openPR Recherche & Suche
Presseinformation

MASTER:ONLINE Integrierte Gerontologie - Dem demografischen Wandel professionell begegnen

12.08.201412:39 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: MASTER:ONLINE Integrierte Gerontologie - Dem demografischen Wandel professionell begegnen

(openPR) Die Gesellschaft würde davon profitieren, das Potential der Senioren neu zu entdecken und zu pflegen. Um diesen „Schatz der Alten“ zu heben, braucht es eine ganz neue Sicht auf das Alter – und deswegen praktische Konsequenzen für universitäre Bildungsangebote.


Mit dem Altern der Gesellschaft ändern sich die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Das Phänomen betrifft die Arbeits-, Gesundheits- und Sozialpolitik. Unternehmen sind davon betroffen – immer weniger jüngere stehen immer mehr älteren Erwerbsfähigen gegenüber. Es greift in die Verkehrskonzepte, das Wohnen, die Produktgestaltungen und die Dienstleistungen ein. Nicht zuletzt betrifft es auch den Einzelnen, der etwa nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben eine gute Chance hat, noch 20 Jahre zu leben, und der dieses Leben gelingend gestalten möchte.
Man kann die skizzierte demographische Entwicklung als bedrohlich etikettieren. Man kann sich aber auch mit neuen Konzepten den Herausforderungen an den Einzelnen ebenso wie an die Gesellschaft als Ganzem stellen. Weiterbildung und Professionalisierung sind Antworten, mit denen die Universität Stuttgart darauf reagiert. MASTER:ONLINE Integrierte Gerontologie (MOIG) bildet Experten, Veränderungsmanager, Befähiger und Advocaten aus, die ein Gelingen der Umgestaltung durch den demographischen Wandel unterstützen.
Im Erwerb von disziplin-übergreifenden Kompetenzen unserer Absolventen liegt der Gewinn für die Gesellschaft. Kompetenzen in der wissenschaftlich fundierten Anwendung gerontologischen Wissens auszubilden, das sich aus medizinischen, technischen, verhaltens-, sozial-, wirtschafts- und gesundheitswissenschaftlichen Erkenntnissen speist ist, ist unser Lösungsansatz den demographischen Herausforderungen zu begegnen.
Absolventen des Studiengangs können als Befähiger ihr Wissen dazu nutzen, Menschen im Alter zu motivieren, körperlich aktiv zu bleiben und zu werden. Sie können als Advokaten auf eine Firmenpolitik hinwirken, die alternde Arbeitnehmer im Produktionsprozess belässt. Sie sind anschlussfähig und können mit Ingenieuren daran arbeiten, Produkte zu entwickeln, die den Alltag im Alter erleichtern und Altersdefizite kompensieren helfen. Sie können mit Architekten und Stadtplanern die Wohnumgebung und öffentliche Bauten altengerecht gestalten oder die Mobilität gezielt durch die Mitgestaltung von Lebensräumen unterstützen. Sie haben sich wissenschaftlich begründete Verfahren angeeignet, um als Veränderungsmanager gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Bedingungen so zu gestalten, dass eine altersintegrierte Gesellschaft gelingen kann. Sie haben im Studiengang nicht nur die Phänomene Alter und Altern kennengelernt, sondern sind Experten für die Sprache und Denkweisen der anderen Disziplinen, die an spezifischen Fragestellungen in Verbindung mit dem Thema Alter und Altern arbeiten.
Viele Einsichten der Wissenschaft vom Alter und Altern sind noch nicht in den in der Gesellschaft angekommen. Dadurch geht uns ein großes Potential verloren. Integrierte Gerontologie professionalisiert ein neues Berufsbild. Die Absolventen übernehmen Führungs- und Managementaufgaben in unterschiedlichen Feldern, in denen Fragen und Probleme des Alters und Alterns zu beantworten und zu lösen sind.
Bildung ist unser Lösungsansatz, dem demographischen Wandel zu begegnen. Dass dies generationenübergreifend gelingen kann, zeigen auch unsere 26 – 64 jährigen Studenten, die gemeinsam an Lösungen für eine demografie-sensible Gesellschaft arbeiten.

Video:
Imagefilm MASTER:ONLINE Integrierte Gerontologie

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 810493
 112

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „MASTER:ONLINE Integrierte Gerontologie - Dem demografischen Wandel professionell begegnen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Universität Stuttgart

Hoffnung im Kampf gegen multiresistente Keime
Hoffnung im Kampf gegen multiresistente Keime
Forscher der Universitäten Stuttgart und Tübingen weisen Wirksamkeit neuartiger Antibiotika nach Erst im Oktober 2017 schlug die Weltgesundheitsorganisation WHO Alarm, weil immer weniger wirksame Antibiotika gegen multiresistente Keime zur Verfügung stehen. Eine Gruppe um Prof. Bernd Plietker (Institut für Organische Chemie, Universität Stuttgart) beschrieb nun in einer gemeinsamen Publikation*) mit Forschenden um Prof. Friedrich Götz (Universität Tübingen) grundlegend neuartige Antibiotika-Strukturen, die im Kampf gegen die oft tödlichen K…
Bild: Präziserer Blick auf die Entstehung von KrankheitenBild: Präziserer Blick auf die Entstehung von Krankheiten
Präziserer Blick auf die Entstehung von Krankheiten
Neues Verfahren zur Untersuchung epigenetischer Informationen an lebenden Zellen Der Forschungsgruppe von Prof. Albert Jeltsch am Institut für Biochemie und Technische Biochemie der Universität Stuttgart ist es erstmals gelungen, epigenetische Informationen des Erbguts an lebendigen Zellen auszulesen. Dies wird es ermöglichen, die Entstehung von Krankheiten und andere biologische Entwicklungsprozesse besser zu verstehen und neue Therapieansätze zu entwickeln. Über die Arbeit berichtete die Fachzeitschrift Nature Communications. --- Epigenet…

