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Standing Ovations bei der Premiere My Fair Lady

20.06.201417:27 UhrKunst & Kultur
Bild: Standing Ovations bei der Premiere My Fair Lady
Claus Wilcke als Alfred P. Doolittle
Claus Wilcke als Alfred P. Doolittle

(openPR) Voller Spaß an der Unterhaltung, an Gesang, Tanz und Sprache. Und dazu noch eine Geschichte, die jeder kennt. Mit dem Musical „My Fair Lady“ zeigte das diesjährige Festspiel-Ensemble bei der Premiere am Mittwoch, 18. Juni, auf der Naturbühne der Clingenburg in Klingenberg am Main, dass die wild-romantische Komödie um ein Blumenmädchen und einen verklemmten Sprachprofessor immer aufs Neue begeistern kann. Auf jeden Fall spendete das Premierenpublikum nach drei Stunden unter Klingenbergs Sternenhimmel den Schauspielern, der Regisseurin und dem Live-Orchester Standing Ovations.



Intendant Marcel Krohn übernimmt erstmalig eine Hauptrolle und überließ die Regie Claudia Nowotny. Für den Part des Professor Higgins hat er sich nicht nur einen Schnurrbart stehen lassen, sondern schlüpft ganz in die Haut des staksigen, verkopften und verklemmten Sprachwissenschaftlers, der die Arroganz besitzt, Menschen rein nach ihrer Sprache zu be- und verurteilen.

Das rotzfreche Blumenmädchen Eliza (Julia Hell) passt ihm da perfekt ins Bild. Und er schließt mit dem ebenfalls der Londoner Upper Class angehörigen Oberst Pickering (Günter Rüdiger) eine pikante Wette ab: In sechs Monaten will er aus der Göre eine Dame von Welt machen, die den feinen Akzent der englischen Aristokratie spricht und ihre vulgäre Gossensprache – hier breites Berlinerisch – mit den dazugehörigen Manieren abgelegt hat. Der Unterricht beginnt umgehend und gleicht eher einem militärischen Drill. In Mrs. Pearce (Sabine Schmidt-Kirchner) findet Eliza aber bald eine Verbündete, die ihr zur Seite steht.

Julia Hell ist hinreißend in ihrer Rolle als Eliza. Die ausgebildete Musicaldarstellerin und Tänzerin ist noch gegenwärtig in ihrer Rolle der zerbrechlichen Julia von Shakespeares „Romeo und Julia“ bei den Clingenburg Festspielen von 2012. Jetzt mimt sie die Verwandlung der schlagfertigen und selbstbewussten Eliza in eine junge Dame, die sich gewählt ausdrücken kann, mit jeder Menge Temperament und ebenso vielen Facetten in der Bewegung und der (Gesangs-)Stimme.

Ein schauspielerisches Highlight ist Claus Wilcke, den viele Zuschauer noch aus der ZDF-Serie Percy Stuart aus den 70er Jahren kennen dürften. Mit praller Bühnenpräsenz lässt er sich auf die Rolle von Eliza Doolittles Vater ein, eines zweifelhaften Charakters, Säufer und zugleich ausgekochtes Schlitzohr mit Sinn fürs Geschäftliche.

Letzteres ebenso wie den Ehrgeiz, es zu etwas zu bringen, hat Eliza geerbt und setzt sich auf ihre Art gegen den gnadenlos arroganten Professor durch, der gegen Ende doch so etwas wie Gefühle aufscheinen lässt – wenn er auch nicht aus seiner Haut kann. Da scheint der fesche junge Verehrer Freddy aus gutem Haus (Gero Wendorff mit samtiger Tenorstimme) für die Zuschauer die viel passendere Wahl.

Doch die These „was sich liebt, das neckt sich“ bewahrheitet sich auch bei „My Fair Lady“ und lässt Eliza sich für den älteren Raubauz Higgins entscheiden. Ein ungleiches Paar und doch im Herzen ähnlich.

Bei der Verwandlung vom vulgären Entlein in einen sprachbegabten Schwan wird die dieses Jahr besonders ausgefeilte Bühne (Christian Baumgärtel) immer wieder umgebaut zum Studierzimmer des Professors. Dazwischen schlüpfen Schauspieler und Chor sowie Tanzensemble unentwegt in neue zauberhafte Kostüme. Ulla Birkelbach hat 130 Kostüme entworfen und gemeinsam mit ihrem achtköpfigen Näherteam als wahre Hingucker umgesetzt. Jede Szene ist eine neue farblich und auf das Milieu abgestimmte Vielfalt. Ein Beispiel: die Szene beim Pferderennen in Ascot, wo die feine Gesellschaft sich ein Stelldichein ganz in Weiß gibt. Darunter ist auch Professor Higgins Mutter, eine scharfsinnige Dame von Welt, verkörpert von Dorina Pascu, die im vergangenen Jahr so überzeugend die Edith Piaf gab.

Die weltbekannten live eingespielten Melodien des Musicals von 1956 untermalen den Abend kurzweilig und regen zum Mitklatschen an. Dem Orchester unter der Leitung von Ralph Scheiner gelingt es, Evergreens wie „Es grünt so grün“ oder „Ich hätt‘ getanzt heut Nacht“ frisch und leicht klingen zu lassen. Keine einfache Aufgabe, wie er selbst sagt. Das Premierenpublikum jedenfalls fühlt sich bestens unterhalten und ist sich am Ende sicher: „Mein Gott, jetzt hat sie‘s“.

Dieses angenehme Gefühl konnte beim traditionellen Sektempfang mit kulinarischen Leckerbissen von einheimischen Gastronomen und Winzern dem anschließenden Feuerwerk sowie bei Live-Musik bis in den frühen Morgen genährt werden. Bis zur Dernière am Sonntag, 20. Juli 2014, sind 21 weitere Aufführungen geplant.

Familiennachmittag auf der Clingenburg
Eltern, die gemeinsam mit ihren Kindern das Musical „My Fair Lady“ besuchen wollen, erhalten ein besonderes Familienangebot für die Aufführung am Sonntag, 22. Juni 2014, um 15 Uhr: Jugendliche bis 16 Jahre zahlen nur 5 € in Begleitung ihrer Eltern. Diese Karten gibt es nur in der Tourist-Information in Klingenberg am Main.

Kartenvorverkauf
Eintrittskarten für die Eigenproduktionen „My Fair Lady“, „Jedermann“ und „Pippi Langstrumpf“ sowie das Gastspiel „MEN IN BLACK“ gibt es in der Tourist-Information der Stadt Klingenberg, Hauptstraße 26a, 63911 Klingenberg am Main, Telefon 09372 3040 und 921259, Telefax 09372 12354.

Die Tourist-Information ist von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr sowie am Samstag von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet. Eintrittskarten sind auch online unter clingenburg-festspiele.de und für alle Nachmittags- und Abendvorstellungen unter adticket.de sowie in den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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