openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Intensivmedizin: Risiken des perioperativen Rechtsherzversagens senken

26.05.201412:05 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Intensivmedizin: Risiken des perioperativen Rechtsherzversagens senken
W. Kuckelt, P. H. Tonner (Hrsg.) Jahrbuch Intensivmedizin 2014
W. Kuckelt, P. H. Tonner (Hrsg.) Jahrbuch Intensivmedizin 2014

(openPR) Intensivmedizin: Das Rechtsherzversagen stellt perioperativ ein häufiges und lebensbedrohliches Risiko dar. Häufigste Ursache ist eine Erhöhung der Nachlast aufgrund einer pulmonalen Hypertonie. Professor Dr. Alexander Zarbock und Kollegen (RWTH Aachen) liefern im aktuellen Jahrbuch Intensivmedizin einen aktuellen, detaillierte Überblick über Diagnose, Prävention und Therapie.

Typische Ursachen für das perioperative Auftreten eines Rechtsherzversagens umfassen mechanische oder metabolische Faktoren, die mit einer erhöhten rechtsventrikulären Nachlast assoziert sind. Hierzu gehören z.B. Volumenüberladung, Lungenembolie, Hypoxie, Sepsis, Beatmung und eine akute, rechtsventrikuläre Ischämie. In der perioperativen Situation kann es auch zu einer akuten Exazerbation einer chronischen Einschränkung der rechtsventrikulären Funktion kommen. Neben den typischen klinischen Symptomen wie Dyspnoe, Hypotonie, Schmerzen im rechten oberen Quadranten und auffälliger Halsvenenfüllung sollten auf der Grundlage auffälliger EKG-Befunde und radiologischer Hinweise weitere Untersuchungen erfolgen, empfehlen die Autoren.

"Aufgrund des nichtinvasiven Charakters und der guten Verfügbarkeit hat sich die Echokardiographie als das wichtigste Werkzeug bei der Diagnose des Rechtshezversagens etabliert. Mit ihrer Hilfe ist eine genaue Beurteilung der rechtsventrikulären Funktion sowie der Drücke im kleinen und großen Kreislauf möglich ..."

Die Autoren schildern die Anatomie, Physiologie, Ätiologie, die präoperative Einschätzung, die anaesthesiologische Evaluation und Prämedikation, das perioperative Management, die Bedeutung von Vorlast und Nachlast, den Einsatz von Vasopressoren und Inotropika. Eine kunstgerechte Diagnostik und Therapie des perioperativen Rechtsherzversagens kann die Morbiditäts- und Letalitätsrisiken deutlich senken.

>> A. Zarbock, Ch. Schmidt, J. Rossaint: Das perioperative Rechtsherzversagen. In W. Kuckelt, P. H. Tonner (Hrsg.)
Jahrbuch Intensivmedizin 2014. Pabst, 348 Seiten, ISBN 978-3-89967-894-9

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 797263
 142

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Intensivmedizin: Risiken des perioperativen Rechtsherzversagens senken“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Pabst Science Publishers

