu konkurrieren, sollten Hamburg und Berlin ihre Bewerbung von Anfang auf ein gemeinschaftliches Ausrichten der Olympischen und der Paralympischen Sommerspiele im Jahr 2024 oder 2028 ausrichten und koordinieren“ fordert der parteilose Abgeordnete des Hamburgischen Landesparlaments Dr. Walter Scheuerl. „Beide Städte sind hochverschuldet. Allein in Hamburg mit seiner Fremdverschuldung von rund 30 Milliarden Euro müssen die Steuerzahler täglich eine Zinslast von rund 1 Million Euro aufbringen. Angesichts einer solchen Kassenlage wären getrennte und konkurrierende Bewerbungen beider Städte purer Gigantismus und alles andere als zeitgemä? so Scheuerl weiter.

Allein die Kosten für das mehr als 9-jährige Bewerbungsverfahren werden, wenn es zu Bewerbungen kommt, für jede Stadt bei mindestens 50 Millionen Euro liegen. Die bis heute nur überschlägig geschätzten Kosten für den Bau von zusätzlichen Sportstätten werden allein für Hamburg bei separaten Bewerbungen auf mehr als 2 Milliarden Euro geschätzt, die operativen Kosten auf mehr als 6 Milliarden Euro. Eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern der Universität Oxford hat errechnet, dass die Kosten für die Sommerspiele von 1960 bis 2012 durchschnittlich 252 Prozent über dem Plan lagen. „Hamburgs SPD-Bürgermeister Olaf Scholz und der noch amtierende SPD-Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit, wären gut beraten, den finanziellen Realitäten ins Auge zu blicken und von separaten und konkurrierenden Bewerbungen, die nur Ausdruck provinziellen Denkens wären, Abstand zu nehmen“ kommentiert Dr. Scheuerl die finanzielle Ausgangssituation für eine Olympia-Bewerbung.

Scheuerl, der als Rechtsanwalt bereits eine Reihe von Lizenzverträgen mit dem IOC und Nationalen Olympischen Komitees beraten hat, sieht bei einer kombinierten Bewerbung auch deutlich bessere Erfolgschancen im internationalen Vergleich: „Die Olympic Charta des IOC sieht in Artikel 34 Absatz 1 schon heute ausdrücklich vor, dass Wettbewerbe mit Zustimmung des Executive Board des IOC in kooperierenden Städten ausgetragen werden können:

„All sports competition must take place in the host city of the Olympic Games, unless the IOC Executive Board authorises the organisation of certain events in other cities, sites or venues situated in the same country. …”

Hamburg braucht nach den Spielen keine Stadion-Ruine in der Hafencity, die den Steuerzahler dreistellige Millionenbeträge kostet, während es in Berlin ein Olympia-Stadion gibt. Gleichzeitig könnten Hamburg und Berlin als Metropolen des Nordens schon während eines gemeinschaftlichen Bewerbungsverfahrens viele positive Synergieeffekte heben“ schließt Scheuerl.

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