(openPR) 30.05.2003 - Zecken übertragen Hirnhautentzündungen und Borreliose. Urlauber, die in Risikogebiete reisen, sollten sich, so der ADAC, unbedingt vorher impfen lassen. Bayern und Baden-Württemberg sind besonders gefährdete Gebiete in Deutschland, in Europa gelten der ungarische Plattensee, die Schweiz, Österreich, Schweden und das Baltikum als ausgewiesene Risikogebiete. Der Auslandinformationsdienst des ADAC bietet seinen Mitgliedern unter der Hotline 089-767677 Informationen zum Thema Zecken an und liefert Adressen von spezialisierten Laboren für die Untersuchung von Zeckenstichen.
Gefährdet sind alle, die sich in ihrer Freizeit viel in freier Natur bewegen und besonders Berufsgruppen wie Gärtner und Waldarbeiter. Als Schutz vor Hirnhautentzündung, die durch die Virusinfektion Frühsommer-Meningoenzephalitis - kurz FSME genannt - hervorgerufen wird, empfehlen das Robert-Koch-Institut und die Ständige Impfkommission Impfungen. Die Kosten hierfür tragen in der Regel die Krankenkassen. Sicherheitshalber sollte man sich vorher bei seiner Kasse erkundigen. Gegen die zweite durch Zecken übertragene Krankheit, Borreliose, gibt es keinen Impfstoff. Gegen diese Bakterieninfektion mit grippeähnlichen Symptomen hilft nur eine rechtzeitige Behandlung mit Antibiotika.
Damit es gar nicht erst zum Zeckenstich kommt, hat der ADAC Tipps zusammengestellt, wie man sich schützen kann:









