(openPR) „Dem Krieg keinen Frieden!“ – Falken erinnern an Weltfriedenstag
Der Landesverband NRW der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken erinnert anlässlich des Weltfriedenstages am 1. September an den 75. Jahrestag des faschistischen Einmarsches in Polen und an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren.
„Kriege brechen nicht einfach so aus – sie sind menschengemacht. Während viele Menschen leiden und in ihrer Existenz erschüttert sind, profitieren wenige oder können ihre Machtinteressen durchsetzen. 75 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges gibt es eine Bürgerkriegszone um Europa, die von Libyen über den Nahen Osten bis zur Ukraine reicht. Die mit dem friedlichen Zusammenbruch der osteuropäischen Regime im Jahr 1989 versprochene Friedensdividende ist ausgeblieben.“, meint Sebastian Merz, Landesvorsitzender der SJD – Die Falken in NRW. „Die Politik der Bundesregierung – auch in der Haltung zu den bewaffneten Auseinandersetzungen – wird von wirtschaftlichen Erwägungen bestimmt. Für diese klare Bewertung sind wir dem damaligen Bundespräsidenten Köhler sehr dankbar.“
Vor diesem Hintergrund weisen die Falken darauf hin, dass deutsche Waffenlieferungen auf keinen Fall einer Friedenssicherung dienen. Für eine wirksame Eindämmung von Krieg, Gewalt und Terror müssen aus Sicht der Falken Sanktionen gegen die Unterstützer-Staaten des IS verhangen werden, u.a. gegen die Türkei, Katar und Saudi-Arabien. Für eine wirklich gewollte Stärkung der kurdischen Selbstverteidigung müssen EU-Boykotte gegen kurdische Gruppen aufgehoben werden.
Von den bürgerlichen Medien in Deutschland fordern die Falken die Rückkehr zumindest zu einer neutralen Berichterstattung. Über den ukrainischen Bürgerkrieg und seine wirtschaftlichen Ursachen darf nicht tendenziell antirussisch berichtet werden. Das Herbeischreiben einer Kriegsbegeisterung lehnen die Falken ab.
Die SJD – Die Falken stehen in einer antimilitaristischen Tradition, kämpfen gegen Rassismus und Antisemitismus, und bilden und erziehen zum Frieden.
Wir fordern die Bundesregierung auf, in Deutschland und bei allen Konfliktparteien, auf die Einhaltung der UN-Kinderrechtskonvention zu drängen. Diese Konvention sichert Kindern und Jugendlichen wichtige Schutzrechte zu und verbietet den Einsatz von Kindersoldaten. Das bedeutet auch, dass die Bundeswehr keine Bildungsmaßnahmen und Werbeaktionen an Schulen, Jugendzentren, in Jugendzeitungen oder auf Jugendmessen durchführen darf. Die SJD – Die Falken lehnen ein Werben fürs Sterben ab.








