(openPR) Im Rahmen der Vertieften Berufsorientierung (VBO) an Zweibrücker Schulen nahm der Internationale Bund (IB) e.V. am ersten „Tag zur beruflichen Orientierung“ in der Herzog Wolfgang Realschule Plus Zweibrücken teil.
Zweibrücken, 19.03.2014 – In Deutschland gibt es rund 350 verschiedene staatlich anerkannte Ausbildungsberufe. Die meisten Jugendlichen kennen davon jedoch nur einen geringen Teil.
Mit dem Ende der Schulzeit rückt auch die Frage näher, wie es nach dem Abschluss weitergehen soll. Viele Jugendliche sind dann verunsichert, weil sie keine Vorstellung über die Vielfalt an Ausbildungsberufen haben. Welcher Beruf passt zu mir? Wo liegen meine Stärken? Welchen Abschluss brauche ich für meinen Traumberuf und wie lange dauert die Ausbildung? Diese Fragen beschäftigen junge Schülerinnen und Schüler und die Entscheidung fällt ihnen meist schwer.
Für die Schülerinnen und Schüler der 8. bis 9. Klassen der Herzog Wolfgang Realschule Plus in Zweibrücken fand am Standort Wackenstraße der „Tag zur beruflichen Orientierung“ statt. 13 regionale Unternehmen und Organisationen stellten in zwei Blöcken sich und ihre möglichen Ausbildungen vor. Bereits im Vorfeld konnten die Jugendlichen entscheiden, wofür sie sich interessieren.
Der Internationale Bund (IB) e.V. war sowohl durch die Freiwilligendienste Saarbrücken und Kaiserslautern als auch durch das örtliche Bildungszentrum vertreten.
Insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler interessierten sich für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD) beim IB. Gabriele Cawelius, vom FSJ-Team in Saarbrücken, und Sarah Brach, BFD´lerin aus Kaiserslautern, informierten die Jugendlichen über die praxisorientierten Freiwilligendienste. Wichtige Fragen waren beispielsweise, in welchen Bereichen ein FSJ absolviert werden kann und wie dies für eine künftige Ausbildung angerechnet wird.
Das BZ des IB in Zweibrücken stellte in seinen Blöcken zwei Ausbildungen vor: Maler und Hauswirtschafter.
Torsten Wolf, Bereichsleiter des IB-Bildungszentrums, zählte auf, welche Qualifikationen man für die Ausbildung zum Maler mitbringen sollte und was man in der Ausbildung lernt. „Für diesen Beruf ist es von Vorteil schwindelfrei zu sein, da man als Maler eventuell auch auf Leitern arbeiten muss“, erklärte er. Zwei Praktikanten demonstrierten den Anwesenden, wie Stuckleisten hergestellt werden und was dabei beachtet werden muss, damit die Leisten bei der Herstellung fehlerfrei sind und nicht brechen. Zwei Hauswirtschafterinnen des IB im dritten Lehrjahr, erzählten von ihrer Ausbildung. Wie auch der Maler muss ein Hauswirtschafter ein breites Wissensspektrum aufweisen. Haushalts- und Textilpflege, Nahrungszubereitung, Service und Betreuungsleistungen sowie qualitätssichernde Maßnahmen gehören zu den Lehr- und Lerninhalten. Auch die Ästhetik spielt hier eine gewisse Rolle und so zeigten die jungen Frauen verschiedene Serviettenfalttechniken - mit ansprechendem Ergebnis.
Jörg Ohlmann-Vollmar, IB-Mitarbeiter, ist im Rahmen der „Vertiefte Berufsorientierung“ (VBO) an der Herzog Wolfgang Realschule Plus tätig und hat mit dem Lehrkollegium diesen Tag mitorganisiert. Um den Jugendlichen beratend zur Seite zu stehen und so die Entscheidung für eine passende Ausbildung zu erleichtern, führt der Internationale Bund e.V. – gefördert durch die Bundesagentur für Arbeit sowie durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union – bereits seit einigen Jahren das Projekt „Vertiefte Berufsorientierung“ (VBO) durch. Unter Anleitung erfahrener IB-Mitarbeiter werden Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt eigene Stärken auszuloten, verschiedene interessante Berufsbilder kennenzulernen, aussagekräftige Bewerbungen zu schreiben und sich ganz allgemein mit der „Welt der Jobs“ auseinander zu setzen.
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Das Projekt „Vertiefte Berufsorientierung“ (VBO) wird gefördert durch die Bundesagentur für Arbeit sowie durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union.
Infos über die rheinland-pfälzische Arbeitspolitik und den Europäischen Sozialfonds finden Sie hier:
www.masgff.rlp.de
www.esf.rlp.de
Allgemeine Informationen zum ESF finden Sie auf den Internet-Seiten der Europäischen Union: http://ec.europa.eu/employment_social/esf/index_de.htm
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