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St. Gallus-Hilfe ehrt langjährige Mitarbeiter

15.04.201418:12 UhrGesundheit & Medizin
Bild: St. Gallus-Hilfe ehrt langjährige Mitarbeiter
Jahrzehntelange Arbeit zum Wohl von Menschen mit Behinderung: 64 Mitarbeiter der St. Gallus-Hilfe
Jahrzehntelange Arbeit zum Wohl von Menschen mit Behinderung: 64 Mitarbeiter der St. Gallus-Hilfe

(openPR) MECKENBEUREN – 64 langjährige Mitarbeiter der St. Gallus-Hilfe, eine Gesellschaft der Stiftung Liebenau, feierten am vergangenen Dienstag in "Kultur am Gleis 1" in Meckenbeuren ihr Dienstjubiläum. Zusammen sind sie 1.650 Jahre zum Wohle von Menschen mit Behinderung tätig.




"Vieles ist auch Ihrem Engagement zu verdanken"

Als vor 40 Jahren die dienstältesten Mitarbeiter bei der St. Gallus-Hilfe ihre Arbeit aufgenommen haben, trat auch das so genannte Schwerbehindertengesetz in Kraft. "Damit wurden die Werkstätten für Menschen mit Behinderung gesetzlich verankert, damals ein echter Meilenstein", erinnerte Geschäftsführer Jörg Munk. Seither habe sich innerhalb der Behindertenhilfe vieles zum Positiven verändert. "Heute haben die Menschen ein Recht auf Unterstützung, Wahlmöglichkeiten und Lebensqualität." Auch die Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter hätten sich seit dieser Zeit deutlich verbessert. Die Jubilarehrung sei ein Anlass, um gemeinsam dankbar zu sein, in so einem sozialen Umfeld arbeiten zu können. "Sie können stolz sein, denn vieles ist auch Ihrem Engagement zu verdanken", sagte Munk.

Menschen mit schwerer geistiger Behinderung im Blick

Mit der UN-Behindertenrechtskonvention habe es einen neuen Schub gegeben. Mit ihr verbunden sei das Ideal einer Gesellschaft, in der jeder mit seinen Ressourcen und seinen Bedürfnissen seinen Platz habe. Die aktuelle Popularität des Inklusionsbegriffs bereite aber auch Sorgen. "Es ist viel davon die Rede, wie die Gesellschaft sein soll, aber wir sprechen zu wenig von der Umsetzung", sagte Munk und bedauerte, dass der Personenkreis mit schwerer geistiger Behinderung zu kurz komme. "Diese Menschen könnten zu Verlierern der Inklusionsbewegung werden." Gemeinsam mit elf weiteren, so genannten Komplexeinrichtungen in Baden-Württemberg, habe man einen Verband gegründet, der sie mehr in den Fokus rücke. Inklusion an sich sei gut und mache Mut. Nötig sei jedoch mehr Tiefgang bei einzelnen Fragestellungen.

Arbeitsjahre sind gelebte Jahre

"Sie sagen nicht, was man tun sollte. Sie tun es", dankte der Geschäftsführer den Jubilaren und gab der Hoffnung Ausdruck, dass sie die Arbeit als wertvolle und sinnstiftende Lebenszeit empfunden haben. So auch der Tenor von Peter Brauchle, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung: "Die Zahl der Arbeitsjahre steht für gelebte Jahre und für unzählige Begegnungen – schöne, aber auch schwierige Momente." Aktuell erlebe man eine Zeit des Um- und Aufbruchs. "Ich hoffe, dass wir es schaffen, Chancen und Möglichkeiten zu sehen und zu nutzen", so Brauchle. Den langjährigen Mitarbeitern bescheinigte er einen riesigen Erfahrungsschatz. "Ihre jahrzehntelange Arbeit sagt aber auch etwas über die Qualität des Arbeitgebers aus."

Neben der Urkunde aus der Hand des direkten Vorgesetzten erhielten die Jubilare einen Gutschein. Bei Kaffee und Kuchen sowie einem leckeren Abendessen der Liebenau Service GmbH war Zeit für Austausch und Gespräche. Zudem gab es wertvolle, oberschwäbische "Xondheits“-Tipps" von Bernhard Bitterwolf.

Die Jubilare

20 Jahre: Monika Axenfeld, Rosa Burgmaier, Ivonne Ciravolo, Andrea Dröber, Manuela Egle, Ursula Ehrlinspiel, Sigrid Fähnle, Andrea Fischer, Nina Gsell, Petra Halamova-Wölfle, Marion Högner, Simone Raiber-Becker, Tabea Riester, Tanja Ruppaner, Monika Schmidberger, Sibylle Winkler-Eggert, Hardi Allgaier, Stephan Becker, Werner Gaile, Sascha Lerner und Werner Müller.

25 Jahre: Margit Achterkamp, Andrea Ammon, Anita Büchele, Gabriele Deiss, Helga Grabherr, Anette Guth, Susanne Hißleiter-Hengge, Reinhilde Maier, Ursula Martin, Gudrun Müller, Renee Nadlinger, Wiltrud Nußbaum, Eva Pfeil, Colette Pousset, Ute Rebohle-Ganzer, Christine Schmidtke, Silvia Stephan, Anja Voß, Angela Zumbiel, Rudolf Burgmaier, Thomas Dröber, Thomas Horcher und Hagen Vestring.

30 Jahre: Ursula Beyer, Heidi Bischet, Waltraud Fischer, Karin Hennig, Ute Katzenstein, Cordula Müller, Gabriele Pluzny, Brigitte Sanz, Rosmarie Sauter-Trebitscher, Waltraud Streicher, Axel Lemberger und Rüdiger Werner.

35 Jahre: Rita Fedhila, Ottilie Hafen, Gerda Zehrer-Geiger, Günter Fried und Peter Windbühler.

40 Jahre: Günter Köhler, Bernard Romano und Josef Wolf.

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Weitere Informationen zur St. Gallus-Hilfe der Stiftung Liebenau finden Sie unter www.st.gallus-hilfe.de

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