(openPR) Am 24. März 2014 hat das Amtsgericht Hamburg über das Vermögen der "MS HS Scott" das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet, nachdem ein beabsichtigter Verkauf offensichtlich gescheitert ist. Dieses Schiff gehört zusammen mit der "MT HS Elektra" und der "MS HS Berlioz" zum Flottenfonds V der Hansa Treuhand.
Bereits in den vergangenen Jahren wurden Umstrukturierungen im Flottenfonds versucht. So mussten Anleger erhaltene Ausschüttungen zurückzahlen oder sich mit frischem Kapital am Fortführungskonzept beteiligen. Die "MT HS Elektra" wurde gar verkauft, der Erlös reichte allerdings hinten und vorne nicht aus, so dass die Anleger hier einen Totalverlust erleiden mussten.
Dieser ist nun auch für die "MS HS Scott" sehr wahrscheinlich. Ob die verbleibende "MS HS Berlioz" wieder in positives Fahrwasser gerät, darf erheblich bezweifelt werden.
Des Weiteren eröffnete das Amtsgericht Hamburg Mitte April 2014 für die Schiffe "MS Lucia Bolten", "MS Marietta Bolten", "MS United Takawangha", "MS United Tambora", "MS United Tristan da Cunha" und "MS United Tronador" des Initiators Orange Ocean das vorläufige Insolvenzverfahren.
Auch hier müssen die Anleger einen Totalverlust ihrer Einlagen befürchten.
Geschädigten Anlegern kann nur empfohlen werden ihre Ansprüche umgehend prüfen zu lassen. Trotz der Insolvenzen können Forderungen gegen den Berater bestehen.
Torsten Senn
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht











