openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Insolvenz Orange Ocean Emissionshaus MS Marietta Bolten

(openPR) Der vom Emissionshaus Orange Ocean im Jahr 2008 aufgelegte Schiffsfonds MS "Marietta Bolten" ist am Ende. Am 09. April 2014 eröffnete das Amtsgericht Hamburg das vorläufige Insolvenzverfahren über die MS "Marietta Bolten" Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG. Mehr als 16,2 Mio. € haben Anleger in den seit Januar 2008 vertriebenen Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von knapp 37 Mio. € investiert. Doch das Fondsschiff, ein neuer 54.000 tdw Supramax-Bulker, der seit Anfang 2008 durch die vietnamesische Werft gebaut wurde, konnte die im Prospekt geweckten Erwartungen nicht erfüllen.



Schiff wurde viel zu teuer eingekauft

Eine der Ursachen: Das Schiff wurde, absolut betrachtet, viel zu teuer eingekauft. Der vom Fonds übernommene Schiffsbauvertrag wurde im August 2007 mit einem Kaufpreis von 40,5 Mio. US-$ vergütet. Hinzu kamen noch Kosten für Bauzeitversicherung, Bauaufsicht, Erstausrüstung und Bauzeitzinsen, so dass sich insgesamt Anschaffungskosten von 44,6 Mio. US-$ ergeben. Der Schiffsgutachter kam laut Prospekt zu dem Ergebnis, dass der Einkaufspreis sehr günstig sei.

Darüber, dass diese Aussage sich vor dem Hintergrund der starken Preisschwankungen bei Schiffen nur auf den Kaufzeitpunkt bezog, nicht aber auf ein langfristiges Mittel, klärt der Prospekt nicht auf. Denn absolut betrachtet bewegten sich die Preise für vergleichbare Schiffe im August 2007 mit 46 Mio. US-$ und mit 48 Mio. US-$ Ende 2007 auf allerhöchstem Niveau. Der Preis für Handymax-Schiffe lag in den Jahren 1999 bis 2002 beispielsweise bei nur rund 20 Millionen US-$ (Quelle: fondstelegramm).

Handlungsalternativen für geschädigte Anleger

Anleger des Fonds MS Marietta Bolten dürften mit der Insolvenz ihres Fonds ihre Einlagen endgültig verloren haben. Nach unserer langjährigen Erfahrung dürften neben dem Prospekt- und Aufklärungsfehler hinsichtlich der vermeintlichen "Günstigkeit" des Schiffskaufpreises noch weitere Beratungsfehler im Vorfeld der Anlageentscheidung festzustellen sein. Diese Beratungsfehler ziehen Schadenersatzansprüche gegen die Berater aber auch gegen die Gründungsgesellschafter des Fonds nach sich, so dass Anleger auf diese Weise ihr verlorenes Geld zurückholen können.

>Mehr Informationen zu Fonds des Emissionshauses Orange Ocean: https://nittel.co/kanzlei/aktuell/orange-ocean-schiffsfonds-insolvent-totalverlust-fuer-anleger-von-sechs-bulker-fonds.html

Haben Sie Fragen zu Ihrer Fondsbeteiligung an der MS "Marietta Bolten"?
Möchten Sie wissen, wie Ihre Chancen stehen, Schadenersatzansprüche durchzusetzen?
Rufen Sie uns zu einer ersten unverbindlichen Beratung an.

Artikellink: https://nittel.co/kanzlei/aktuell/orange-ocean-ms-marietta-bolten-insolvent-schadenersatz-fondsanleger.html

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 791527
 787

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Insolvenz Orange Ocean Emissionshaus MS Marietta Bolten“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Nittel | Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Alno Anleihe - Schadenersatz gegen Ex-Vorstände
Alno Anleihe - Schadenersatz gegen Ex-Vorstände
Im Juli 2017 hat der Küchenhersteller Alno AG Insolvenz angemeldet. Bereits seit längerem bestand der Verdacht, dass das Unternehmen schon deutlich früher insolvenzreif war. Dieser Verdacht hat jetzt ein im Auftrag des Insolvenzverwalters erstelltes Wirtschaftsprüfergutachten bestätigt: Die Alno AG war bereits 2013 zahlungsunfähig. Seitdem wurde durch die früheren Vorstände die Insolvenz verschleppt. Anleihen hätten nicht zurückgezahlt werden können Nach dem Gutachten hätte die Alno AG also schon rund vier Jahre früher Insolvenz anmelden müs…
Bild: Anwaltshaftung: Anwaltspfusch beim DarlehenswiderrufBild: Anwaltshaftung: Anwaltspfusch beim Darlehenswiderruf
Anwaltshaftung: Anwaltspfusch beim Darlehenswiderruf
Anwalt führt aussichtslose Klage auf Kosten seiner Mandanten Auf rund 25.000 € beläuft sich mittlerweile der Schaden, den die Eheleute E. ihrem ehemaligen Anwalt zu verdanken haben. In einem Interview in der Lokalzeitung stellte er sich als Spezialist für den Widerruf von Verbraucherdarlehensverträgen dar. Im Fall der Eheleute E. zeigte er wenig Expertise. Kreditverträge, bei denen unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt Fehler der Belehrung festzustellen waren, erklärte er für widerruflich, andere, bei denen ihm nicht einmal ein Vertrag mit …

Das könnte Sie auch interessieren:

