(openPR) 01. bis 19. September 2014
Bewerberrekord
Für den 63. Internationalen Musikwettbewerb der ARD, der sich den Kategorien Klavier, Violoncello, Schlagzeug und Bläserquintett widmet, bewarben sich 519 Musikerinnen und Musiker sowie Ensembles aus 50 Ländern und fünf Kontinenten. Dies ist die bisher höchste Anmeldezahl in der Geschichte des Wettbewerbs. Die Vorjury ließ insgesamt 312 Instrumentalistinnen und Instrumentalisten zu, die nach München zur Teilnahme eingeladen sind.
Fakten und Zahlen
Den Auftakt geben am 01. September die Schlagzeuger in der Musikhochschule München, deren Fach zuletzt vor sieben Jahren ausgeschrieben war. Für sie ist der ARD-Musikwettbewerb der weltweit wichtigste. Die Cellisten starten am 02. September im Studio 1 des Bayerischen Rundfunks, gefolgt von den Pianisten und Bläserquintetten (04. September) im Carl-Orff-Saal des Gasteigs und im Studio 2 des Bayerischen Rundfunks. 72 Pianisten, 70 Cellisten, 45 Schlagzeuger und 25 Bläserquintette werden die Musikszene in München Anfang September bestimmen und drei Runden bis zum Finale absolvieren müssen.
Die Internationalität des Wettbewerbs spiegelt sich in den Anmeldezahlen aus den verschiedenen Ländern wieder. An der Spitze steht Südkorea, gefolgt von Deutschland, Japan, Russland, Frankreich, Spanien, USA, China und Polen. International besetzte siebenköpfige Jurys nehmen die Bewertungen vor.
Preisgelder und Konzerteinladungen
An Preisgeldern stehen dieses Jahr insgesamt mehr als 170.000 Euro zur Verfügung, bestehend aus den Hauptpreisen der ARD und den Sonderpreisen, vergeben durch Stiftungen und Institutionen. Für die angestrebte Karriere sind Einladungen zu Konzerten und Festivals das Allerwichtigste. Der ARD-Musikwettbewerb lädt hierzu wichtige Persönlichkeiten der professionellen Musikszene ein.
Förderung durch die ARD-Landesrundfunkanstalten
Neben den Preisgeldern ist die Berichterstattung in Hörfunk, Fernsehen und Internet, per Video-Livestream und die Einladung von Preisträgern zu Konzerten und Mitschnitten von hohem Wert, Preisträger vergangener Jahre betonen dies immer wieder. Der Bayerische Rundfunk, der den ARD-Musikwettbewerb alljährlich ausrichtet, bietet mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks einen der besten Klangkörper der Welt als musikalischen Partner der Kandidaten in den Finalrunden und bei den Preisträgerkonzerten. Michel Tabachnik, Chefdirigent der Brüsseler Philharmoniker, wird das Orchester in diesem Jahr leiten.
Preisträgerkonzerte
Nach dem Ende des eigentlichen Wettbewerbs am 14. September im Fach Klavier, folgen die Preisträgerkonzerte am 17., 18. und 19. September im Prinzregententheater und im Herkulessaal der Münchner Residenz. Hier haben die frisch gekürten Preisträger und Preisträgerinnen die Möglichkeit, sich noch einmal dem Publikum zu präsentieren. Wie seit vielen Jahren ist hier auch das Münchener Kammerorchester zu erleben. Schon im Semifinale bestreitet es für die Pianisten und Cellisten die Wertungsrunde "Aufführung eines Konzertes ohne Dirigent".
Der Wettbewerb in den Medien
Neben der täglichen Berichterstattung des Bayerischen Rundfunks im Radio wird es auch verschiedene Fernsehbeiträge geben. Das Preisträgerkonzert vom 19. September wird live von allen Kulturwellen der ARD-Landesrundfunkanstalten, darunter auch BR-KLASSIK, übertragen sowie vom Bayerischen Fernsehen aufgezeichnet und von vielen Dritten Programmen zeitversetzt gesendet. Ab den Semifinalrunden kann der Wettbewerb über Video-Livestream weltweit verfolgt werden. Auch in diesem Jahr vergibt BR-KLASSIK wieder einen Preis für die höchste Klickrate eines Finalisten per Online-Voting. Regelmäßig berichten die regionalen Printmedien, die internationalen Musikfachmagazine sowie die Onlinemedien im Bereich Klassik. Der ARD-Musikwettbewerb ist darüber hinaus präsent auf Facebook und Twitter.
Background
Vor 62 Jahren hatte der ARD-Musikwettbewerb seine Premiere in München, wo ihn bis heute der Bayerische Rundfunk ausrichtet. Er gilt als der größte Wettbewerb für klassische Musik weltweit, da er jährlich in mehreren Fächern stattfindet und insgesamt 20 Wettbewerbskategorien umfasst. Für viele Künstler war München das Sprungbrett zur internationalen Karriere. So finden sich unter den Preisträgern Jessye Norman, Thomas Quasthoff, Robert Holl, Anne Sofie von Otter, Maurice André, Sol Gabetta, das Tokyo String Quartet, Christoph Eschenbach, Mitsuko Uchida, Yuri Bashmet, Heinz Holliger, François Leleux, das Quatuor Ebène, Sebastian Manz, Julian Steckel, Alexej Gorlatch und viele andere.
www.ard-musikwettbewerb.de










