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Minister Untersteller weiht Holz-Heizkraftwerk ein

17.04.201417:49 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Minister Untersteller weiht Holz-Heizkraftwerk ein
Symbolische Inbetriebnahme: Dr. Eckart Würzner, Franz Untersteller und Dr. Rudolf Irmscher
Symbolische Inbetriebnahme: Dr. Eckart Würzner, Franz Untersteller und Dr. Rudolf Irmscher

(openPR) Am frühen Abend von Mittwoch, dem 16. April 2014, haben die Stadtwerke Heidelberg ihr neues Holz-Heizkraftwerk in Anwesenheit von Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg, und Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister von Heidelberg, zusammen mit rund 250 geladenen Gästen feierlich eingeweiht.



Minister Untersteller würdigte die Vorreiterrolle der Stadt Heidelberg, die Energiewende auf regionaler Ebene voranzubringen. „Wir brauchen die Partner vor Ort, um unsere energiepolitischen Ziele zu erreichen. Das Holz-Heizkraftwerk in Heidelberg ist ein vorbildliches Beispiel dafür, wie das energetische Potenzial, das im Grünschnitt und in dem aus der Landschaftspflege ohnehin anfallenden Material steckt, möglichst effektiv genutzt werden kann.“ Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, Aufsichtsvorsitzender der Stadtwerke Heidelberg, betonte die Rolle, die das 100% kommunale Unternehmen für die Gestaltung der Energiepolitik vor Ort hat. „Bis 2050 wollen wir mit unserem Masterplan 100 % Klimaschutz die klimarelevanten Emissionen gegenüber 1990 um 95 % senken. Das Holz-Heizkraftwerk der Stadtwerke Heidelberg ist ein wichtiger Schritt zu unserem anspruchsvollen Ziel und belegt gleichzeitig, dass eine Stadt klimaneutral wachsen kann. Denn der Passivhausstadtteil Bahnstadt wird mit dem Holz-Heizkraftwerk nahezu klimaneutral.“ Dr. Rudolf Irmscher, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg hob hervor: „Der Tag heute zeigt: Unsere Rolle ändert sich. Wir entwickeln uns vom reinen Energieversorger immer mehr zum Energieerzeuger und -dienstleister. Der Ausbau unserer Eigenerzeugung sichert uns eine bessere Wertschöpfung und eine größere Unabhängigkeit von den Energiemärkten. Die Anlage ist ein Beitrag zum Klimaschutz in Heidelberg – und gleichzeitig eine Investition für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Unternehmens.“

Zeitlich und finanzielle Planung bestens umgesetzt
Der Spatenstich für den Bau der Anlage fand im Dezember 2011 statt. Im Frühling 2012 wurde die Vorbereitung des Geländes fortgesetzt. Der Baubeginn startete im Frühsommer 2012. Schon Ende 2012 wurden die großen Komponenten wie die Feuerbox, der Kessel und das Ascheförderband eingebaut. Im April 2013 feierten die Stadtwerke Heidelberg das Richtfest, im Juli wurde das erste Feuer entzündet und im September 2013 die erste Stromeinspeisung realisiert. Seit Herbst lief die Anlage im Probebetrieb. Die neue Betriebs-„Mannschaft' von acht Mitarbeitern – eine Frau ist dabei – begleitete die Zeit der Inbetriebnahme und des Probebetriebs, um den Betrieb schließlich eigenständig übernehmen zu können. „Dass wir während der gesamten Projektlaufzeit zeitlich und finanziell so gut im Plan lagen, verdanken wir auch der guten Zusammenarbeit mit allen Zuständigen im Haus und allen am Bau beteiligten Unternehmen“ sagte Heiko Faulhammer, Gesamtprojektleiter für den Bau des Holz-Heizkraftwerks bei den Stadtwerken Heidelberg.

Technische Daten
Das Holz-Heizkraftwerk ist eine der größten dezentralen Anlagen bundesweit auf Basis von Holz und Kraft-Wärme-Kopplung. Die Stadtwerke Heidelberg investierten rund 20 Millionen Euro in ihren Bau. Die Anlage hat eine Leistung von 3 MW elektrisch und 10,5 MW thermisch. Damit erzeugt sie durchschnittlich 24.000 MWh Strom und 80.000 MWh Wärme. Diese Menge an Energie reicht bilanziell für die Versorgung von 6.000 Haushalten bzw. der kompletten Bahnstadt. Der Anteil von Wärme aus regenerativen Energien an der Fernwärme in Heidelberg steigt damit um 14 %. Der CO2-Ausstoß sinkt dagegen um fast 30.000 t im Jahr. Rund 60.000 t Holz werden jährlich in der Anlage verfeuert; bis zu 2.000 t können davon in der Holzlagerhalle bevorratet werden. „Bei der Auswahl des Brennstoffes haben wir strenge Nachhaltigkeitskriterien angelegt“, berichtet Peter Erb, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Umwelt, der Gesellschaft, die zuständig für den Bau der Anlage ist. „Das Holz stammt aus der Region um Heidelberg und besteht zu 90 % aus Landschaftspflegematerial und Grünschnitt.“ Damit wird dem Wald keine Substanz entzogen. Mit diesen beiden Aspekten erfüllen die Stadtwerke Heidelberg zwei Kriterien, die für den Umweltverband BUND entscheidend sind für einen nachhaltigen Einsatz von Biomasse für die Energieerzeugung. Das ist das Ergebnis eines Austauschs zwischen Vertretern des BUND Rhein-Neckar- Odenwald und des Unternehmens im Jahr 2012.
› Holzverbrauch: 60.000 t/a, Holzbevorratung: max.: 5.000 m3 bzw. 2.000 t
› Kesselinhalt: 28.000 l Wasser, Heizfläche des Kessels: 1.900 m2
› Höchste Rauchgastemperatur: 900°C
› Dampftemperatur am Turbineneintritt: 440°C, Druck: 36 bar
› 16 h werktags und 8 h samstags und sonntags sind Mitarbeiter vor Ort; zusätzlich wird die Anlage 24 h/Tag über die regionale Leit- und Meldestelle der Stadtwerke Heidelberg überwacht.

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