Orange Ocean MS United Takawangha: Schadenersatz für Anleger
Orange Ocean MS United Takawangha: Schadenersatz für Anleger
Der vom Emissionshaus Orange Ocean am 31. März 2010 aufgelegte Schiffsfonds MS "United Takawangha" ist insolvent. Über das Vermögen der MS "United Takawangha" Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG hat das Amtsgericht Hamburg am 09.04.2014 das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Mehr als 12,6 Mio. € haben Anleger in den seit April 2010 vertriebenen …
Bild: Insolvenzwelle bei Orange OceanBild: Insolvenzwelle bei Orange Ocean
Insolvenzwelle bei Orange Ocean
Die Krise der Schifffahrt hat das relativ junge Emissionshaus Orange Ocean mit voller Wucht getroffen. Nach Medienberichten wurde über die Frachter MS Lucia, MS Marietta Bolten, MS United Takawangha, MS United Tambora, MS United Tristan Da Cunha und MS United Tronador am Amtsgericht Hamburg das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Anleger konnten …
Bild: Orange Ocean fährt gut mit BulkernBild: Orange Ocean fährt gut mit Bulkern
Orange Ocean fährt gut mit Bulkern
Hamburg, 16. Dezember 2009. Bulker sichern den Anlegern stabile Cashflows. Davon ist das junge Hamburger Emissionshaus Orange Ocean überzeugt. „Wir haben bisher ausschließlich Bulker projektiert und unsere Anleger sind damit sehr gut gefahren“, so Geschäftsführer Dr. Olav Killinger. Claudia Humme, Mitgründerin und Geschäftsführerin, schätzt die guten …
Lucia Bolten (Orange Ocean 02) Insolvenz - Schadenersatz für Anleger
Lucia Bolten (Orange Ocean 02) Insolvenz - Schadenersatz für Anleger
Der vom Emissionshaus Orange Ocean im Januar 2008 aufgelegte Schiffsfonds MS Lucia Bolten ist am Ende. Am 09. April 2014 hat das Amtsgericht Hamburg das vorläufige Insolvenzverfahren über die MS Lucia Bolten Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG eröffnet. Mehr als 15,6 Mio. € haben Anleger in den seit Ende August 2008 vertriebenen Fonds mit einem …
Orange Ocean Fonds: Totalverlust für Bankkunden
Orange Ocean Fonds: Totalverlust für Bankkunden
Schlecht beraten wurden Kunden von Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken, die sich auf Empfehlung ihrer Kundenberater an den vom Emissionshaus Orange Ocean aufgelegten Schiffsfonds beteiligt haben. Die Anleger, die mehr als 70 Mio. € in die Fonds MS Marietta Bolten, MS Lucia Bolten, MS United Tristan da Cunha, MS United Tronador, MS United Tambora …
Orange Ocean GmbH Schiffsfonds - Totalverlust für Anleger
Orange Ocean GmbH Schiffsfonds - Totalverlust für Anleger
Kanzlei Nittel macht Schadenersatz für Anleger von Orange Ocean Schiffsfonds gegen Volks- und Raiffeisenbanken sowie Sparkassen geltend Sechs der sieben vom Emissionshaus Orange Ocean aufgelegte Schiffsfonds sind insolvent. Für die Anleger, die mehr als 70 Mio. € in den vor allem über Volks- und Raiffeisenbanken und Sparkassen vertriebenen Fonds MS Marietta …
United Tronador (Orange Ocean 05) Insolvenz - Schadenersatz für Fondsanleger
United Tronador (Orange Ocean 05) Insolvenz - Schadenersatz für Fondsanleger
Der vom Emissionshaus Orange Ocean im Mai 2008 aufgelegte Schiffsfonds MS United Tronador ist am Ende. Am 09. April 2014 hat das Amtsgericht Hamburg das vorläufige Insolvenzverfahren über die MS United Tronador Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG eröffnet. Mehr als 14 Mio. € haben Anleger in den seit Mai 2008 vertriebenen Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen …
Bild: Weitere SchiffsinsolvenzenBild: Weitere Schiffsinsolvenzen
Weitere Schiffsinsolvenzen
Am 24. März 2014 hat das Amtsgericht Hamburg über das Vermögen der "MS HS Scott" das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet, nachdem ein beabsichtigter Verkauf offensichtlich gescheitert ist. Dieses Schiff gehört zusammen mit der "MT HS Elektra" und der "MS HS Berlioz" zum Flottenfonds V der Hansa Treuhand. Bereits in den vergangenen Jahren wurden Umstrukturierungen …
Orange Ocean: Insolvenz von sechs Bulker-Fonds
Orange Ocean: Insolvenz von sechs Bulker-Fonds
Als einer der letzten Anbieter startete das Emissionshaus Orange Ocean im Jahr 2008 mit der Emission von Schiffsfonds, zu Beginn der sich abzeichnenden weltweiten Schifffahrtskrise. Allein sechs davon wurden im Jahr 2008 aufgelegt, ein weiterer im Jahr 2010. Mitte April 2014 eröffnete das Amtsgericht Hamburg die vorläufigen Insolvenzverfahren über die …
Bild: Orange Ocean: Sechs Schiffen droht die InsolvenzBild: Orange Ocean: Sechs Schiffen droht die Insolvenz
Orange Ocean: Sechs Schiffen droht die Insolvenz
Die Insolvenzwelle schlägt beim Emissionshaus Orange Ocean erbarmungslos zu: Gleich über sechs Schiffe wurde das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Nach Angaben von „Fonds professionell“ sind die Schiffe MS Lucia, MS Marietta Bolten, MS United Tristan Da Cunha, MS United Tambora, MS United Tronador und MS United Takawangha von der drohenden Pleite …
Sie lesen gerade: Insolvenz Orange Ocean Emissionshaus MS Marietta Bolten