Bild: Praxis der Peritonealdialyse: Viele Vorteile werden bisher unterschätztBild: Praxis der Peritonealdialyse: Viele Vorteile werden bisher unterschätzt
Praxis der Peritonealdialyse: Viele Vorteile werden bisher unterschätzt
Die Handhabung und Ergebnisse der Peritonealdialyse haben sich während der letzten Jahrzehnte wesentlich verbessert. Das Verfahren kann in der primären, differenzierten Indikationsstellung - je nach individueller Situation des Patienten - der Hämodialyse überlegen oder gleichwertig sein. Dies wird bisher in der Fachwelt häufig übersehen. Die Autoren der European Best Practice Guidelines favorisieren, die Indikation für die Peritonealdialyse großzügiger zu stellen als bisher. Proff. Wolfgang Pommer, Andreas Vychytil und 41 nephrologische Kolle…
Bild: Politische Psychologie: Bundestagsabgeordnete nehmen Ungerechtigkeit anders wahr als ihre WählerBild: Politische Psychologie: Bundestagsabgeordnete nehmen Ungerechtigkeit anders wahr als ihre Wähler
Politische Psychologie: Bundestagsabgeordnete nehmen Ungerechtigkeit anders wahr als ihre Wähler
Bundestagsabgeordnete orientieren sich in Fragen der Verteilungsgerechtigkeit tendenziell eher am Bedürftigkeitsprinzip, während WählerInnen mehrheitlich das Leistungs- bzw. Gleichheitsprinzip vorziehen. Die Fachzeitschrift "Politische Psychologie" publiziert die empirische Studie "Gerechtigkeitsüberzeugungen von Bundestagsabgeordneten" in der aktuellen Ausgabe mit überraschenden Befunden. Die Psychologen Dres. David Reinhaus, Holger Jelich und Volker Tschuschke (Universität Köln) diagnostizieren bei den Parlamentariern eine "hohe Ungerechtig…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Jahrbuch Intensivmedizin: Herzrhythmusstörungen in der Schwangerschaft - lebensbedrohlich für Mutter und FetusBild: Jahrbuch Intensivmedizin: Herzrhythmusstörungen in der Schwangerschaft - lebensbedrohlich für Mutter und Fetus
Jahrbuch Intensivmedizin: Herzrhythmusstörungen in der Schwangerschaft - lebensbedrohlich für Mutter und Fetus
Jahrbuch Intensivmedizin: "Herzrhythmusstörungen sind während der Schwangerschaft nicht selten, erfordern allerdings eine genaue Abklärung. Obgleich sicherlich die meisten Arrhythmien harmlos und für den Verlauf der Schwangerschaft unbedeutend sind, können Herzrhythmusstörungen auch schwerwiegend, d.h. lebensbedrohlich sein," warnt Professor Dr. Hans-Joachim …
Aufruf zu Gründung der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Intensivmedizin (DIGI)
Aufruf zu Gründung der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Intensivmedizin (DIGI)
Dieser Aufruf richtet sich an alle, die sich beruflich mit der Intensivmedizin und Notfallmedizin befassen, Ärzte, Pflegekräfte, Psychologen, Physiotherapeuten. Die Gründung einer interdisziplinären Gesellschaft für Intensivmedizin, die es in allen europäischen Ländern bereits gibt, ist in Deutschland überfällig. In den Fachgesellschaften stellt die …
Bild: Körperliche Konditionierung vor der Operation kann Risiken senken und Kosten sparenBild: Körperliche Konditionierung vor der Operation kann Risiken senken und Kosten sparen
Körperliche Konditionierung vor der Operation kann Risiken senken und Kosten sparen
Jahrbuch Intensivmedizin: 40% der Deutschen im Alter über 50 Jahren leiden unter einem metabolischen Syndrom, d.h. einer Kombination aus arteriellem Bluthochdruck, Adipositas, Diabetes und Hyperlipidämie. Bei dieser Problematik wird auch eine relativ einfache Operation besonders aufwändig und riskant. Ein ausgefeiltes Trainigsprogramm vor dem Eingriff …
Bild: Neues Forschungsprojekt bei GERA-IDENT zur Identifizierung von BlutkonservenBild: Neues Forschungsprojekt bei GERA-IDENT zur Identifizierung von Blutkonserven
Neues Forschungsprojekt bei GERA-IDENT zur Identifizierung von Blutkonserven
