(openPR) Freitag, 29. Oktober 2010
Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Gero Hocker, zeigte sich bei einem Besuch im Osnabrücker Zoo beeindruckt von den Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, die der Zoo Osnabrück in den letzten Jahren umgesetzt hat, ohne dass die Lebensumstände der Tiere in irgend einer Weise beeinträchtigt werden würden. „Was der Osnabrücker Zoo in diesem Bereich leistet, ist innerhalb Niedersachsens wirklich vorbildlich. Ich kann nur die anderen Zoos einladen, sich vor Ort über das Energiekonzept zu informieren und für den eigenen Betrieb davon zu lernen.“ fasste Hocker seine Eindrücke zusammen.
Dr. Gero Hockerhatte gemeinsam mit der Osnabrücker FDP-Landtagsabgeordneten Gabriela König, dem FDP-Ratsherren Herbert Staben und dem FDP-Kreisvorsitzenden Wolfgang Vogt die neue Afrika-Anlage „Takamanda“, das Elefantenhaus und das Südamerikahaus sowie das mit Holzschnitzeln betriebene Zoo-eigene Heizkraftwerk besichtigt.
Zoobetriebsinspektor Hans-Jürgen Schröder und Energie-Experte Frank Hannecken erläuterten den Gästen, dass vor allem das Heizen der Tierhäuser, das Kühlen des Futters und der hohe Wasserverbrauch große Kosten verursachen. Seit einigen Jahren setzt der Zoo deshalb gemeinsam mit den Stadtwerken Osnabrück und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ein umfassendes Energiesparkonzept um. Dazu gehören zum Beispiel der Einbau von Energiesparlampen und Solaranlagen zur Warmwasserbereitung im Südamerika- und im Elefantenhaus. Außerdem wurden Glasflächen doppelt verglast und Filteranlagen zur Wassereinsparung eingebaut.
Ein weiteres wesentliches Element des neuen Energiekonzepts ist das Zoo-eigene Heizkraftwerk, das zu großen Teilen mit Holzschnitzeln betrieben wird. 1,4 Millionen Euro hat der Zoo investiert, der Bund und die Stadt Osnabrück haben das Projekt bezuschusst. Die moderne Anlage erzeugt seit etwa einem Jahr die benötigte Wärme, und tut dies deutlich effizienter und kostengünstiger als die alten Heizanlagen. Überschüssige Wärme kann zudem gespeichert werden und das Holz liefert das regionale Forstamt. Die gesamte Energie- und Heizungsversorgung des Zoos wird von zentraler Stelle gesteuert. So kann bedarfsgerecht und umweltbewusst geheizt werden.













