(openPR) Mit Kreativität und Forschergeist Neues entdecken - Zum Abschluss von „MINT – Die Stars von Morgen“ präsentierten Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse im Schüler-Forschungszentrum Nordhessen der Universität Kassel
Jede Menge Forschergeist bewiesen die 24 Teilnehmer des Projektes „MINT - Die Stars von Morgen“. Statt mit Fußball oder Computerspielen beschäftigten sich die Jugendlichen an sechs Nachmittagen intensiv mit Themen aus den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). In kleineren Gruppen konnten die Schüler selbständig Versuche durchführen und sammelten dabei wichtige Erfahrungen mit der Welt der Naturwissenschaften. Im Anschluss waren sich die 13 Mädchen und 11 Jungen einig: Spannende Entdeckungen zu machen, bereitet richtig Spaß und trägt viel zum Verständnis gelernter Theorie und Formeln bei.
Noch immer leiden MINT-Berufe unter einem wenig attraktiven Image. Das Projekt
„MINT – Die Stars von Morgen“ möchte interessierten Schülerinnen und Schülern eine frühzeitige Berufsorientierung für MINT-Ausbildungsberufe bieten. Organisiert und durchgeführt werden die 24-stündigen Workshops von Mitarbeitern des Unternehmens Provadis, Hessens größtem Bildungsdienstleister. Innerhalb der Veranstaltungsreihe wurden die Schülerinnen und Schüler von Mitarbeitern des Schülerforschungszentrums Nordhessen und von Provadis professionell unterstützt und begleitet. Außerdem lernten sie viel über die Ausbildungsinhalte und verschiedene MINT-Berufe.
Von „rollenden Spinnen“ bis zu „bewegungsfähigen Lego-Robotern“
Auf der Abschlussveranstaltung am 11. Juli im Schülerforschungszentrum Nordhessen, die als eines der Highlights des ganztägigen 5. MINT Schülerkongresses der Universität Kassel stattfand, präsentierten die Jugendlichen ihren Eltern, Geschwistern, Freunden und Lehrern stolz ihre eigenen Experimente. Carina Bohrer von der Reformschule Kassel und Mia Herbst von der Biebertalschule Hofbieber beobachteten unter dem Stichwort „Bionik – Von der Natur lernen“ eine Spinnenart, die sich über Purzelbäume und Rollen fortbewegen kann. Aus Holz bauten die Mädchen ein Modell mit dem sie die Bewegungen nachvollziehen und diese ungewöhnliche Art der Fortbewegung begründen konnten. Max Greinke aus der Söhre-Schule in Lohfelden und Lando Eguavoen von der Offenen Schule Waldau tüftelten so lange bis sie einen bewegungsfähigen Roboter aus Legobauteilen gebaut hatten. An-hand eines eingebauten Programmierungsbausteins ermöglichten sie dann verschiedene Bewegungsfunktionen. Während sich Michelle Naass von der Freiherr-vom-Stein Schule Immenhausen mit dem Nachweis von Melamin in verschiedenen Lebensmitteln aus-einandersetzte, untersuchten Josephine Kowal und Jule Thaetner mit einer Wärmebild-kamera welche Veränderungen bei menschlichen Bewegungsabläufen auftreten.
Manfred Mahler, Projektleiter bei Provadis und Klaus-Peter Haupt, Leiter des SFN dankten allen Schülerinnen und Schülern sowie allen beteiligten Partnern für ihren Einsatz. Alle Teilnehmer der Christine Brückner-Schule und der Reformschule Kassel, der Biebertalschule Hofbieber, der Theodor-Heuss-Schule Baunatal, der Offenen Schule Waldau, der Heinrich-Gruppe-Schule Grebenstein, der Freiherr-vom-Stein Schule Immenhausen und der Söhre-Schule Lohfelden erhielten außerdem ein Zertifikat über ihr freiwilliges Engagement und die Inhalte der Workshops.
Hintergrundinformationen zum Projekt
Auf Initiative des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landes-entwicklung, der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit und mit Unter-stützung des Hessischen Kultusministeriums, wurde das Projekt „MINT- Die Stars von Morgen“ für Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 16 Jahren ins Leben gerufen. Durchgeführt werden die Veranstaltungsreihen von der Provadis, dem Fachkräfte-Entwickler der Industrie, in Kooperation mit den hessischen Science Centern an den verschiedenen Standorten.
Finanziert wird das Projekt seit 2012 vom Land Hessen unter Einsatz von Mitteln des Europäischen Sozialfonds und mit Mitteln der Regionaldirektion Hessen der Bundes-agentur für Arbeit. Die individuelle Maßnahme ist im Rahmen der Berufs-orientierung als schulische Veranstaltung anerkannt und umfasst mindestens 24 Zeitstunden.
Pro Schulhalbjahr findet eine Veranstaltungsreihe je Science Center statt, sodass im Jahr 2014 jeweils 2 Veranstaltungsreihen in Frankfurt bei der Experiminta, in Darmstadt im Lernlabor Abenteuer Technik, in Gießen im Mathematikum, in Marburg im Chemikum und in Kassel im Schülerforschungszentrum Nordhessen für insgesamt über 200 interessierte Schülerinnen und Schüler angeboten werden.
Weitere Informationen unter www.zukunft-erleben-mint.de