Unter dem Projekttitel - "Minimierung von Verwechslungsvorkommnissen bei der Handhabung von Blutprodukten in der Intensivmedizin. Optimierung des Lebenszyklus von Blutprodukten von der Spende bis zur Transfusion mit RFID Lösungen, mit dem Schwerpunkt auf die umzusetzende Software“ – wird die GODYO Business Solutions AG bis 2011 gemeinsam mit dem Kooperationspartner …
Bild: Intensivmedizin: Kokain wird durch Verschnitt gefährlicher und unkalkulierbarerBild: Intensivmedizin: Kokain wird durch Verschnitt gefährlicher und unkalkulierbarer
Intensivmedizin: Kokain wird durch Verschnitt gefährlicher und unkalkulierbarer
Notfall in der Intensivmedizin: "Das Bild einer akuten Intoxikation mit Kokain kann dem Bild einer Hyperthyreose recht ähnlich sein und zur Verwechslung Anlass geben," warnt Professor Dr. Enno Freye in seinem aktuellen Handbuch "Kokain, Ecstasy, Amphetamine und verwandte Drogen". Bei der Vergiftung mit Kokain wie bei der Hyperthyreose "führt die starke …
Bild: Intensivmedizin: Dank Schmerzkatheter gelangen Analgetika zum optimalen WirkortBild: Intensivmedizin: Dank Schmerzkatheter gelangen Analgetika zum optimalen Wirkort
Intensivmedizin: Dank Schmerzkatheter gelangen Analgetika zum optimalen Wirkort
Intensivmedizin: Eine adäquate perioperative Schmerztherapie senkt gastrointestinale, kardiale und andere Risiken signifikant; letztlich werden auch Analgetika und therapeutisch-pflegerischer Aufwand eingespart. Schmerzfreiheit in der Intensivstation dient allen Beteiligten, belegen Güven Braune und Dr. Anja Heymann (Charite Berlin) in "Der Akutschmerzdienst …
Bild: Patientenforum – Medizin verstehen: Was man über Narkose und Reanimation wissen sollteBild: Patientenforum – Medizin verstehen: Was man über Narkose und Reanimation wissen sollte
Patientenforum – Medizin verstehen: Was man über Narkose und Reanimation wissen sollte
… In seiner Veranstaltungsreihe „Patientenforum – Medizin verstehen“ lädt das Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand zu einem Informations- und Gesprächsabend über Narkose und Intensivmedizin ein. Zeit: Mittwoch, 30. November, 17:30 – 19:00 Uhr Ort: Cafeteria im Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand, Groß-Sand 3, Hamburg-Wilhelmsburg* * Zu erreichen mit …
Intensivmedizin: Risiken der therapeutischen Hypothermie oft unterschätzt
Intensivmedizin: Risiken der therapeutischen Hypothermie oft unterschätzt
… Organe lassen sich damit vermindern und vermeiden. PD Dr. Patrick Meybohm und Ina Welk (Universitätsklinik Kiel) warnen in ihrem Beitrag zum aktuellen "Jahrbuch Intensivmedizin" vor den möglichen, oft unterschätzten Risiken des Verfahrens. Je tiefer die Temperatur, desto größer das Risiko von Nebenwirkungen. Lediglich im Temperaturbereich zwischen 32 …
Bild: Jahrbuch Intensivmedizin: Pharmakodosierung für adipöse Patienten neu definiertBild: Jahrbuch Intensivmedizin: Pharmakodosierung für adipöse Patienten neu definiert
Jahrbuch Intensivmedizin: Pharmakodosierung für adipöse Patienten neu definiert
Professor Dr. Joachim Radke (Göttingen) stellt in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Anästhesiologie&Intensivmedizin" das aktuelle "Jahrbuch Intensivmedizin" vor und empfiehlt, "die bereits hoffentlich in der ITS-Bibliothek vorhandenen Bände der Reihe durch den aktuellen Band 2014 zu ergänzen." "Bei den Autoren gibt es neben Namen, die man …
Bild: Refresher Kurs - Internistische Intensivmedizin, Mönchengladbach 03. bis 08.12.2006Bild: Refresher Kurs - Internistische Intensivmedizin, Mönchengladbach 03. bis 08.12.2006
Refresher Kurs - Internistische Intensivmedizin, Mönchengladbach 03. bis 08.12.2006
… Krefeld; Prof. Dr. med. J. vom Dahl, Mönchengladbach im Dezember 2005 wurde erstmals mit großem Erfolg der Refresher-Kurs zur "Weiterbildung in der Internistischen Intensivmedizin" durchgeführt. Knapp 140 Teilnehmer aus ganz Deutschland konnten in einer Woche einen komprimierten und präzisen Überblick über alle Teilgebiete der Internistischen Intensivmedizin …
Sie lesen gerade: Intensivmedizin: Risiken des perioperativen Rechtsherzversagens senken