Zeitungen: Kaum Innovationen unter den Verlags-Apps
(openPR) Bei digitalen Content-Angeboten haben deutsche Zeitungen deutlichen Handlungsbedarf, wenn sie die Potenziale ausschöpfen wollen. Das zeigt eine Studie der SCHICKLER Unternehmensberatung. Für die Analyse „Paid Content II: Zeitungs-Apps und Bundles – Angebote und Preismodelle“ betrachteten die Berater die App-Angebote von rund 40 Zeitungen. Ernüchterndes Ergebnis: Nur wenige Content-Apps der Zeitungen bieten einen hohen Mehrwert gegenüber dem E-Paper oder der Website.
Die Untersuchung macht deutlich: Verlage setzen bislang vor allem auf ihren gewohnten Content. Vier von fünf der betrachteten Apps bieten lediglich klassische journalistische Inhalte. Nur ein Fünftel bietet zusätzlich Service-Apps mit regionalem Fokus an. Beispiele sind Einkaufsverzeichnisse oder Reiseführer. Der geringe Mehrwert der App-Angebote spiegelt sich in einem geringen Aufpreis für bestehende Print- oder Online-Abonnenten wider.
„Der Großteil der untersuchten Apps ist in Bezug auf Content und Geschäftsmodell wenig innovativ“, sagt Alexander Kahlmann, Partner bei der Schickler Unternehmensberatung: „Außerhalb des klassischen Content müssen die Verlage den Markt noch erschließen.“
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie auf Slideshare: http://de.slideshare.net/schickler
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