(openPR) VERGESSLICH? UNKOMPLIZIERTE FRÜHERKENNUNG KANN ALZHEIMER-ERKRANKUNG AUSSCHLIEßEN
Vergesslichkeit kann viele, ganz harmlose Ursachen haben. Aber mit steigendem Alter wächst die Angst vor der Diagnose „Alzheimer“. Mit ARDX, einer Kombination aus Gedächtnistest und der Auswertung von Schädel-Bildern, kann man das Schreckgespenst „Alzheimer“ sicher ausschließen. Neuerdings ist diese Diagnosemöglichkeit in ganz Deutschland flächendeckend vorhanden.
Worum geht es?
Die Demenzabklärung beinhaltet zunächst den Einsatz neuropsychologischer Kurztests. Die Dauer dieser Tests beschränkt sich auf wenige Minuten. Mit ihnen lassen sich subjektive Gedächtnisstörungen objektivieren und ein Demenzverdacht begründen. Die ARDX kombiniert diesen Test mit der modernen medizinischen Bildgebung und auf ihr basierenden, innovativen, computergestützten Analyseverfahren. Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist nebenwirkungs- und strahlungsfrei. Die gesamte Untersuchungszeit beträgt weniger als eine Stunde.
Was hat sich geändert?
Ab sofort kann jeder Psychiater bzw. Neurologe die ARDX in Zusammenarbeit mit einem Radiologen anbieten und direkt durchführen. Bislang mussten radiologische Zentren aufwändig eigene Vergleichsdaten anlegen. Durch einen wichtigen Fortschritt in der von jung diagnostics entwickelten Technik zur Bearbeitung der MRT-Daten konnte diese Einstiegshürde beseitigt werden.
Hat jeder Anspruch auf dieses Verfahren?
Ja, denn die Dienstleistung ARDX ist frei zugänglich. Patienten können beim Gespräch mit ihrem Neurologen oder Psychiater dieses Verfahren zur Abschätzung des Alzheimer-Risikos einfordern. Der Facharzt, beispielsweise in einer Gedächtnisambulanz, arbeitet dann dafür eng mit den Radiologen, die die MRT-Aufnahmen machen und den Wissenschaftlern von jung diagnostics zusammen.
Übernehmen die Krankenkassen die Kosten?
Die Alzheimer-Risikodiagnostik ist eine freiwillige Vorsorgemaßnahme. Nur die privaten Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten für das Verfahren. Der Preis der Alzheimer-Risikodiagnostik liegt bei ca. 300 Euro.
Welche Fachärzte unterstützen ARDX?
Viele Fachärzte unterstützen die ARDX; unter anderem Prof. Dieter F. Braus, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Wiesbaden sowie der renommierte Alzheimer-Experte Prof. Harald Hampel, ehemals Goethe-Universität in Frankfurt am Main und jetzt an der Pierre und Marie Curie Universität (Sorbonne) in Paris.
Gibt es ARDX schon in anderen Ländern?
Diese medizinische Dienstleistung erhält jetzt Rückenwind. In England haben Unternehmen auf Basis dieses Biomarkers ein Verfahren zur Alzheimer-Frühdiagnostik entwickelt. Diese Technologie wird sogar vom Staat gefördert. Eine große öffentliche Studie hat die Menschen in England für das Thema sensibilisiert.
Wie profitiert der Patient davon?
Bei Auffälligkeiten, wie beispielsweise Gedächtnislücken, kann die ARDX helfen, eine Alzheimer-Demenz auszuschließen – gibt also mehr Sicherheit. Denn oft sind es gut zu behandelnde Ursachen, wie z.B. Diabetes oder Dehydrierung, die Ursache für die Vergesslichkeit sind. Zeigt die ARDX, dass eine Hirnschädigung vorliegt, werden vom Facharzt weiterführende Untersuchungen vorgenommen, um die Ursache der Schädigung genau zu ermitteln.
Warum ist die Früherkennung von Alzheimer wichtig?
Generell gilt, je früher eine Demenz erkannt wird, desto effektiver kann behandelt werden. Medikamente zielen auf die Linderung von Symptomen ab und wirken in der Frühphase am besten. Durch Behandlung im Frühstadium wird der Verlauf dadurch deutlich verlangsamt. Die Selbstständigkeit Betroffener kann gefördert und die gewohnte Lebensqualität über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden. Dies führt auch zur Entlastung Angehöriger und schafft einen Zeitgewinn.












