openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Chemie braucht bessere Infrastruktur

06.08.201418:58 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Eine neue, von der Initiative ChemCologne in Auftrag gegebene, Studie zur Chemielogistik gibt aufschlussreiche Einblicke in die wichtige Chemie-Region Rheinland und ihre Anforderungen an unsere Verkehrsinfrastruktur. Als Mitglied der Kompetenzgruppe Chemielogistik war die Europäische Fachhochschule (EUFH) und ihr Industrie-Professor Dr. Carsten Suntrop an der Erstellung dieser in Politik und Öffentlichkeit viel diskutierten Studie maßgeblich beteiligt.


Auslöser für die Forschergruppe, sich mit Angebot und Nachfrage in der Chemielogistik sowie mit der entsprechenden Aus-, Be- und Überlastung unserer Verkehrsinfrastruktur im Rheinland zu beschäftigen, war die erste Sperrung der Leverkusener Autobahnbrücke für den Schwerverkehr im Jahr 2012. Schon zu diesem Zeitpunkt hatte es viele Diskussionen über die Infrastruktur im Köln-Düsseldorfer Raum gegeben. Was für normale Verkehrsteilnehmer lästig ist und Wartezeiten durch viele Staus bedeutete, offenbart für die Chemielogistik ein ernsthaftes Problem. Es gab bis dato keine verlässlichen Daten und Fakten zu den logistischen Anforderungen der Branche. Auf fast 60 Seiten zeigen die Forscher um Prof. Dr. Carsten Suntrop nun Knotenpunkte und Engpässe bei allen Verkehrsträgern speziell für die Chemiebranche im Rheinland (von Wesel bis Bonn, von Aachen bis Essen) auf. Es wurde eine wissenschaftliche Erhebung auf Basis von 35 Interviews mit Experten aus Supply Chain Management, Logistik und Unternehmensführung vorgenommen, die zu eindeutigen Ergebnissen führten.
Das klare Ergebnis der Studie "Chemielogistik im Rheinland" lautet, dass die Chemiebranche dringend eine bessere Infrastruktur braucht. Detailliert zeigt das Papier auf, wie das Zusammenspiel aller Verkehrsträger, also Schiff, LKW, Bahn und Pipeline funktioniert, und wo die Schwachstellen liegen. Um die Wettbewerbsfähigkeit der rheinischen Chemie auf Dauer sicherzustellen, können wir uns eklatante Schwachstellen in der Verkehrsinfrastruktur nicht leisten. Die Studie ist eine wissenschaftlich fundierte Aufforderung, Engpässe zu beseitigen, Brücken zu sanieren und Hafenkonzepte zu erstellen. Deshalb wurde die Studie auch bereits an Landesverkehrsminister Michael Groschek übergeben. "Die Herausforderungen und Engpässe hat die Chemie im Rheinland eindeutig benannt, wir haben das mit Zahlen, Daten und Fakten unterlegt - nun ist die Praxis und die Politik am Zug", so Prof. Dr. Carsten Suntrop.
ChemCologne ist eine Initiative mit dem Ziel, die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Chemie-Region Rheinland weiter zu entwickeln und sie bei in- und ausländischen Investoren noch bekannter zu machen. Gefördert wird ChemCologne von den Chemieunternehmen der Region sowie von Verbänden und Hochschulen. Zur Kompetenzgruppe Chemielogistik zählen die die Europäische Fachhochschule, die CMC² GmbH, die Fachhochschule Köln, die Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS und das Institut für angewandte Logistik (IAL).

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 809575
 610

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Chemie braucht bessere Infrastruktur“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Europäische Fachhochschule Rhein/Erft GmbH

Bild: Die Europäische Fachhochschule wächstBild: Die Europäische Fachhochschule wächst
Die Europäische Fachhochschule wächst
Als erste Fachhochschule Deutschlands hat die EU|FH am Standort Rostock das duale Studium in den Gesundheitsbereich überführt. Und das sehr erfolgreich: Mittlerweile kann man die innovativen Gesundheitsstudiengänge der EU|FH bereits an zwei weiteren Standorten studieren – in Köln und in Rheine. Studierende dürfen sich in allen drei Städten auf ein familiäres und spannendes Lernumfeld freuen. Das Lehrangebot der EU|FH umfasst zum einen ausbildungsintegrierende Bachelorstudiengänge wie Ergo-, Logo-, oder Physiotherapie. Zum anderen werden auch…
Bild: EUFH erhält Zuschlag für großes ForschungsprojektBild: EUFH erhält Zuschlag für großes Forschungsprojekt
EUFH erhält Zuschlag für großes Forschungsprojekt
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie vom Europäischen Sozialfonds forscht unter der Projektleitung der Europäischen Fachhochschule (EUFH) ein Team aus Wissenschaft und Industrie zur „Zukunft der Arbeit“ und zu den Veränderungen bzw. neuen Anforderungen, die die Industrie durch die Digitalisierung durchläuft und in den nächsten Jahren weiter durchlaufen wird. Im Zentrum der Forschungsarbeit stehen kleine und mittlere Unternehmen. ESKODIA ist der Name des Forschungsprojekts. Das steht für „Entwicklung von Selbstorgan…

Das könnte Sie auch interessieren:

