(openPR) Fünfter Sponsorenlauf der Tübinger Konfirmanden am 6.04.2014 zugunsten des Difäm
Basketball-Bundesligist Josh Young von den WALTER Tigers Tübingen ist erneut Schirmherr des Sponsorenlaufes 'Konfis für Afrika', den das Difäm – Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V. gemeinsam mit dem Evangelischen Jugendwerk und den Kirchengemeinden des Bezirks Tübingen veranstaltet. Rund 200 angemeldete Konfirmandinnen und Konfirmanden laufen am 6. April 2014 ab 11.30 Uhr um den Anlagensee in Tübingen und unterstützen damit die Gesundheitsarbeit des Difäm im Ostkongo.
Nach einer gemeinsamen Begrüßung am Anlagensee um 11.30 Uhr mit afrikanischen Trommlern fällt um 12.00 Uhr der Startschuss zum Sponsorenlauf 'Konfis für Afrika'. Jeder Konfirmand hat sich im Vorfeld Sponsoren gesucht, die dem jeweiligen Läufer einen bestimmten Betrag pro gelaufene Runde zahlen. "Wer noch mitlaufen oder die Konfirmanden unterstützen möchte, kann sich gerne an uns wenden", erklärt Fundraiserin Susanne Kremer vom Difäm. Im Jahr 2013 erliefen 123 Teilnehmende rund 13.000 Euro. "Wir hoffen, dass es in diesem Jahr ähnlich viel sein wird, denn dieses Geld kommt der Aidsaufklärung im Ostkongo zugute." Auch Basketballspieler Josh Young kennt die gesundheitliche Situation in afrikanischen Ländern: „Ich freue mich, das Difäm erneut dabei unterstützen zu können, den Menschen Gesundheit zu bringen."
Mit dem erlaufenen Erlös unterstützen die Jugendlichen Aufklärung zu HIV und Aids an Schulen im Osten der Demokratischen Republik Kongo. In dieser Region kämpfen Milizen um Bodenschätze wie Gold, Uran und Coltan. Viele Menschen fliehen, sind unterernährt oder krank, doch viele Gesundheitsstationen wurden zerstört. Ohne ausreichende Versorgung und Aufklärung können sich Krankheiten wie Aids ungehindert ausbreiten. Deshalb unterstützt das Difäm ein Präventionsprojekt im Ostkongo, wo fast sieben Prozent der Bevölkerung infiziert sind. Ziel ist es, die HIV-Rate besonders bei Jugendlichen zu reduzieren und gleichzeitig zu einer Reduzierung der Schwangerschaften bei Jugendlichen beizutragen. Zu viele Mädchen verlassen die Schule, weil sie schwanger sind. In den vergangenen zwei Jahren wurden fast 10.000 Schülerinnen und Schüler mit Vorsorgemaßnahmen erreicht. Dazu wurden Peer Educators ausgebildet, das sind Kinder und Jugendliche, die Aufklärung bei Gleichaltrigen durchführen. Außerdem werden Informationen über das Radio verbreitet, Theateraufführungen veranstaltet, Eltern aufgeklärt und Informationen über Plakate und Flyer verbreitet. "Diese HIV Arbeit ist sehr wichtig gerade jetzt im Wiederaufbau im Ostkongo. Darin wollen wir unsere Partner unterstützen", sagt Difäm-Direktorin Dr. Gisela Schneider. "So benötigt das Team vor Ort ein Auto, um in der Region mobiler zu sein und Schülerinnen und Schüler für Untersuchungen und HIV-Tests zum Gesundheitszentrum zu bringen." Jeder erlaufene Euro des Sponsorenlaufs trägt direkt zu diesem Projekt bei.