Das könnte Sie auch interessieren:

Zukunftsszenarien in der Altenpflege
Zukunftsszenarien in der Altenpflege
… um sich über den Wandel in der Altenpflege sowie Entwicklungen und Trends zu informieren. Mit Prof. Dr. Ursula Lehr, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie, und Prof. Dr. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg, ist es der PRO PflegeManagement Akademie gelungen, zwei ausgewiesene …
Dr. Roland Brosch Vorsitzender des Fachausschusses Aus-, Weiter- und Fortbildung des Bundesverbandes Geriatrie
Dr. Roland Brosch Vorsitzender des Fachausschusses Aus-, Weiter- und Fortbildung des Bundesverbandes Geriatrie
… gerontologische Beratung und Therapie am Klinikum Stadt Soest gGmbH. Neben den verschiedenen Facetten der psychologischen Beratung und Therapie gehören die Psychoonkologie, die Gerontologie und die Gedächtnisambulanz zu den Arbeitsschwerpunkten von Dr. phil. Roland Brosch. Des Weiteren ist Herr Dr. phil. Roland Brosch Lehrbeauftragter der Universität …
Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) relauncht Logo und Website
Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) relauncht Logo und Website
Berlin, 19.07.2016 Mitte August 2016 ist die neue Website der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e. V. (DGGG) online gegangen. Interessierte und Mitglieder finden die Online-Präsenz weiterhin unter der Adresse: www.dggg-online.de. „Die Seite ist nun deutlich klarer, strukturierter und für mobile Endgeräte optimiert“, berichtet Prof. …
Gute Bedienbarkeit für alle
Gute Bedienbarkeit für alle
… Sportwissenschaftler angewiesen", sagt er. Seit zwei Jahren kooperiert das IKTD deshalb eng mit diesen Fächern im Rahmen des Studiengangs „Integrierte Gerontologie". Welche Synergien dabei entstehen, zeigt das Beispiel von Attila Holder. Der technikbegeisterte Sozialwissenschaftler gehört zum Management des Master-Online-Studiengangs „Integrierte Gerontologie". …
Den demografischen Wandel gestalten: Fraunhofer IAO präsentiert Lösungsansätze im »Demografie-Atlas«
Den demografischen Wandel gestalten: Fraunhofer IAO präsentiert Lösungsansätze im »Demografie-Atlas«
… Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart mit dem Modul »Alternde Belegschaften« einen wesentlichen Beitrag zum MASTER:ONLINE-Studiengang »Integrierte Gerontologie (MOIG)«, der ebenfalls im Demografie-Atlas zu finden ist. MOIG bildet Experten, Veränderungsmanager, Befähiger und Advokaten aus, die ein Gelingen …
Europäisches Jahr für Aktives Altern - Experten diskutierten über die Folgen des demografischen Wandels
Europäisches Jahr für Aktives Altern - Experten diskutierten über die Folgen des demografischen Wandels
… der Senioren-Union der CSU, Prof. Dr. Sebastian Lentz, Direktor des Leibniz-Instituts für Länderkunde, Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie der Uni Heidelberg und Dr. Jana Heinze, Referentin für demografischen Wandel, ecosense – Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft. Ein wichtiges Fazit der Veranstaltung …
Internationaler Arbeitgeberpreis der AARP 2011 prämiert demografieorientierte Personalstrategien
Internationaler Arbeitgeberpreis der AARP 2011 prämiert demografieorientierte Personalstrategien
… – International“. Unterstützt wird der Wettbewerb durch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. (BAGSO), dem Demographie Netzwerk e.V. (ddn) sowie dem Institut für Gerontologie an der TU Dortmund. Mit der Auszeichnung würdigt die AARP Unternehmen, die wegweisende Maßnahmen zur Integration älterer Beschäftigte umsetzen und sich …
Bild: Wilhelm-Woort-Förderpreis über 20.000 Euro geht an Dr. Valentina TeskyBild: Wilhelm-Woort-Förderpreis über 20.000 Euro geht an Dr. Valentina Tesky
Wilhelm-Woort-Förderpreis über 20.000 Euro geht an Dr. Valentina Tesky
… Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in der Mainmetropole entgegen. Sie forscht im Arbeitsbereich Altersmedizin mit den Schwerpunkten Psychogeriatrie und klinische Gerontologie am Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität. Den Preis überreicht hat Dr. Heinz-Walter Greuel von der Wilhelm-Woort-Stiftung in Essen. --- Ziel ihres zukünftigen …
6. PRO PflegeManagement Kongress - Der Kongress für Führungskräfte in der Altenpflege
6. PRO PflegeManagement Kongress - Der Kongress für Führungskräfte in der Altenpflege
… Mitarbeiter gefunden und auch gehalten werden können. Zur aktuellen Situation der Pflegeeinrichtungen diskutieren: - Prof. Dr. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg - Prof. Dr. Ursula Lehr, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie - Willi Zylajew, Mitglied im Deutschen Bundestag …
Deutsch-indische Zusammenarbeit im Bereich Altersforschung
Deutsch-indische Zusammenarbeit im Bereich Altersforschung
… Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten in Neu-Delhi der Leiter des UNFPA-Büros in Indien, Diego Palacios, und Prof. Kruse als Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg. Mit der angestrebten Kooperation sollen die Grundlagen geschaffen werden für gemeinsame Aktivitäten wie die Entwicklung und Durchführung von Forschungsprojekten. --- Pressemitteilung Heidelberg, …
Sie lesen gerade: MASTER:ONLINE Integrierte Gerontologie - Dem demografischen Wandel professionell begegnen