Exportschlager Chemieparks
Exportschlager Chemieparks
… in einen der hessischen Industrieparks. "Das Unternehmen kann sich so besser auf seine Kernkompetenz konzentrieren. Zugleich erspart es sich den Ausbau eigener Infrastrukturen und profitiert von der hohen Akzeptanz deutscher Industrieparks in der Öffentlichkeit", stellt Dr. Hans-Jürgen Müggenborg, Fachanwalt für Verwaltungsrecht, in einem Fachbeitrag …
Berlin-Chemie AG zeichnet Mietvertrag bei Alcaro Invest über 11.000 qm Logistikzentrum
Berlin-Chemie AG zeichnet Mietvertrag bei Alcaro Invest über 11.000 qm Logistikzentrum
… 2011 – Das international agierende Pharmaunternehmen Berlin-Chemie AG wird sich im zweiten Alcaro Logistikpark Großbeeren ansiedeln. Auf der zuvor bei der Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH (IPG) erworbenen 22.500 qm großen Grundstücksfläche errichtet Alcaro Invest für die Berlin-Chemie AG eine 11.000 qm temperaturgeführte Logistikfläche …
Bild: Campusentwicklung für die Pharma- und BiotechnologiebrancheBild: Campusentwicklung für die Pharma- und Biotechnologiebranche
Campusentwicklung für die Pharma- und Biotechnologiebranche
… stärken künftig das positive Image des Campus Oberhafen als Gewerbe- und Laborstandort. Es stehen multifunktionale Büro-, Lager- sowie Laborflächen zur Verfügung. Die infrastrukturelle Ausstattung (Medien, Energie und Sicherheitsdienst) sind genauso optimal wie die zentrale Lage des Life Science Standorts im Rhein-Main-Gebiet. Vom Campus Oberhafen erreicht …
Bild: CHEMonitor: Zufriedenheit mit Chemie-Standort Deutschland kühlt merklich abBild: CHEMonitor: Zufriedenheit mit Chemie-Standort Deutschland kühlt merklich ab
CHEMonitor: Zufriedenheit mit Chemie-Standort Deutschland kühlt merklich ab
… 300 Entscheidern der deutschen Chemiebranche zeigt deutlich gesunkene Zufriedenheit mit dem Standort Deutschland Qualifizierte Mitarbeiter, Qualität der Forschung und Infrastruktur sind größte deutsche Pluspunkte - Energiekosten der größte Standortnachteil Beinahe alle befragten Chemieunternehmen setzen künftig wieder auf Kostensenkungen, zwei …
Genehmigungsdschungel schadet der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Industrieparks
Genehmigungsdschungel schadet der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Industrieparks
… Kraft-Wärme-Kopplungs-Kohlekraftwerk im Chemiepark Krefeld-Uerdingen über Duisburger Stadtgebiet ist ein neuerliches Beispiel für die Schwierigkeiten von Industrie- und Chemieparks ihre Infrastrukturen zu modernisieren. Während die Wettbewerbsfähigkeit industrieller Standorte immer stärker von einer modernen, umweltverträglichen und unabhängigen Infrastruktur abhängen, kämpfen …
Bild: Hochschule Darmstadt eröffnet neues Fachbereichsgebäude für Chemie- und BiotechnologieBild: Hochschule Darmstadt eröffnet neues Fachbereichsgebäude für Chemie- und Biotechnologie
Hochschule Darmstadt eröffnet neues Fachbereichsgebäude für Chemie- und Biotechnologie
… zwei Lehrkräfte für besondere Aufgaben, 18 wissenschaftlich-technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und vier Beschäftigte im administrativen Bereich. Mit dem Neubau wurde die Infrastruktur des Fachbereichs auf den neuesten Stand gebracht, jeder Forschungsbereich verfügt nun über eigene Labore. Die exzellente Ausstattung des neuen Gebäudes gewährleistet …
Bild: EUFH-Professor ist Mitautor einer neuen Chemielogistik-Studie über das RuhrgebietBild: EUFH-Professor ist Mitautor einer neuen Chemielogistik-Studie über das Ruhrgebiet
EUFH-Professor ist Mitautor einer neuen Chemielogistik-Studie über das Ruhrgebiet
Priorität auf Ausbau der Verkehrsinfrastruktur Die Kompetenzgruppe Chemielogistik, in der Prof. Dr. Carsten Suntrop vom Fachbereich Industriemanagement der Europäischen Fachhochschule (EUFH) seit Jahren sehr intensiv mitarbeitet, hat eine neue Studie veröffentlicht. Kürzlich stellte der Brühler Professor die Ergebnisse beim Forum Chemielogistik der …
Bild: RDX® QuikStation von Overland-Tandberg beschleunigt Datensicherung bei Becker ChemieBild: RDX® QuikStation von Overland-Tandberg beschleunigt Datensicherung bei Becker Chemie
RDX® QuikStation von Overland-Tandberg beschleunigt Datensicherung bei Becker Chemie
… PER730XD-Server mit 16 GB Hauptspeicher auf Basis von MS Windows Server 2012 R2 zum Einsatz. Die zentrale Aufgabe der Backup-Lösung ist die Sicherung der VMware-Infrastruktur. Insgesamt handelt es sich um neun Systeme, die als Infrastruktur- und ERP-Server eingesetzt werden. Die eingeführten Backup-Intervalle, die jeweils deutlich weniger Zeit beanspruchen als …
direct/ EUROFORUM Deutschland GmbH: EUROFORUM-Konferenz "Chemie- und Industrieparks"
direct/ EUROFORUM Deutschland GmbH: EUROFORUM-Konferenz "Chemie- und Industrieparks"
… im Vordergrund der Veranstaltung. Chemie- und Industrieparks sind als Standorte attraktiv, wenn sie sowohl über eine gute Verkehrsanbindung als auch werksinterne Infrastruktur verfügen. Die Nutzung verschiedener Struktureinrichtungen im Pool bedeutet für Unternehmen enorme Kostenvorteile. Dr. Klaus Schäfer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayer …
Sie lesen gerade: Chemie braucht bessere Infrastruktur