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Digitale Technologien: Neue Berufsbilder und Kompetenzbedarfe in Museen

07.08.2014 • 19:23 Uhr • Kunst & Kultur

(openPR) München, 07. August 2014 Ein erster Meilenstein beim europäischen Projekt „eCultSkills“ ist erreicht und die Qualifikationsbedarfe und Anforderungsprofile für digitale Berufe im Kulturbereich wurden definiert. Nun möchten wir alle Interessenten und Fachkräfte aus dem Kulturbereich bzw. Experten im Einsatz digitaler Medien in Museen herzlich einladen, sich an der Evaluierung dieser fünf Profile zu beteiligen. Der Online-Fragebogen zur Evaluierung dieser Profile, kann unter https://www.surveymonkey.com/s.aspx?sm=c1Gnwoz9zObwBhI8dVTCTA%3d%3d aufgerufen werden.


Eine umfangreiche, in den beteiligten europäischen Partnerländern durchgeführte Studie, hat die folgenden fünf neuen/ aufkommenden Berufsbilder an der Schnittstelle von digitalen Technologien und Museen genauer untersucht und detaillierte Anforderungsprofile ausgearbeitet, die das für das jeweilige Berufsbild benötigte Wissen sowie alle erforderlichen Kenntnisse und Kompetenzen beschreiben. Diese Berufsbilder sind:

1. Cultural Community Managers –Der Online Community Manager ist sich der Bedürfnisse der Online Community bewusst und schafft und managt eine verbindliche, attraktive, zugängliche und gemeinschaftliche Atmosphäre in der Community für alle Akteure (Besucher, Kollegen, Vertreter der pädagogischen Institutionen, Experten der Kulturdenkmäler, Spender, Entscheidungsträger, etc.). Sie/ Er entwickelt und setzt Richtlinien für eine Online Kommunikationsstrategie für Museen oder andere kulturelle Einrichtungen um.

2. Interactive Cultural Experience Manager – Entwirft, entwickelt und setzt innovative und interaktive Erfahrungen, die digitale Inhalte miteinbeziehen (3D, Virtual Reality Headset etc.) durch physische und virtuelle Interfaces und Kanäle um.

3. Cultural ICT Consultant – Analysiert die Bedürfnisse von Museen oder anderen kulturellen Einrichtungen, wie z.B. Galerien, Archiven, Bibliotheken etc. und Besuchern, definiert und spezifiziert die Anforderungen an die technische Lösung und evaluiert bereits vorhandene Lösungen.

4. Cultural ICT Guide – Die Basis für den Cultural ICT Guide sind einwandfreie Kenntnisse des Inhaltes, den es an die Besucher/das Publikum zu vermitteln gilt. Außerdem sind lückenlose Kenntnisse der Technologie, die in neuen innovativen Formen zur Darstellung/ Präsentation von Kunst (Ausstellungen oder andere Formen des kulturellen Erbes) genutzt wird, unerlässlich.

5. Digital Cultural Asset Manager – Setzt sich mit der Organisation, Bewahrung, Verwertung (inkl. Monetisierung) und Bereitstellung des Zugangs zu originär digitalem und digitalisiertem kulturellen Inhalt in einem Museum oder einer kulturellen Einrichtung auseinander, egal ob im physischen oder virtuellen Raum.

Im nächsten Schritt wird das Projekt auf der Grundlage der Anforderungsprofile Richtlinien für die Aus- und Weiterbildung in diesem Bereich erstellen.
Das Projekt e-CultSkills wird durch das Programm Lebenslanges Lernen der Europäischen Kommission gefördert. Beteiligt sind Organisationen und Interessengruppen aus Deutschland, Frankreich, Griechenland, Portugal, Belgien und Slowenien Die Euproma GmbH & Co KG koordiniert das Projekt.
Für weiterführende Informationen schauen Sie sich auf unserer Projektwebsite http://ecultskills.eu/ um.

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